Bonn (dpa/tmn) - Wenn der erste Frost naht, ist für Rote Beete Erntezeit. Die Rübe gilt wegen ihres Vitamin-B-, Eisen- und Folsäuregehalts als sehr gesund. Besonders schmackhaft ist sie, wenn die Knolle klein ist.

Wollen Verbraucher besonders zarte Rote Bete in der Küche verarbeiten, greifen sie am besten zu kleinen Knollen. Das empfiehlt der Verbraucherinformationsdienst aid. Größere seien meist weniger zart. Grundsätzlich müssen frische Rote Bete beim Kauf prall und fest sein sowie eine intakte Schale haben. Aus heimischem Anbau sind sie noch bis etwa März erhältlich. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sie sich zwei bis vier Wochen lagern.

Der aid rät, bei der Zubereitung Handschuhe und Schürze zu tragen, weil das Gemüse viel Farbe abgibt. Am einfachsten ist, es zunächst zu kochen. Dazu kommenden die gewaschenen Knollen, deren Blätter und Wurzeln nur abgedreht, aber nicht abgeschnitten werden, in kochendes Salzwasser. Nach einer halben bis dreiviertel Stunde sind die Roten Bete weich und können nach dem Abschrecken mit kaltem Wasser leicht geschält werden.© dpa