Zur mobilen Ansicht wechseln

22.09.2011, 17:30 Uhr

"Mein Sohn sah aus wie der Teufel"

(cge/mf) - George Ashman aus Radstock ist ein fröhlicher kleiner Junge, wieder, denn er hat eine kuriose Krankheitsgeschichte hinter sich.

Der fünfjährige Brite wurde mit einem Feuermal auf der Stirn geboren. Seine Mutter Karen (33) befürchtete, dass George mit diesem Makel ein Leben lang gehänselt würde und entschied sich, ihren Jungen operieren zu lassen. Um ihm das Mal entfernen zu können, setzten ihm die Ärzte im Alter von vier Jahren zwei Implantate unter die Haut, die sie dehnen sollten. Die "überschüssige" Haut wurde gebraucht, um den nach der Operation fehlenden Hautstreifen zu schließen. Die beiden Expander wurden allmählich mit Luft befüllt, so dass sie bald wie zwei richtige Hörner aussahen.

Vier Monate lang musste George die Implantate dulden, bevor sie ihm im April 2011 entfernt werden konnten. Die Operation ist durchaus geglückt. Nur eine kleine "Harry-Potter-Narbe" ist noch auf seiner Stirn zu sehen. Mutter Karen Ashman: "Als ich die Implantate zum ersten Mal sah, war ich sprachlos. Mein kleiner süßer Engel sah aus wie der Teufel! Ich bin so stolz auf das Durchhaltevermögen, dass er bei der ganzen Prozedur bewiesen hat. Er musste grausame Spötteleien von Passanten und Schulkindern ertragen."

Doch nun kann der aufgeweckte Junge wieder unbeschwert lachen. Er ist in diesem Jahr in die Schule gekommen und hat sich sofort mit vielen Klassenkameraden angefreundet.

0 Sterne - basierend auf 0 Bewertungen
Zur Übersicht: Gesundheit

26 Meinungen zu "Mit Hörnern gegen Feuermal"

  • Sim0nK
    Freitag, 07.10.2011, 07:44 Uhr
    @MilaVolleyball Du hast echt keine Ahnung. Ich würd mein Kind nicht lasern lassen, ist alles andere als schmerzlos wenn es was bringen soll! Und dauert wie gesagt sehr lange, mit keiner Garantie dass es denn irgendwann endlich mal ganz verschwindet!
  • 12Helen12
    Donnerstag, 06.10.2011, 15:05 Uhr
    so ein feuermal hat nicht jeder. der kleine ist etwas ganz besonderes! aber trotzdem ist es gut das es jetzt weg ist.
  • gerdw50
    Freitag, 23.09.2011, 14:46 Uhr
    Würde MilaVolleyball genau so denken wenn Sie in der Situation wäre?ich glaube nicht
  • MilaVolleyball
    Freitag, 23.09.2011, 13:43 Uhr
    Mal ernsthaft - wie unnötig ist das bitte. Feuermale lassen sich heutzutage ohne "wegschneiden" beseitigen. Lasertherapie heißt das Zauberwort und hätte dem Jungen deutlich weniger Unannehmlichkeiten beschert... Das ist schmerzlos ...
  • mrkrlr
    Freitag, 23.09.2011, 13:21 Uhr
    Bezahlt das die Kasse oder bleibt es wieder Privatpatienten vorbehalten???
  • DrHouseHospital
    Freitag, 23.09.2011, 13:10 Uhr
    Zugegeben, der Kleine sieht schon recht teuflisch aus mit den beiden Implantaten. Aber es hat sich gelohnt, wenn man das Ergebnis sieht. Tapferer kleiner Kerl !
  • Balltimo
    Freitag, 23.09.2011, 11:55 Uhr
    hammer was heutzutage alles geht aber was sind 4 monate für ein normales lebn !!!!
Alle Specials im Überblick
EM-Ball 2012

Der Countdown zur EURO 2012 läuft...

Schauspieler Jürgen Vogel

Für den guten Zweck: Justin Bieber twittert, Jürgen Vogel feiert. >

Zehn Ernährungstricks, um Ihre Fettverbrennung anzuheizen. >

Mit Adoptionen nicht zu lange warten

Diese Altersgrenzen sollten interessierte Paare kennen. >


Internet Made in Germany Ihr WEB.de-Postfach ist grün Web.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Mit Hörnern gegen Feuermal. Ärzte behandelten kleinen Jungen mit extremer Therapie.