Herzinfarkt: In falscher Sicherheit
Die Untersuchung basiert auf Daten die im Rahmen des "Cardiovascular Lifetime Risk Pooling Project" erhoben wurden. Die Langzeitstudie begleitet mehr als 250.000 Männer und Frauen über einen Zeitraum von mehr als 50 Jahren.
Im Alter von 45, 55, 65 und 75 Jahren wurden die individuellen Risikofaktoren der Teilnehmer für Herzinfarkt und Schlaganfall ermittelt. Riskant galt dabei ein Gesamtcholesterin von mehr als 180 mg/dl, ein unbehandelter Bluthochdruck von mehr als 120/80, Rauchen und Diabetes.
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Männer, die im Alter von 45 Jahren keinen einzigen Risikofaktor aufwiesen, hatten im Laufe ihres Lebens ein nur 1,4-prozentiges Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Für Männer, auf die zwei dieser vier Faktoren zutrafen, stieg das Risiko auf fast fünfzig Prozent.
Für 45-jährige Frauen, die keinerlei Risikofaktoren mitbrachten, lag das Lebenszeitrisiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall mit 4,1 Prozent zwar deutlich höher als bei ebenso gesunden Männern. Zwei oder mehr der genannten Risikofaktoren ließen es beim weiblichen Geschlecht aber nur auf 30,7 Prozent steigen.
"Sogar ein geringes Ansteigen des Risikos, wie leicht erhöhte Cholesterin- oder Blutdruckwerte, können das Lebenszeitrisko eines Menschen erheblich erhöhen", warnt Studienleiter Donald Lloyd-Jones von der Northwestern University Feinberg School of Medicine. Das gelte auch für Werte, die üblicherweise noch nicht medikamentös behandelt werden, beispielsweise ein Blutdruck von 130/89.
"Wir müssen uns mehr anstrengen, damit diese Risikofaktoren gar nicht erst auftreten ", erklärt der Wissenschaftler. Herzprävention müsse bereits bei Kindern und jungen Erwachsenen beginnen, damit sie sich einen gesünderen Lebensstil aneigneten und ein Leben lang beibehielten. (cf)
Quelle: Donald M. Lloyd-Jones: Lifetime Risks of Cardiovascular Disease, N Engl J Med 2012; 366:321-329, January 26, 2012
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8 Meinungen zu "Herzinfarkt-Risiko unterschätzt "
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ErstDenk
Mittwoch, 01.02.2012, 16:47 Uhr #kaetzchen33 Deine Abwertungspolitik mit Hilfe mehrerer Pseudonyme ist wirklich behandlungswürdig. -
ErstDenk
Montag, 30.01.2012, 16:55 Uhr Zur Ergänzung von Nightforest, Das beste ist eine gute Kombination aus Pflanzlichen und tierischen Proteinen. Nicht umsonst ist der Mensch ein Allesfresser. Zwar stimmt es daß bestimmte Aminosäuren nur von Pflanzen und Mikroorganismen synthetisiert werden können jedoch ist Verteilung dieser Aminosäuren in den verschiedenen Arten sehr unterschiedlich. Man muß sich sehr genau auskennen um die richtige Kombination aus rein vegetarischer Nahrung sinnvoll zusammenzustellen. Unmöglich ist es allerdings nicht. Die ideale und einfachste Zusammenstellung erhält man aber tatsächlich aus Fleisch da hier genau die ideale Kombination vorliegt. Man braucht dazu aber nicht von Morgens bis Abends Fleisch zu futtern. Was die Verdauung betrifft hat der Körper auch mit Fleisch die wenigste Mühe. Das hat mit den Proteinen selbst aber kaum was zu tun sondern eher mit dem Aufschließen der für Menschen verdaulichen Nährstoffe aus für uns unverdaulichen Pflanzenstoffen. Der Vergleich von Fett und Proteinen bzg. Bildung von Plaques im Gefäßsystem gehört aber ganz ins Reich der Gruselfantasien. Was man damit bezwecken will liegt zwar auf der Hand aber ob man damit wirklich etwas Positives bewirkt wage ich zu bezweifeln. -
ErstDenk
Montag, 30.01.2012, 16:22 Uhr Kaetzchen33# Blühende Phantasie im Brustton der Überzeugung präsentiert bleibt immer Phantasie. Sorry aber dieser Mix aus Halbwahrheiten und Esoterik entbehrt in seiner Gesamtheit jeden Bezug zu wissenschaftlich anerkannten Tatsachen. -
porreestange
Montag, 30.01.2012, 16:17 Uhr Leute, warum jammern, wo Leben doch endlich ist. Anstatt noch um die letzten 5 Minuten zu betteln, solltet ihr euch lieber vorbereiten. Memento homo..........! Auch der beste Arzt wird dir nicht helfen, wenn du immer wie eine selbstzerstörende Sau gelebt hast. Und 120 wird eh keiner, ausser Jeanne Calment vielleicht. Memento homo.........! -
Nightforest
Montag, 30.01.2012, 16:07 Uhr Kaetzchen33 (Für den menschlichen Körper ist es einfacher, die Aminosäuren aus Pflanzen und Früchten zu beziehen; interessanterweise essen die Menschen fast nur vegetarisch lebende Tiere!) ========================================== Tut mir Leid, aber da muss ich dir wiedersprechen... Kannst du mir die Quellen angeben, welche besagen, dass pflanzliches Eiweiss vom Menschen leichter verarbeitbar wären als Organisches? Allein schon logisch nachdenken erweckt den Verdacht auf Falschinformation. Tiere und Menschen bestehen aus... Fleisch = Zellen etc. Pflanzen bestehen aus einem ganz anderem Material. Demzufolge ist tierisches Eiweiss vom Menschen besser verarbeitbar, weil der menschliche Körper das Eiweiss nicht wie beim pflanzlichem Eiweiss umkonventieren muss. So habe ich es im Kollegium in der Biologie gelernt... Jup, war zumindest so... Aber da dies hier ein Diskussionsforum ist, habe ich mir deine Information auch genauer angeguckt. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, aber es scheint als gäbe es wirklich irgendwie eine "Eiweiss"-Revolution, welche... sollte sie wahr sein... alle Biologiebücher auf den Kopf stellen wird? Hmmmm.... Ich für meinen Teil bleib vorerst bei der Meinung dass tierisches Eiweiss besser verwertbar ist, da keine Umkonvertierung nötig. -
basti99884
Montag, 30.01.2012, 13:51 Uhr Also ich finde es nicht sonderlich interressant, oder überraschend, dass sich Menschen überwiegend von sich vegetarisch ernährenden Tieren ernähren! Ein Großteil der Tiere wird gezüchtet. Und da es sehr viel billiger ist, diese vegetarisch zu ernähren ist das keine große überraschung. Außerdem solltest du einen gedanken daran verschwenden, dass immer nur Schweine, Rinder/Kühe und Hühner in Deutschland gegessen wurden. In anderen Ländern und dort eben auch anderen Tieren, die dort zuhause sind sieht das schon wieder ganz anders aus!!! Desweiteren mache ich mir deswegen nicht all zu große gedanken. Wenn ich sterbe, ist das eben so. Da kann man dann nichts dran ändern! Manche haben nen bisschen länger andere weniger und wenn man einrechnet, dass unglaublich viel einfach nur mit den Genen zu tun hat, hat man da wenig Spielraum um eingreifen zu können!
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