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PIP-Gründer gegen Kaution frei

Gründer von Brustimplantate-Firma PIP gegen Kaution freigelassen

© Reuters

Als Auflage verhängte das Gericht in Marsaille die Zahlung einer Kaution über 100.000 Euro.

Zur Übersicht: Gesundheit
  • Kastra
    Freitag, 27.01.2012, 17:21 Uhr
    Die Verantwortlichen von PIP wussten genau, was sie taten. Ihnen ging es durch Verwendung des billigen Industrie-Silikons lediglich darum, kräftig zu verdienen. Merkwürdig ist allerdings, dass niemand von den Gesundheitsbehörden, Ärzten etc.auf die Idee kam, die Art und die Qualität des Silikons für den bekannten Verwendungszweck zu prüfen. Auch in Deutschland hat man dies nicht für notwendig erachtet. Alle scheinen hier mitverdient zu haben. Die Arschkarte haben die Frauen gezogen, denen man die Implantate eingesetzt hat. Und jetzt kommt juristisch genau das, was zu erwarten war nach der altbewährten Methode "Die Kleinen hängt man und die Großen läuft man laufen." In diesem Fall gegen eine geringe Kaution. Dank der Verteidigungskünste seines Anwaltes, wird der PIP-Gründer, 72 Jahre alt, wohl mit einer Geld- und/oder Bewährungsstrafe davonkommen. Und das nennt man Gerechtigkeit.
  • ProstetnikVogonJelz
    Freitag, 27.01.2012, 16:51 Uhr
    Wundert Sie wirklich der Vergleich mit Megaupload? Hier geht es ja "nur" um die Gesundheit von ein paar Menschen, da ist nicht viel zu holen. Im Megaupload-Prozess dagegen kann sich die am Hungertuch nagende Film- und Musikindustrie mit ihrer Schönrechnerei mal wieder so richtig die Taschen vollstopfen. Auch die Justiz gehorcht Angebot und Nachfrage.
  • MoiLeRoi
    Freitag, 27.01.2012, 16:13 Uhr
    Tja Plastiktüten können platzen. Wer hat den dran gezweifelt, dass Silikon ohne Umhüllung schädlich sein könnte?? Irgendwie sind die doch auch selber schuld.
  • d3luXe
    Freitag, 27.01.2012, 15:11 Uhr
    Ein Megauploader Cheffe bekommt keine Caution und so jemand der wirklich Leben gefährdet kommt auf freien Fuß. Tolle Justiz!
  • ThorLincoln
    Freitag, 27.01.2012, 14:19 Uhr
    Ich finde es bemerkenswert wie leicht man sich heutzutage freikaufen kann. Dieser mann hat dafür gesorgt dass frauen schundware in den Körper platziert wurden, die dafür nichtmal zugelassen waren. Und für schlappe 100 tausend euro kommt der wieder Frei. eine Frechheit, sowas.
  • gamundio
    Freitag, 27.01.2012, 12:51 Uhr
    Den PIP-Verantwortlichen sollten die Recyclingkissen mit erschlichenem TüV-Zertifikat eingesetzt werden. Interessant, wie deren Gesichter aussehen würden.

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