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03.11.2012, 11:03 Uhr

Triefnase und Kopfschmerz?

Neumünster (dpa/tmn) - Dass die Nase läuft, ist gerade im Herbst eigentlich keine Überraschung. Will der Schnupfen aber so gar nicht weichen und kommen weitere Beschwerden hinzu, könnten die Nasennebenhöhlen entzündet sein.

Anhaltender Schnupfen und Kopfschmerzen können Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sein. Betroffene sollten das vom Arzt abklären lassen. Darauf weist der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster hin. Vor allem in den kalten Monaten trete die Krankheit gehäuft auf, weil die Schleimhäute in beheizten Räumen rasch austrocknen. Das begünstige die schnelle Vermehrung von Bakterien und Viren.

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Ein weiteres Anzeichen für eine Entzündung der Nasenschleimhäute ist eine verstärkte Druckempfindlichkeit der Nebenhöhlen. Außerdem fühlt sich der Betroffene schlapp und muss häufig husten oder sich räuspern, weil ihm Nasensekret den Rachen hinunterfließt. Vor allem nachts und beim Aufwachen geschehe dies häufig, erläutert der Berufsverband.

Die HNO-Ärzte raten Patienten, täglich rund zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Wohltuend wirke Holundersaft, der kurz mit Zimt und Zucker aufgekocht wird. Abschwellende Nasensprays, Schleimlöser oder Medikamente auf pflanzlicher Basis lindern die Beschwerden. In schlimmen Fällen kann der Arzt Antibiotika verschreiben.

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1 Meinungen zu "Triefnase und Kopfschmerz?"

  • strathmann
    Donnerstag, 10.01.2013, 14:19 Uhr
    Die Tropfnase ist meist ein erstes Anzeichen eines Infektes. Der aber muss nicht automatisch eine ausgewachsene "Grippe" sein. Hier kann sich ein dummer Erreger schon mal in den Nebenhöhlen eingenistet und beim "Hochziehen" fest etabliert haben. - Kommt dann Kopfschmerz dazu, dann hat der Erreger sich wohl schon wohnlich eingerichtet und seiner Vermehrung zugearbeitet. Der Betroffene Infektionsträger hat es ihm auch meist nicht wirklich schwer gemacht. Man hat sich mit verschnupften Tüchlein das Näslein geschneuzt und dabei bereits vorhandene Keime nochmal(?) inhaliert und durch ständige Wiederholung auch nichts getan, ihm den Garaus zu machen. Meine eigene Technik sieht so aus: Ich benutze Nasenspray für Kinder (0,1%), das dank geringer Konzentration auch häufiger angewendet werden kann. Meine Stirnhöhlenentzündung lässt mich in Ruhe und sogar der allergische Schnupfen macht weit weniger Ärger. Mit nur EINMALIGEM Gebrauch von Taschentüchern kann man weiter vorbauen und weniger Händedrücke oder "Hugs" können auch so manchen Infekt verhindern.

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