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07.02.2013, 09:19 Uhr

USA erwartet dreimal mehr Alzheimer-Kranke bis 2050

in Kooperation mitDIE WELT

Alt und vergesslich: Forscher gehen davon aus, dass sich die Zahl der Alzheimer-Erkrankten in den USA bis 2050 verdreifachen wird. Ähnliches sagen Experten für Deutschland voraus.

VonAnja Mia Neumann

Im Jahr 2050 werden einer Studie zufolge etwa dreimal so viele Menschen in den USA an Alzheimer erkrankt sein wie heute. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher im Fachjournal "Neurology". Die Zahl der Erkrankten werde von 4,7 Millionen im Jahr 2010 auf 13,8 Millionen Menschen steigen, prophezeit das Team um Liesi Hebert vom Rush University Medical Center in Chicago. Alzheimer ist die häufigste Form von Demenz.

Auch in Deutschland sagen Experten einen starken Anstieg der Patienten voraus. Nach jüngsten Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) wird sich die Zahl der Demenzkranken bis 2050 mehr als verdoppeln – von derzeit 1,4 Millionen auf rund 3 Millionen Betroffene. Etwa zwei Drittel von ihnen haben demnach Alzheimer.

Nervenzelle Großaufnahme

Eiweißkomplex entzündet Gehirnzellen - Erkenntnis kann Therapie fördern. >

Die Zahl der älteren Menschen nehme zu. Und mit dieser Entwicklung wächst der DAlzG zufolge auch die Zahl der Demenzkranken – sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt. Bislang ist Alzheimer unheilbar. Ein Patient weiß im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr, wo er sich befindet und wer er ist.

"Alternde Baby-Boom-Generation"

"Unsere Studie macht auf etwas Dringendes aufmerksam: Diese Epidemie muss durch mehr Forschung, mehr Behandlung und mehr Prävention gemindert werden", sagt die Mitautorin der US-Studie Jennifer Weuve. "Der Anstieg hat mit der alternden Baby-Boom-Generation zu tun."

Gemeinsam mit ihren Kollegen wertete Weuve Daten von 10 802 Menschen aus Chicago aus. Die Informationen umfassen einen Zeitraum von fast 20 Jahren. Die Teilnehmer waren mindestens 65 Jahre alt und wurden alle drei Jahre auf Demenz untersucht. Die Forscher verknüpften errechnete Alzheimer-Risiken unter anderem mit Sterberaten und Bevölkerungsschätzungen der US-amerikanischen Behörden und kamen so zu ihrer Prognose.

© DIE WELT

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188 Meinungen zu "Dreimal mehr Alzheimer-Kranke"

  • Teddy1956
    Sonntag, 10.03.2013, 16:03 Uhr
    ... und der Plegekräftemangel ist auch vorprogrammiert, da die Geburtenschwachenjahrgänge die Pflege übernehmen müssen - wenn sie dies denn wollen, bei der schlechten Bezahlung und dem unwürdigen Umgang mit ihnen von Seiten der Politik und der Firmen/Arbeitgeber. Was sich heute abspielt ist ein Skandal. Auch dass im frühen Stadium der Krankheit, die Menschen entmündigt werden (obwohl dies gesetzlich nicht vorgesehen ist) und nicht angehört werden, was sie wie möchten. Dass man sich über die Bedürfnisse und Wünsche der Erkrankten hinwegsetzt. Ich (56 Jahrealt) habe keine Angst vorm Alter und Tod. Aber mir gruselts, ob der heutigen Zustände, wenn ich an Alzheimer erkranken sollte ...
  • Teddy1956
    Sonntag, 10.03.2013, 15:55 Uhr
    Diese "Experten" haben keine Kenntnis darüber, wieviel Menschen tatsächlich an Alzheimer erkrankt sind, aber sie können voraus sagen, dass es einen starken Anstieg gibt. Diese Voraussagung ist eine beachtliche Leistung der "Experten" ... Ja doch, ich bin schwer beeindruckt von der Erkenntis dieser "Experten". Nicht dass jetzt die Geburtenstarkenjahrgänge nachrücken ...
  • ArbeiterKrawutzke1
    Freitag, 08.02.2013, 16:32 Uhr
    @Versuch... Es ist genug Geld vorhanden--das haben die letzten Monate ja wohl gezeigt. Und dann müssen die Unternehmer in dem Bereich eben knapper kalkulieren--es wird nun wirklich genug verdient im Pflegebereich--nur leider sehen die Angestellten da nicht viel von. Wenn ich zum Beispiel eine GmbH im Pflegebereich gründe bzw eine Eine Einrichtung die Hilfe in verschiedenen Bereichen anbietet bekommt man nicht unerhebliche Zuschüsse vom Land/Bund.....---ich habe es selber erlebt wie nach kurzer Zeit aus dem nichts ein Unternehmen in dem Bereich entstand,und der Cheff lebte von Heute auf Morgen wie Krösus persönlich,und die Angestellten konnten froh sein wenn sie ihr Geld bekamen....--es ist genug Geld da...
  • BornFree1
    Freitag, 08.02.2013, 15:16 Uhr
    Roden, S. 26 << Alzheimer, MS , Allergien, Hauterkrankungen, Rheuma, Arthrose, Herz- und Kreislaufkrankheiten und viele andere Erkrankungen sind fast 100 % ig durch Entgiftungstörungen (HPU/KPU) und weitere Stoffwechselstörungen entstanden. Auch Giftaufnahmen durch Amalgam ( Quecksilberausdünstungen), Pestiziden, Weichmachern usw. lassen diese Entgiftungstörungen schlimmer werden und dann kommt es von kleinen Problemen zu angeblich nicht heilbaren Krankheiten wie auch Alzheimer, bei Kinder wird das ADS/ADHS immer häufiger durch chronischen Mangel an Zink und Vitamin B6, die bei der Entgiftungstörung über die Nieren zu viel ausgeschieden werden. Im Körper/Gehirn sind die wichtigen Vitamine und Mineralien nicht mehr ausreichend vorhanden, um die normalen Funktionen der Organe und Gehirn zu gewährleisten. Wann wird das mal von Umweltmedizinern richtig bekannt gemacht?? Aber bei so einfacher Hilfe verdient ja keiner mehr etwas am kranken Patienten...........traurig für Deutschland - keiner will dafür bezahlen, darum auch keine Aufklärung. Dabei werden Kombipräparate wie Kryptosan oder Depyrrol angeboten um diesen chronischen Mängel entgegen zu wirken. Achtung bei langzeitvergiftete Patienten dauert es Monate, bis sich der Körper langsam regeneriert und die Stoffwechsel- und Entgiftungsfunktionen wieder verbessert werden. Die Darmflora muss auch Probiotisch unterstützt werden, damit die Abwehrkräfte des Körpers wieder mobilisiert werden. Dazu gesunde Ernährung und Bewegung - dann klappt es irgendwann auch wieder ohne Schmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Demenz und vieles mehr.>> Ich kann Dir nur Recht geben! Alles wird in einen Topf geworfen! Z.B., Kinder, die ihren Eltern (vllt wegen ihres Wissendursts) "anstrengend" erscheinen, werden gleich mit Ritalin vollgestopft, damit sie sich "anpassen"(sie haben ja wegen ihrer Quirligkeit gleich ADHS) ! Ich hab keine Ahnung, was zum Beispiel die jahrelage Einnahme von *Ritalin* mit einem Menschen macht - zumindest "gibt er Ruhe" während der Einnahme....Wie alt wird er? Kann er überhaupt das "Demenz-Alter" erreichen??? Kann er ein normales Leben führen? Ist er fortpflanzungsfähig? Mal sehen - irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht.... Bin dankbar, falls mir jemand fundierte Infos geben kann! Danke ☼
  • Verwalter01
    Freitag, 08.02.2013, 12:11 Uhr
    @VersuchderDritte wer soll das bezahlen ? ---------------------------------------------------------------------------------------- Pardon, und nicht's für Ungut............ Wer bezahlt BER ??? Wer bezahlt Stuttgart21 ??? Dieses unnötige "Prestigegeld" besser in die Pflege gesteckt, und schon steht ein sozial gerechter Finanzplan ! Meine Meinung ! mfg
  • VersuchDerDritte
    Freitag, 08.02.2013, 10:43 Uhr
    @ArbeiterKrawutzke1 Es sollte staatlich festgelegt werden das ausreichend Personal zu angemessener Bezahlung eingestellt wird. wer soll das bezahlen ?
  • ArbeiterKrawutzke1
    Freitag, 08.02.2013, 09:47 Uhr
    Warum wird nicht auf die drohende Welle von Alten und Kranken ( Demenz,Alzeheimer.... ) die sicher auf uns zukommen wird vernünftig reagiert? Es sollte staatlich festgelegt werden das ausreichend Personal zu angemessener Bezahlung eingestellt wird.Es kann ja wohl nicht sein das ein Altenpfleger die arbeit für 3 machen muss--enger Zeitplan dazu.....wenn wir nicht endlich Umdenken ( oder eher die Arbeitgeber ) bekommen wir erhebliche Qualitätsprobleme und weniger Nachwuchs im Pflegebereich. Da sollte SCHNELLSTENS gehandelt werden,DAS wäre ein wichtiges Wahlkampfthema!!
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