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13.02.2013, 16:08 Uhr

Übergewicht: Uralt-Medikament kurbelt Fettverbrennung an

Übergewicht und Diabetes gehören zu den großen Volksleiden der Deutschen. So ist fast die Hälfte aller Bundesbürger zu dick, rund sechs Millionen leiden unter Diabetes. Amerikanische Forscher entdeckten nun, dass ein schon vor 25 Jahren entwickeltes Medikament gegen Asthma möglicherweise auch vor Übergewicht, Diabetes und Fettleber schützen kann. Versuche an Mäusen legten das zumindest nahe.

Körper schützt Fettzellen

Abnehmen ist für viele Menschen deshalb oft schwer, weil der Körper Energiereserven nur ungern hergibt. So führt eine verminderte Kalorienzufuhr - zum Beispiel bei einer Diät - dazu, dass der Körper seine Fettpolster schützt, indem er die Stoffwechselaktivität reduziert und so weniger Kalorien verbrennt. "Der Wirkstoff  Amlexanox scheint bei den Tieren in diesen Vorgang einzugreifen", fand Alan Saltiel von der Universität Michigan heraus.

Gebremster Stoffwechsel

In seinen Versuchen an Mäusen hemmte das Medikament die Gene IKKE und TBK1, die nach Angaben der Wissenschaftler schon lange im Verdacht stehen, die Stoffwechselaktivität beim Fasten herunterzufahren. "Amlexanox könnte diese Bremse lösen und den Stoffwechsel dazu bringen, mehr Kalorien zu verbrennen und weniger zu speichern", so Saltiel.

Zumindest im Tierversuch zeigte das Medikament einen positiven Effekt. Es reduzierte nicht nur das Gewicht, sondern auch Stoffwechselprobleme wie Diabetes und Fettleber. "Werden die Signale der beiden Gene unterdrückt, löst das zumindest bei Mäusen eine höhere Stoffwechselaktivität und damit Gewichtsverlust aus", erklärt Saltiel.

"Wir arbeiten hart"

Ob Amlexanox bei Menschen in gleicher Weise wirkt, können die Wissenschaftler noch nicht sagen. Unklar sei auch, ob sich aus dem Uralt-Medikament möglicherweise neue Substanzen ableiten lassen, die sicher und effektiv gegen Übergewicht und Diabetes eingesetzt werden können.  "Um das herauszufinden, werden wir hart arbeiten", verspricht Saltiel. (jb)

Quelle: Saltiel A. et al. Old drug may point the way to new treatments for diabetes and obesity. University of Michigan. 10.02.2013.

Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von NetDoktor.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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Alle News vom: 13. Februar 2013 Zur Übersicht: Gesundheit

10 Meinungen zu "Asthma-Mittel bei Übergewicht"

  • Rambozo
    Donnerstag, 14.02.2013, 15:15 Uhr
    ein sportlich gestählter idiot liegt dem gesundheitssystem aber net auf der tasche
  • strathmann
    Donnerstag, 14.02.2013, 15:09 Uhr
    Rambozo, lieber ein kluger, intelligenter Fettsack als ein sportlich gestählter Idiot.
  • strathmann
    Donnerstag, 14.02.2013, 15:07 Uhr
    Übergewichtige neigen eher zu Asthma. Bei Asthma kann man Mittel einnehmen, die zumindest nächtens die Beschwerden eindämmen, die aber sind wieder bei Insuffizienzpatienten problematisch. Es ist unverantwortlich solche QUATSCH hier zu verbreiten. Aber man ist hier ja Kummer gewohnt.
  • Rambozo
    Donnerstag, 14.02.2013, 14:56 Uhr
    den haste es aber gegeben brummi thumbs up
  • brummi012
    Donnerstag, 14.02.2013, 14:46 Uhr
    Ich möchte dazu nur einssagen! : EINFACH MAL DIE KLAPPE HALTEN Wie es so schön heist und überlegen was man(n) schreibt ohen das Gehirn einzu schalten zu müssen In diesem sine
  • Rambozo
    Donnerstag, 14.02.2013, 14:02 Uhr
    sollen die fettsäcke doch lieber sport machen
  • arid1
    Mittwoch, 13.02.2013, 17:54 Uhr
    Solche "Nebeneffekte" treten aber nicht bei jedem Menschen auf, da die Menschen eben nicht alle aus demselben "Stoff" bestehen und jeder anders reagiert. Eine Veralgemeinerung wird leider zu gern von den "Redakteuren" von web/gmx genutzt, weil es einfacher ist, als sich ernsthaft mit dem Thema zu beschäftigen, woran auch schon Ärzte und Wissenschaftler gescheitert sind .
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