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17.11.2011, 16:00 Uhr

Männer: Erbgut verführt zur Sucht

Impulsive Personen werfen ihren Mitmenschen uncharmante Wörter an den Kopf, kaufen einen Haufen Sachen, die sie nicht brauchen und haben ein höheres Risiko, eine Sucht zu entwickeln.

Schuld daran ist nicht immer schlechte Erziehung. Manchmal liegt die Ursache auch im Erbgut - zumindest bei Männern. US-amerikanische Forscher der University of Nebraska-Lincoln haben herausgefunden, dass zwischen dem Gen NRXN3 und dem Hang zu impulsivem Verhalten ein Zusammenhang besteht. Das Gen war bislang bekannt dafür, dass es bei der Gehirnentwicklung und der Funktion der Nervenzellen eine Rolle spielt.

Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler fast 450 Personen mithilfe verschiedener Tests zu Verhalten sowie Tabak- oder Alkoholkonsum. Auch eine DNA-Analyse der einzelnen Teilnehmer führten sie durch. Wie sich herausstellte, sorgte eine bestimmte Variante des NRXN3-Gens für eine hohe Impulsivität bei den Probanden. Eine andere Variante stand zudem in Verbindung mit Alkohol- oder Drogenproblemen. Dieser Zusammenhang war bei den männlichen im Gegensatz zu den weiblichen Studienteilnehmern sehr stark ausgeprägt.

"Impulsivität spielt für die Entwicklung einer Sucht eine wichtige Rolle. Wir wissen jetzt, dass NRXN3 offenbar einen erheblichen Teil dazu beiträgt. Auf dieser Grundlage lässt sich die genetische Ursache für diesen Charakterzug und die Entwicklung von Substanzabhängigkeiten näher untersuchen", sagt Scott Stoltenberg. Gleichzeitig schränkt er ein, dass ein einzelnes Gen nur eine Ursache für eine Sucht ist - aber nicht die einzige. (kr)

Quelle: Mitteilung der University of Nebraska-Lincoln

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4 Meinungen zu "Erbgut macht Männer süchtig"

  • WasNeWelt
    Donnerstag, 24.11.2011, 12:51 Uhr
    @welze : ja aber gleichzeitg wirst du auch mitglied bei dem verein udn die entziehen dir nicht nur die sucht sondern auch dein geld und deine sonstigen sozialen lebensgrundlagen...
  • NRXN3
    Sonntag, 20.11.2011, 14:49 Uhr
    Ich habs gewusst wir sind nicht schuld. lol
  • floxxor
    Sonntag, 20.11.2011, 14:35 Uhr
    Krass ist eher, dass es (narconon) eine Scientology-Organisation ist. Und wie wahr deren Statistik ist, dürfte auch abzuschätzen sein, insbesondere, weil sie so dermaßen von anderen, viel erfahreneren Programmen abweicht.
  • welze
    Samstag, 19.11.2011, 11:33 Uhr
    Ich war gestern auf einem Seminar von "narconon" die machen einen Enzug ohne ersatzt Drogen, egal von welcher!! Und die Rate von Leuten die nicht wieder rückfällig werden liegt bei 85%. Nicht schlecht oder? Bei einer Staatlichen ist es anderst rum da werden 85% wieder rückfällig. Krass oder?
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