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28.01.2013, 11:49 Uhr

Besser denken - Merkhilfen für Vergessliche

Schon wieder mal das Passwort vergessen? Und da war doch noch etwas, das man unbedingt einkaufen wollte! Wenn das Gedächtnis öfter mal streikt, dann helfen nicht nur Apps und Kalender, sondern auch schlaue Memotechniken.

VonDr. Regina Beckers für WEB.DE

Manche dieser gehirngerechten Gebrauchsanleitungen zum Lernen und Merken haben sich seit Jahrtausenden bewährt. Schon die Redner des antiken Griechenlands und Roms bedienten sich gerne und oft mnemotechnischer Mittel, um in einem brillanten Vortrag zu glänzen. Die meisten Gedächtnishilfen sind einfach anzuwenden, alltagstauglich und sehr vielseitig anwendbar.

So bleiben Namen im Gedächtnis

Merkhilfen sind vor allem für Menschen mit einem schlechten Namensgedächtnis Gold wert. Im wahrsten Sinn des Wortes. Denn wer im geschäftlichen Kontakt immer mal wieder ins Fettnäpfchen tritt, weil er Namen einfach nicht behalten kann, hat nicht die besten Karrierechancen.

Doch was tun, wenn ein Name einfach nicht im Gedächtnis haften bleiben will? Wer damit Probleme hat, sollte sich Namen am besten bildlich vorstellen. Bei Wolfgang kann das etwa ein Wolf sein, der in einem Gang sitzt. Der Name von Herr Scheibner bleibt dann im Gedächtnis haften, wenn man sich die dazugehörende Person als ein Puzzle kleiner Scheibchen vorstellt. Frau Merke bleibt im Personengedächtnis gespeichert, wenn man sich das Gesicht von Angela Merkel, über dem ein großes durchgestrichenes L schwebt, vorstellt. Je verrückter die Bilder und Geschichten sind, die man bei dieser Technik als Gedächtniskrücken verwendet, desto besser funktionieren sie.

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4 Meinungen zu "Merkhilfen für Vergessliche"

  • heinz55
    Mittwoch, 13.02.2013, 15:29 Uhr
    Soeben habe ich unsere (Ehepaar) Passwörter gezählt .. es sind über 50. Leider lassen sich die meisten davon nicht ändern, so daß die Merkhilfen nötig sind, aber doch zu viele .... Deshalb habe ich alle in einer Datei gespeichert, die sich nicht im PC befindet. Der Stick liegt etwas versteckt, d.h. bei einigen anderen, und die Datei ist mit einem Passwort gesichert, das niemand erraten kann.
  • sachlichaufgeklaert
    Dienstag, 29.01.2013, 14:57 Uhr
    Falls man wirklich Probleme hat, sich zum Beispiel die Pin für seine Bankkarte zu merken (vielleicht hat man ja mehrere davon und kommt leicht durcheinander), gibt es einen kleinen Trick: Man benutzt das Telefonbuch seines Handys. Angenommen, man ist bei der Sparkasse und seine Pin lautet 1234. Man kreiert einfach einen Eintrag mit Stefan/Silke/Sabine Arbeit/o.ä., nimmt die Vorwahl seines Ortes als Rufnummer und dann baut man die Zahlen in die Nummer ein. Zum Beispiel: 347712 oder 124834. Sobald man sich den "versteckten Code" angesehen hat, wird man ihn, sobald man ratlos vor dem Geldautomaten steht, bei einem einzigen Blick auf die Nummer sofort wieder entschlüsseln. Das Problem bei Passwörtern und Co. ist nämlich oft nicht ein schlechtes Gedächtnis, sondern ein Blackout bei "Stresssituationen".
  • Wahlviech
    Dienstag, 29.01.2013, 10:06 Uhr
    Unser Englischlehrer hatte einen Vorschlag, den er "fotografieren" nannte. Bei nicht sitzenden Vokabeln sollten wir das Wort aufschreiben und den Zettel notfalls auch unters Kopfkissen legen. Man kann bei Passwörtern aber auch eigene "Eselsbrücken" entwickeln, die ein Wiederfinden im Gedächtnis erleichtern. Ein Sicherheitsmodus wie bei einer Prüfzahl hinter einem feststehenden Begriff bspw.
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