Saubere Luft? Reine Illusion! Diese Aufnahmen zeigen: Pollen und Feinstaub belasten die Atemluft.

Wir sind ständig von allen möglichen partikel- und gasförmigen Luftschadstoffen verschiedenster Größe umgeben. Einen faszinierenden Einblick in unsere Luft bieten die REM-Aufnahmen, die der Wissenschaftsfotograf Stephan Diller im Auftrag des Luftreinigungsexperten "IQAir" gemacht hat. Im Rasterelektronenmikroskop werden Erlenpollen und menschliche Haare (Bild) schon einmal zu Riesen.
Nein, das ist kein Abflussrohr, sondern die Vergrößerung einer medizinischen Injektionsnadel. An der Kanüle kleben Tulpenpollen und Tonerstaub. 
Empfindliche Menschen können extrem auf Feinstaub reagieren. Wie klein beispielsweise Tonerstaub ist, wird auf diesem Bild deutlich: Die Aufnahme zeigt Tonerpartikel von weniger als neun Mikrometern (0,009 Millimeter) auf Filterfasern. Tonerstaub steht im Verdacht, Lungenschäden und Krebs auszulösen.
Wie der Toner schließlich auf dem Papier aussieht, zeigt diese Aufnahme. Deutlich zu erkennen sind die Holzfasern des Papiers und die Spur des Toners.
Kleiner als Tonerstaub ist Dieselruß aus Abgasen und industriellen Verbrennungsprozessen. Die Rußpartikel auf den Filterfasern messen weniger als einen Mikrometer. Feinstaub wird als gesundheitsgefährdend eingestuft.
Nicht nur im Büro oder im Freien setzen sich Allergiker reizenden Partikeln aus: Auch ganz normaler Hausstaub besteht aus unterschiedlich großen Schmutzpartikeln. Neben Haaren, Fasern, Hautschüppchen und Milbenkot belasten auch Schimmelpilzsporen und Feinstaub die Luft in den eigenen vier Wänden.
Was wie ein Baumstamm aussieht, ist in Wirklichkeit ein Hundehaar mit Speichelrückständen und Feinstaub. 90 Prozent aller partikelförmigen Luftschadstoffe sind winzig und viel kleiner als Pollen. Im Vergleich dazu sind Haare wahre Riesen.
Im Speichel von Haustieren wie Katzen sind ebenfalls Allergene enthalten, die eine Tier-Allergie hervorrufen können. Abgebildet ist ein Katzenhaar mit solchen Speichelrückständen und Feinstaubpartikeln.