Bonn (dpa/tmn) - Im Winter zieht es viele ins Warme. Und an kaum einem Ort lässt es sich besser schwitzen als in der Sauna. Wollen Senioren zum ersten Mal saunieren, sollten sie das mit ihrem Arzt absprechen, rät Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen.

Denn etwa bei Bluthochdruck, Krampfadern oder einer Herz-Kreislauf-Schwäche kann ein Saunabesuch unter Umständen nicht das Richtige sein. Gibt der Arzt aber das Okay, steht dem Schwitzen nichts im Wege. Am besten geht man mit jemandem gemeinsam - so ist man nicht alleine, falls einem die Hitze doch nicht bekommt. Außerdem gilt: "Man sollte gut auf sich achten und sich nicht sklavisch an die Uhr halten wollen", sagt Lenz. Wie lange man in der Sauna bleibt, sollte man von seiner Befindlichkeit und dem, was einem guttut, abhängig machen. Nach dem Saunabad ist unter Umständen ein kalter Guss besser geeignet, als sich im Tauchbecken abzukühlen.© dpa