Bonn (dpa/tmn) - Dass man mit Muskatnuss sparsam sein sollte, wissen die meisten. Das liegt an den Inhaltstoffen Myristicin und Elemicin, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

In größeren Mengen können diese Stoffe bei manchen Menschen einen rauschähnlichen Zustand auslösen. Und das wiederum ist mitunter mit Herzbeklemmungen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel verbunden. Aber: Die Dosierung macht's. Wer etwas Muskatnuss beispielsweise über eine Soße reibt, muss sich keine Sorgen machen.

Ansonsten besteht die Muskatnuss zu rund zehn Prozent aus ätherischen Ölen, sie hat ein volles Aroma mit leichter Schärfe. Mit ihr lassen sich vor allem helle Soßen und Suppen verfeinern, sie passt zu Gemüse wie Spinat, Kohlrabi, Lauch und Blumenkohl.

Muskat verleiht aber auch Kartoffelpüree, Fisch, Wild und Lamm eine interessante Note. Und: Das besondere Aroma kann auch süße Speisen aufpeppen, beispielsweise Pfannkuchen, Eis und Obstsalat.© dpa