Wer Hunger hat, will satt werden. Kommt aber das Falsche auf den Tisch, knurrt der Magen nach kurzer Zeit schon wieder. Diese elf Speisen und Getränke sollten Sie deshalb besser meiden.

Salzige Knabbereien: Chips, Salzletten, Erdnussflips und Co. stillen den Hunger nur scheinbar. Die Kohlenhydrate in salzigen Snacks treiben den Insulinspiegel hoch, doch schon bald danach sinkt er umso tiefer. So lässt sich auch erklären, warum nach Salzigem oft der Heißhunger nach Süßem folgt.
Cornflakes mit Milch: Wer Cornflakes zum Frühstück isst, gönnt sich gleich am Morgen eine richtige Kalorienbombe. Süße Cerealien überfordern am Morgen den Stoffwechsel, die Folgen sind Müdigkeit und schnell neuer Hunger. Achten Sie deshalb auf einen hohen Ballaststoffanteil in ihren Frühstücksflocken und maximal fünf Gramm Zucker pro Portion.
Sandwich: Brot, das mit weißem Mehl gebacken wird, treibt den Insulinspiegel nach oben. Die Folge: Die Zellen nehmen mehr Glukose auf, wodurch der Glukosespiegel im Blut sinkt und Hungergefühle ausgelöst werden. Vollkornbrot ist die bessere Alternative – das Sättigungsgefühl hält länger an.
Sushirollen: Fisch mag zwar gesund sein, doch in der Regel besteht Sushi zum größten Teil aus Reis. Den verdaut der Körper schnell, ohne dass er einen hohen Sättigungsgrad erreicht. Schnell bekommt man das Gefühl, wieder etwas essen zu müssen.
Nudeln mit Tomatensoße: Pasta macht nur durch die Soße satt. Nudeln aus Weißmehl bestehen aus einfachen Kohlenhydraten. Bei der Verdauung entsteht viel Insulin, der Blutzuckerspiegel fällt schnell wieder ab. Die Folge ist neuer Hunger. Bei Vollkornnudeln reicht hingegen schon eine kleine Portion, um den Hunger zu stillen.
Pizza: Von der Lieblingspizza reicht nicht nur ein einziges Stück. Das liegt auch daran, dass Hersteller von Fertigpizzen Zutaten kombinieren, die den Blutzuckerspiegel abfallen lassen. Der Zusatz von Konservierungsstoffen fördert zudem den hungererzeugenden Effekt. Ein Sättigungsgefühl tritt nur schwer ein – man isst mehr, als man braucht.
Cocktail: Wissenschaftler haben laut der Fachzeitschrift "Alcohol & Alcoholism" herausgefunden, dass das Hormon Leptin durch Alkoholkonsum im Körper reduziert wird. Leptin hemmt aber das Hungergefühl. Zudem kann Hochprozentiges dafür sorgen, dass die Kohlenhydrate-Vorräte aufgebraucht werden – auch das bringt den Magen zum Knurren.
Fruchtsäfte: Säfte haben den Ruf, gesund zu sein. Allerdings bestehen sie zu einem großen Teil aus Fruchtzucker. Dieser lässt den Blutzuckerspiegel schnell nach oben schießen, jedoch genauso schnell wieder abfallen. Wer die anschließenden Heißhungerattacken vermeiden will, greift besser zu einem Smoothie: Darin sind auch Fruchtfleisch, Schale und eventuell sogar Kerne verarbeitet, die Ballaststoffe enthalten und für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen.
Süßstofftablette: Viele Menschen glauben, wenn sie zu Süßstoff statt Zucker greifen, würden sie ihrer schlanken Linie etwas Gutes tun. Das Gegenteil ist der Fall: Süßstoff macht dick. Denn beim Verzehr von Süßstoff stellt sich der Körper auf Kaloriennachschub ein. Doch er wird enttäuscht, wodurch es zu Heißhungerattacken kommt.
Burger mit Pommes: Die Zutaten von Fast Food sind darauf ausgerichtet, dass man große Mengen von ihnen zu sich nehmen möchte. Transfette beispielsweise bewirken, dass im Körper Dopamin und Serotonin ausgeschüttet werden. Die Hormone regen das Hungergefühl an. Außerdem enthält Fast Food in der Regel viel Salz, und mit dem kommt der Durst.