Berlin (dpa/tmn) - Steht Diabetikern ein Krankenhausaufenthalt bevor, planen sie diesen nach Möglichkeit gemeinsam mit ihrem Hausarzt. Einige Fragen sollten Betroffene ihrem behandelnden Arzt stellen, rät die Organisation DiabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe.

Soll man während des Aufenthaltes Insulin und/oder Tabletten wie gewohnt einnehmen oder muss die Dosis angepasst werden? Soll auch am Tag des Eingriffs der Blutzucker wie üblich gemessen und das Insulin gespritzt werden? Was tun, wenn eine Unterzuckerung droht? Diese und mögliche weitere Fragen notiert man sich am besten und nimmt sie mit zu den Vorgesprächen.

Machen Diabetiker Sport, benötigen sie etwa zusätzliche Broteinheiten beziehungsweise weniger Insulin. Darauf weist die Organisation DiabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe hin. Deshalb sollten sie vor, während und nach dem Training den Blutzucker messen. Es gibt auch Sportgruppen für Diabetiker, die Neulingen Unterstützung bieten. Die Seite www.diabetes-sport.de bietet einen Überblick über die Angebote. Wer noch nie oder vor vielen Jahren das letzte Mal Sport getrieben hat, sollte sich am besten vor dem Start vom Arzt durchchecken lassen.

Wie Diabetiker ihre Utensilien entsorgen sollten

Teststreifen, Einmalspritzen, Insulinpens: Diabetiker benötigen einiges an Utensilien - aber wohin damit nach dem Gebrauch? Die Zeitschrift "Apotheken Illustrierte" gibt in ihrer Extra-Ausgabe Diabetes (6/2015) einen Überblick:

In den Restmüll dürfen Blutzuckermessgeräte, abgelaufene Blutzuckertabletten, Teststreifen sowie Insulinpatronen oder -fläschchen.

Am besten in eine Entsorgungsbox oder eine anderes fest verschließbares Gefäß und dann in den Restmüll gehören Einmalspritzen, Insulinpens ohne Batterien, Lanzetten und Penkanülen sowie Katheter für Insulinpumpen.

Batterien gehören wie üblich in eine spezielle Sammelbox.© dpa