Düsseldorf (dpa/tmn) - Eine Sportbrille bietet Kindern Sicherheit und Schutz zugleich. Beim Kauf sollte auf die Passform und das Material geachtet werden. Tipps dazu gibt der Berufsverband der Augenärzte.

Viele Kinder tragen beim Schulsport entweder ihre normale Brille oder sogar gar keine. Dadurch können sie sich aber leicht verletzen, etwa wenn sie einen Ball versehentlich ins Gesicht bekommen, und die Sehhilfe zerbricht. Genauso problematisch ist es, wenn sie Mitspieler oder schnelle Bewegungen nicht scharf erkennen können und deshalb zu spät reagieren. Darauf weist der Berufsverband der Augenärzte hin. Wichtig ist deshalb eine spezielle Sportbrille. Sie sollte keine scharfen Kanten haben und aus bruchsicherem Material bestehen.

Die Fassung muss fest am Kopf und so hoch sitzen, dass sie beim Aufprall von vorne an den knöchernen Rändern der Augenhöhle Halt findet. So wird eine Augenprellung verhindert. Als Alternative können Kinder auch Kontaktlinsen verwenden. Diese Lösung eignet sich vor allem für Sportarten, bei denen eine Brille hinderlich wäre - beispielsweise bei Kampf- und Wassersportarten.© dpa