Antioxidantien gelten als wichtige Gesundheitshelfer für den Menschen und sind in einer Vielzahl von Lebensmitteln enthalten. Eine Studie schwedischer Wissenschaftler nährt allerdings den Verdacht, dass diese Inhaltsstoffe auch unerwünschte Folgen haben können.

Wie das Fachmagazin "Science Translational Medicine" in seiner Online-Ausgabe berichtet, wollen die Forscher erste Indizien für Nebenwirkungen von Antioxidantien entdeckt haben. In einer Untersuchung an Mäusen konnte nachgewiesen werden, dass einige dieser Stoffe sogar die Ausbreitung von Krebszellen im Körper verstärken können. Daher rät das Forschungsteam Krebspatienten zu einem gewissenhaften Umgang mit Antioxidantien.

Die Wissenschaftler der Universität Göteborg betonen allerdings, dass sich die Untersuchungen noch in einem sehr frühen Stadium befänden. Weitere Nachforschungen seien nötig, um allgemeingültige Aussagen treffen zu können.

Zu den wichtigsten Eigenschaften von Antioxidantien gehört, dass sie menschliche Zellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Sie sind in Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen wie zum Beispiel Koffein enthalten. Aufgrund ihres mutmaßlich positiven Einflusses auf den Menschen findet man sie auch in Nahrungsergänzungsmitteln. (fte)