Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Zusammensetzung der Inhalte von beliebten Lebensmittelprodukten ermittelt und bildlich dargestellt. Das Ergebnis überrascht.

Ganz neu: Die Joghurt-Schnitte. Doch ist diese wirklich gesünder als ihr Vorgänger, die Milchschnitte?
Eine Capri-Sonne als Durstlöscher für zwischendurch ist bei Kindern beliebt. Die Hersteller werben damit, dass das Getränk keine künstlichen Aromen und keine Farb- sowie Konservierungsstoffe enthält.
Zum größten Teil besteht eine Capri-Sonne aus Wasser, gleich darauf folgen Zucker sowie Zitronen-, Limetten- und Orangensaft aus Fruchtkonzentrat. Orangenaroma und Vitamin C werden zugesetzt.
Zu einer Capri-Sonne schmeckt eine leckere Milchschnitte. Doch auch dieser Snack ist nicht gerade gesund.
In einer Milchschnitte-Packung findet sich neben überraschend viel Luft auch ein gewisser Anteil an Vollmilch. Leider sind auch die Mengen an Palmöl, Butterreinfett und Zucker beachtlich. Weitere Zusatzstoffe wie der Emulgator E471, natürliche Aromen, Weizenkleie und vieles mehr vervollständigen die Süßigkeit.
Nutella steht bei vielen Deutschen auf dem Frühstückstisch. Sogar die Profisportler der deutschen Nationalmannschaft warben einige Jahre für die Nuss-Nugat-Creme.
Dabei enthält die Creme vor allem eines: ganz viel Zucker und Palmöl. Haselnüsse sind etwas stärker vertreten als der fettarme Kakao und Magermilchpulver. Aber leider ist es trotzdem kein gesunder Snack für zwischendurch.
Wenn Sie morgens die Frühstücksflocken Nestle Fitness Joghurt schlemmen, geben sie vor allem Geld für Luft und Zucker aus. Neben geringen Mengen Reis- und Vollkornweizenmehl enthält das Produkt Magermilchjoghurtpulver, mehrere Zusatzstoffe, Aromen und Fette. Mit Fitness hat das nicht mehr so viel tun.