Kleine Bärte erlaubt: Disney lockert Vorschriften
Die strengen Vorschriften sind auch als "Disney-Look" bekannt. Lange Haare bei Männern sind ebenso verboten wie Glatzen bei Frauen, wenn man im Disney Land bei Los Angeles oder Disney World bei Orlando Souvenirs verkaufen, Essen servieren und erst recht wenn man in einem Kostüm die Besucher bespaßen soll. Ursprünglich waren für Männer sogar Oberlippenbärte verboten. Da aber selbst Firmengründer Walt Disney einen trug, wurde diese Vorschrift im Jahr 2000 abgeschafft - 34 Jahre nach Tod des Firmengründers.
Unterlippenbärte ("Soul patches") bleiben aber weiter verboten. Auch bunte Haare, "extreme Frisuren" und Tätowierungen, zumindest sichtbare, sind nach wie vor tabu. Das gilt auch weiter für Piercings. Lediglich Frauen dürfen Metall tragen und das auch nur im Ohr. Ringe in den Augenbrauen oder Nasen bleiben ein "No Go" für Disney.
13 Meinungen zu "Disney lockert Beauty-Code"
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Partyschaum
Montag, 06.02.2012, 15:58 Uhr Na ja, in einer Scheinwelt muss der Schein ja auch gewahrt werden. Normierung statt Viefalt, dennoch wenn sie das so regeln... Das Argument mit den älteren Leuten, das hier gefallen ist, ist aber Quatsch. Ich arbeite selber mit Außenwirkung in der öffentlichen Verwaltung und es ziert ein großes sichtbares Tattoo meinen Körper so wir ein Fleshtunnel im Ohr. Gerade ältere Mitbürger sind oftmals viel aufgeschlossener im Umgang, als das Vorurteil es versucht einem weis zu machen. Die Spießigkeit kommt verstärkt aus der Reihe der 35 - 50jährigen... Ich ziehe mein Urteil aus persönlichen Erfahrungen. Ein Tattoo oder Piercings sind übrigens für mein Empfinden nicht automatisch mit Ungepflegtheit zu verbinden. Da kenne ich weit mehr Behördenbedienstete, die in schlecht sitzender/ schlecht gewählter Kleidung, ungewaschen und ohne angemessene Umgangsformen auf der Arbeit agieren. Das finde ich viel schlimmer, als ein Person, die ausschließlich durch piercings oder tattoos auffällt. Disney ist und bleibt halt mehr schein als sein - wers mag... -
keksgrinder
Montag, 06.02.2012, 13:41 Uhr Also für die Servicekräfte kann ich das nachvollziehen, aber wenn ich nun in einem Kostüm wie dem auf dem Bild rumrenne, dann ist doch eh nichts vom Akteur zu sehen. -
wn34
Samstag, 28.01.2012, 11:11 Uhr sollten kinder nicht auch lernen, das jeder Mensch gleich viel Wert ist, egal wie er aussieht. Auch ein gepiercter oder Tättowierter Mensch kann nett sein und ist nicht gleich ein Verbrecher. Man kann vom Äußeren nicht auf das Innere schließen. -
VitoDonCorleone
Mittwoch, 25.01.2012, 13:42 Uhr Also das mit den Bärten versteh ich auch net, aber das mit den Tätowierungen und Piercings ist verständlich, dass das dort verboten ist. Schließlich ist das eine Attraktion für die ganze Familie, also auch für Kinder. Daher müssen die Angestellten dort auf so etwas verzichten, das ist dann vorbildlich für die Kinder. -
Filmfan
Mittwoch, 25.01.2012, 10:53 Uhr Disney lebt eben seine eigene spezielle Philosophie, deren konsequente Umsetzung auf Walt Disney selbst zurückzuführen ist. Teil dieser Philosophie war schon immer ein hoher qualitativer Anspruch an das eigene Produkt und das eigene Erscheinungsbild. Und da sind in den Vergnügungsparks, die legendäre Sauberkeit, die technische Perfektion und der einheitliche Stil der Mitarbeiter, ein Teil davon. -
Eagle1
Mittwoch, 25.01.2012, 09:52 Uhr Zwingt euch ja keiner da anzufangen. -
Anomolia
Mittwoch, 25.01.2012, 07:41 Uhr Was ist daran so schlimm das die Mitarbeiter das nicht dürfen?? Betriebsordnung eben und die ist von den Mitarbeitern einzuhalten und wem die Vorschriften nicht passen der soll eben nicht da arbeiten, Punkt! Ich arbeite auf der öffentlichen Verwaltung, wenn man viel mit Menschen zu tun hat ist es eben eine gesellschaftlich anerkannte Norm das man gepflegt aussieht und gut gekleidet ist, hier auf der Verwaltung kann auch keiner mit knallbunten Haaren und sichtbaren Piercings oder Tattoos auftauchen, es ist eben imernoch so das viele Menschen, vor allem Ältere Menschen und kleinere Kinder sich dadurch sehr verunsichert fühlen!
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