Bonnie und Clydes Waffen versteigert
Die Schrotflinte des Gangsterpärchens brachte nach Angaben des Auktionshauses am Samstag in Kansas City in Missouri 80 000 Dollar (62 000 Euro). Für die Maschinenpistole wurden sogar 130 000 Dollar gezahlt. Beides ging an einen anonymen Onlinebieter von der Ostküste der USA.
Die Waffen wurden nach Angaben des Auktionshauses 1933 nach einer Schießerei im Städtchen Joplin, Missouri, gefunden und einem Polizisten übergeben. Dessen Urenkel habe sie jetzt verkauft. Es handelt sich um eine Winchester-Schrotflinte und eine Thompson-Maschinenpistole - die legendäre "Tommy-Gun", die zum festen Repertoire aller Gangsterfilme gehört. Bonnie und Clyde durchstreiften Anfang der 30er Jahre raubend und mordend die USA. 1934 wurden sie von der Polizei erschossen.
10 Meinungen zu "Legendäre Waffen versteigert"
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Grabor
Montag, 23.01.2012, 15:29 Uhr Es steht leider nicht dabei, ob die Waffen noch funktionsfähig sind. Aber egal, ich denke, Waffen, die bei einem (oder mehreren) Verbrechen eingesetzt wurden sollten zerstört werden. Allein schon, damit der damit verbundene Mythos ebenfalls zerstört wird. Es haben sich soviel ich weiss schon öfters "Irre" durch "berühmte" Waffen zu Dingen "inspirieren" lassen, die nicht so toll waren. Das könnte man daduch verhindern dann Waffen mit "schlechtem Karma" zerstört würden. -
Boehm
Montag, 23.01.2012, 13:38 Uhr Ich hätte noch ne alte leere Patrone von nem Vietnam Einsatz. Wurde bestimmt ein Vietkong damit niedergestreckt, was die wohl bringen könnte? -
Didi1957
Montag, 23.01.2012, 12:53 Uhr ... und wer es glaubt wird seelig! Ich versteigere demnächst die die legendäre vergoldete Maschinenpistole incl. Bleikristallvitrine von Al Capone. Ein Geschenk seiner Freunde zu seinem 250sten Mord. Bin mir nur sich sicher, ob das Gebot bei einer Million oder zwei Millionen beginne sollte! Ein Zertifikat von K. T. zu Guttenberg habe ich auch vorzuweisen. -
lanarkon
Montag, 23.01.2012, 11:41 Uhr @gonzoo Gute und richtige Belehrung an @monti11. Gruß Lanarkon -
gonzoo
Montag, 23.01.2012, 11:09 Uhr @monti11 Hallo erstmal ! Wir befinden uns in den USA und schreiben das Jahr 1934!!! Bonnie und Clyde sind von der Polizei erschossen worden. Mir wie vielen Kugeln, siehe Wikipedia. Beweismittel sind nicht mehr nötig, da es 1934 noch keine "mutmaßlichen" Verbrecher gab. ( es heißt im Übrigen Asservatenkammer) Kennen Sie die StPO des betreffenden Bundesstaates von 1934? Vermutlich nicht. Ich gehe also davon aus, dass der Polizist die Waffen legal an sich genommen hat. Außerdem ist es Sch...egal, da es über 70 Jahre her ist. -
monti11
Montag, 23.01.2012, 10:35 Uhr Lustig ( oder eher traurig ) finde ich die Aussage: Die Waffen wurden gefunden ( offensichtlich den beiden Gangstern zugeordnet) und einem Polizisten übergeben. Dessen Urenkel hat sie jetzt verkauft. Verstehe ich das richtig: Ein Polizist bekommt Beweismittel übergeben. Er übergibt diese nicht der Aserwatenkammer sondern nimmt sie mit nach Hause. Vererbt dieses Diebesgut auch noch über drei Generationen und der Urenkel macht jetzt einen ordendlichen Reibach mit den gestolenen Sachen. Für mich unfassbar. -
lanarkon
Montag, 23.01.2012, 10:24 Uhr Fast jeder Gegenstand kann als tötliche Waffe eingesetzt werden. Nicht nur Geräte die explizit als Waffen hergestellt werden. Ob und wie ein Objekt verwendet wird entscheidet der Anwender nicht die "Waffe". Diese legendären Waffen sollten in die Hände eines Liebhabers gelangen, der die damit verbundene Historie zu schätzen weiss. Insbesondere die Tommy Gun. Der erzielte Preis ist angemessen. Gruß Lanarkon
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