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06.07.2013, 15:22 Uhr

Die skurrilsten Meisterschaften der Welt

Berlin (dpa/tmn) - Tennis, Schach, Malen oder Singen: In solchen Disziplinen tragen die Menschen gerne Wettbewerbe aus. Es geht aber auch kurioser: Die einen tragen Plumpsklos um die Wette, andere eilen mit ihren Frauen auf dem Rücken über die Ziellinie.

Der Mensch misst sich gern. Egal in was. Der Verein "Gib Gummi" richtet in Berlin die Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf (5./6. Juli) aus. Weltweit gibt es diverse Disziplinen, die das Stiefelwerfen in Sachen Kuriosität noch übertreffen. Wer schon immer mal Gorillas beim Sprint oder Luftgitarristen in Action sehen wollte, sollte sich bei diesen Wettbewerben an den Rad stellen - oder mit den anderen messen:

Wettpflügen in Deutschland: Kein Geringerer als der Europameister im Drehpflügen geht aus dem Pflüge-Wettbewerb in Niedersachsen hervor. Vom 11. bis 16. September verwandeln die Teilnehmer grünes Grasland in Bad Rothenfelde in der Nähe von Osnabrück in braunes Ackerland. Der Geschickteste gewinnt.

Wurst-Wettessen in New York: Im Hotdog-Essen messen sich jedes Jahr Nimmersatte in New York. Am Amerikanischen Unabhängigkeitstag 2013, dem 4. Juli, siegte zum siebten Mal in Folge der 29-jähriger Kalifornier Joey Chestnut. Er schaffte in zehn Minuten 69 Würstchen im Brot - eins mehr als bei seinem bisherigen Rekord.

Wurst-Werfen in England: Um die Blutwurst geht es bei diesem Wettkampf in Ramsbottom nahe Manchester. Zurück geht das Spektakel auf eine Fehde zwischen den beiden Grafschaften Yorkshire und Lancashire. Am 8. September werfen die Teilnehmer mit "Lancashire Black Puddings", Blutwurst, auf "Yorkshire Puddings", Gebäck. Die Wurst muss im hohen Bogen geworfen werden und möglichst viele der Gebäckstücke abräumen, die auf einer kleinen Plattform in sechs Metern Höhe liegen. Der Gewinner darf sich "Prince of Puddings" nennen.

Luftgitarren-Contest in Finnland: Wie echte Rockstars performen die Teilnehmer der Luftgitarren-Weltmeisterschaft vom 21. bis 24. August im nordfinnischen Oulu - allerdings ohne Gitarre. Das Instrument dürfen sie in ihren Händen nur simulieren. Wer das am glaubwürdigsten macht, wird Weltmeister.

Gorilla-Wettlauf in England: Im Gorillakostüm laufen die Sportler dieses Wettkampfs um den Titel. Am 21. September joggen oder walken Hunderte sieben Kilometer durch Londons Innenstadt. Sie laufen nicht nur für einen Pokal, sondern auch für einen guten Zweck: Spenden für ihre tierischen Vorbilder in Afrika.

Plumpsklo-Derby in Australien: Beim Outback Festival im australischen Winton vom 24. bis 28. September gibt es gleich mehrere kuriose Wettbewerbe. Der skurrilste ist das Plumpsklo-Rennen - das Australian Dunny Derby. In Teams treten die Kontrahenten gegeneinander an und versuchen, am schnellsten ihr Plumpsklo samt Benutzer durch einen Parcours zu tragen.

Frauentragen in Finnland: Jedes Jahr küren die Finnen den Weltmeister im Frauentragen. Durch Wasserbecken, über Sand, Gras und Hindernisse tragen Männer ihre Partnerinnen auf dem Rücken bis ins Ziel. In diesem Jahr rannten sie am 5. und 6. Juli in Sonkajärvi um die Wette.

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