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21.11.2012, 18:36 Uhr

"Zionistisches Gebilde bleibt der Feind"

Zwar bemüht sich Ägyptens Präsident Mursi um einen Waffenstillstand in Nahost, einer seiner Berater stellt aber klar, wie die Sympathien verteilt sind.

Kairo (dpa) - Während sich der ägyptische Präsident Mohammed Mursi um eine Waffenruhe zwischen Israel und den radikalen Palästinenser- Parteien im Gazastreifen bemüht, sendet sein Umfeld ganz andere Signale aus.

Der Präsidentenberater für arabische Angelegenheiten, Mohammed Esmat Seif al-Daula, erklärte am Mittwoch während eines Seminars mit dem Titel "Die Sinai-Halbinsel und die nationale Sicherheit": "Das zionistische Gebilde wird auch weiterhin unser Feind bleiben, während die Palästinenser zu uns gehören."

Wie die staatlichen Medien weiter berichteten, traf Mursi derweil mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammen. Ban sagte, er unterstütze die Bemühungen von Präsident Mursi um eine Waffenruhe. Der Vorschlag der Ägypter sieht nach Angaben der Palästinenser nicht nur eine Feuerpause vor, sondern auch eine Lockerung der Blockade des Gazastreifens und ein Ende der gezielten Tötungen palästinensischer Kommandeure und Politiker. Mursi hat angeboten, zu garantieren, dass die Hamas-Bewegung ihren Teil der Vereinbarung einhält.

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