Franzosen in Mali auf dem Vormarsch
© Zoomin
Seit der Nacht zum Montag befinde sich die Stadt unter der Kontrolle der alliierten Streitkräfte, meldeten die Regierungen Frankreichs und Malis.
Der schnelle Vormarsch der Verbände ist auch dem Zurückweichen der Islamisten zu verdanken. "Wir sind in Gao auf keinen Widerstand gestoßen; die bewaffneten Gruppen hatten die Stadt bereits verlassen", sagte der malische Oberst Didier Dakouo am Montag im Rundfunk.
Die französisch-malischen Truppen durchkämmten nach Angaben der Präsidentschaft Malis seit der Nacht zum Montag Timbuktu. Über Kämpfe wurde zunächst nichts bekannt. Es gehe jetzt darum, sicherzustellen, dass keine feindlichen Islamisten mehr in der Stadt seien, sagte ein Offizier der malischen Armee. In Gao kehrte am Montag bereits Normalität ein; Geschäfte und Behörden waren geöffnet.
Timbuktu, auch "Perle der Wüste" genannt, liegt rund 700 Kilometer nordöstlich der malischen Hauptstadt Bamako. Neben drei großen Moscheen gibt es in der historischen Wüstenstadt mit 55 000 Einwohnern jahrhundertealte Friedhöfe und Mausoleen. Seit 1988 zählen sie zum Weltkulturerbe der Unesco; 2012 hatten die Islamisten jedoch mehrere geschützte Heiligengräber in der Altstadt zerstört.
5 Meinungen zu "Alliierte nehmen Timbuktu ein"
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thom
Mittwoch, 30.01.2013, 08:42 Uhr Nur blöd für eure "Argumentation", dass die Westafrikaner dann übernehmen. -
polychaeta
Mittwoch, 30.01.2013, 07:41 Uhr Toi, toi, toi, Francois! Und vergesst nicht, dass der Aufstand sich nicht nach Niger ausdehnt. Ohne Uran druckt kein Atomkraftwerk Geld. Und wenn alles verbrannt ist, marschiert in Deutschland ein. In Wismut / Aue gibt es noch Uran. ... -
Attorsky
Dienstag, 29.01.2013, 15:22 Uhr Ich mag Timbuktu und bis gestern wusste ich nicht mal wo das liegt! -
Sawfish
Dienstag, 29.01.2013, 15:04 Uhr Das ist französische Lebensart, nach einen Kolonnenmarsch von mehreren Hundert Kilometern durch Savanne/ Wüste mit eventuellen Scharmützeln mit den Eingeborenen/ native sitzt der modebewußte Soldat, gereinigt und gelüftet und putzt sich die Nägel. Welche Idylle Selbst die Fahrzeuge sehen aus als wenn sie gerade aus der Halle gefahren sind... Ein deutscher Landser(ob Wehrmacht, NVA oder Bundeswehr) hätte erstmal den Aufnahmeantrag für die Schornsteinfegerinnung ausgefüllt und anschliesend die Umgebung gesichert... END -
Wahlviech
Dienstag, 29.01.2013, 14:28 Uhr Hier wäre eine UN-Streitmacht zur Sicherung der Altertümer sicher angebrachter als eine machtgeile Natotruppe, die nur auf Bodenschätze scharf ist.
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