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28.01.2013, 11:27 Uhr

Hintergrund: Die historische Wüstenstadt Timbuktu

Berlin (dpa) - Timbuktu, auch "Perle der Wüste" genannt, liegt im Norden des westafrikanischen Landes Mali. Neben drei großen Moscheen gibt es in der historischen Wüstenstadt jahrhundertealte Friedhöfe und Mausoleen. Seit 1988 zählen sie zum Weltkulturerbe der Unesco.

Im Sommer 2012 begannen die Islamisten in der Region mit der Zerstörung mehrerer geschützter Heiligengräber in der Altstadt Timbuktus. Daraufhin erklärte das Unesco-Welterbekomitee die Stadt am Rande der Sahara zum gefährdeten Welterbe.

Timbuktus Geschichte geht bis ins 5. Jahrhundert zurück. Damals sollen Angehörige des wohl bekanntesten Wüstenvolkes, der Tuareg, nach einer Wanderung ein Lager errichtet haben - bewacht von einer alten Frau namens Buktu. Im Laufe der Jahre wurde daraus Tim-Buktu - Buktus Ort. Im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sich Timbuktu zu einem Zentrum für Handel, Wissenschaft und Religion und spielte eine große Rolle bei der Verbreitung des Islams in Afrika.

Die Sankore-Universität und zahlreiche Koranschulen machten Timbuktu zum Treffpunkt von Gelehrten, Ingenieuren und Architekten aus ganz Afrika. Bald kamen auch Reisende aus fernen Ländern. In ihrer Blütezeit hatte die Stadt rund 100 000 Einwohner, heute sind es noch etwa 55 000.

Alle News vom: 28. Januar 2013 Zur Übersicht: Nachrichten

13 Meinungen zu "Die Wüstenstadt Timbuktu"

  • Gold45
    Mittwoch, 30.01.2013, 14:16 Uhr
    "die Kultur der Mayas war zuende 300 Jahre bevor die Spanier kamen" Haben wir in Geschichte aber anders gelernt...
  • Kotja
    Mittwoch, 30.01.2013, 10:24 Uhr
    Eine FRAGE an WEB generell: nach welchen Gesichtspunkten werden Foren "eröffnet"? Gäbe es wirkliche Meinungsfreiheit, dann müsste zu ALLEN THEMEN das Forum geöffnet sein!!!
  • VersuchDerDritte
    Dienstag, 29.01.2013, 14:21 Uhr
    @Wahlviech Die spanischen Inquisitoren haben sich bekanntlich ähnlich verhalten - ohne diesen Schwachsinn wäre das Wissen von Mayas und Inkas nicht verloren gegangen die Kultur der Mayas war zuende 300 Jahre bevor die Spanier kamen
  • Wahlviech
    Dienstag, 29.01.2013, 14:19 Uhr
    Die älteste Universität der Welt existierte schon vor dem Islam. Was aber nicht islamisch ist, Die spanischen Inquisitoren haben sich bekanntlich ähnlich verhalten - ohne diesen Schwachsinn wäre das Wissen von Mayas und Inkas nicht verloren gegangen. Wo also bitteschön hat Mensch wirklich dazu gelernt?
  • VersuchDerDritte
    Dienstag, 29.01.2013, 12:56 Uhr
    @andreas0068 @FreeSchwabylon "Wo der Islam ist, werden Kulturgüter zerstört..." Im Irak reichten christliche US-Soldaten, die zerstörten und geraubten Kunstschätze sind unersetzlich --------- kann man die Borniertheit an der Religion der einzelnen Menschen festmachen
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