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08.07.2012, 11:07 Uhr

Ministerin Schröder: Sperrstunde für Jugendliche

Berlin (dpa/ncs) - Das Bundesfamilienministerium fordert laut einem Zeitungsbericht ein verschärftes abendliches Ausgehverbot für Minderjährige. Damit wollen die Politiker dem sogenannten Komasaufen den Kampf ansagen.

Mit einem Gesetz gegen Komasaufen: Glauben Sie, das funktioniert?

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Das Ministerium von Kristina Schröder plant, den Jugendschutz bei öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten und Vereinsfesten strenger zu regeln. Das berichtet "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Vorlage des Schröder-Ministeriums.

Demnach sollen öffentliche Veranstaltungen mit Alkoholausschank nach 20 Uhr für Jugendliche unter 16 Jahren ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten künftig untersagt sein. Das würde bedeuten, dass Jugendliche nicht mehr alleine zu Vereinsfesten oder anderen Veranstaltungen gehen dürften, auf denen Alkohol ausgeschenkt wird.

Die FDP meldete gegenüber dem Gesetzesentwurf starke Bedenken an. Der Vorsitzende der Jungen Gruppe der FDP, Johannes Vogel, betonte gegenüber "Bild am Sonntag": "Guter Jugendschutz braucht Augenmaß. Mit diesem Vorschlag ist das Schröder-Ministerium deutlich übers Ziel hinausgeschossen. Das einzige Ergebnis wären frustrierte Veranstalter und Jugendliche."

Alle News vom: 8. Juli 2012 Zur Übersicht: Nachrichten

1611 Meinungen zu "Sperrstunde für Jugendliche?"

  • Kaleu66
    Freitag, 27.07.2012, 13:53 Uhr
    Richtig, richtig Frau MinisterIN; Arbeitsdienst für männliche Jugendliche, Pflichtjahr für die Madeln, Fason bei Jungen und Zöpfe für Mädchen und eine "Unberührkontrolle" vor der Ehe. Mensch, wo hab ich das bloß schon mal gehört?
  • Faustmond11
    Donnerstag, 19.07.2012, 12:50 Uhr
    "Wir brauchen nicht noch mehr Verbote!" Aber keine Verbote, und die Sache läuft nicht wie erwünscht: "Warum ist das nicht längst verboten! Schlafen unsere Gesetzgeber?"
  • Reflektion
    Mittwoch, 18.07.2012, 13:10 Uhr
    Ich glaube das dies, das Komasaufen nicht einschränken wird. Wenn die Familienministerin das glaubt...naja manche glauben auch das Eurythmie zu den Hauptfächer gehören muss, also von daher.
  • Lichtgestalt81
    Donnerstag, 12.07.2012, 11:04 Uhr
    Völlig richtig unter 16 nach 20 Uhr am Besten gar nicht mehr auf die Straße! Und Alkohol erst ab 21 Jahren!
  • Goalykeeper
    Mittwoch, 11.07.2012, 13:49 Uhr
    W E R hat dieser Frau gesagt, sie ist als Politikerin geeignet ?????? Melden !!!!
  • wiedumir
    Mittwoch, 11.07.2012, 10:29 Uhr
    Meine Güte Frau Minister! Dann deckt sich halt die Jugend VOR der Sperrstunde ein!!! DAS lässt sich ja auf wunderbare Weise auf den Supermarkt- und Tankstellenparkplätzen in Baden-Württemberg bestaunen, wo man zwar als jahrzehntelang Volljähriger punkt 22 Uhr durch die Kasse sein muss, sonst gibts kein Bier mehr, aber gleichzeitig sitzt die Jugend bereits vor der Tür und stimmt sich mit Hochprozentigem auf den "Feier"-Abend ein ... - "vorglühen" nennt man sowas ... - man muss ja nur mal in den Städten schauen, wieviele Grüppchen auf dem Weg zur Disco mal eben ein, zwei Jägermeisterflaschen etc. wegschütten, einfach um "gut drauf" zu sein - ... - aber Frau Ministerin möchte halt auch mal wieder über sich in den Medien lesen ...
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