Westerwelle will "glasklare" Koalitionsaussage der Union
"Ich rate Union und FDP, glasklar für eine Fortsetzung unseres Bündnisses einzustehen", sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Ich werbe für einen klaren Kurs. Dann haben wir eine sehr gute Chance für klare Mehrheiten." Auch FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle warb für eine Fortsetzung von Schwarz-Gelb. Die Zusammenarbeit sei "sehr erfolgreich". "Das wollen wir über 2013 hinaus fortsetzen", sagte er der "Bild"-Zeitung.
Westerwelle warnte: "Wohin Wackeleien in der Koalitionsfrage führen, hat die CDU gerade in meinem Heimatland NRW erlebt. Die FDP hat das zweitbeste Ergebnis der letzten 50 Jahren errungen, die CDU das schlechteste. Und am Ende war Rot-Grün der lachende Dritte."
Der frühere FDP-Vorsitzende will sich auf Zusagen aus der CDU-Spitze verlassen: "Bundeskanzlerin Angela Merkel und auch Fraktionsvorsitzender Volker Kauder haben mir mehrfach ihre Entschlossenheit für die Fortsetzung der christlich-liberalen Koalition versichert", sagte Westerwelle. "Dass es auch sozialdemokratisch angehauchte Christdemokraten gibt, die lieber mit der SPD koalieren, oder andere, die ergrünen, vielleicht auch weil sie ergrauen, zählt angesichts dieser klaren Bekenntnisse viel weniger."
Brüderle bezeichnete seine Partei als "das marktwirtschaftliche Korrektiv" in der Koalition und schloss zugleich ein Ampelbündnis mit SPD und Grünen aus. Trotz schlechter Umfragewerte für die FDP sei auch eine Zweitstimmenkampagne der CDU nicht nötig. "Wir werden aus eigener Kraft beim Wähler punkten", erklärte Brüderle.
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Wochenende in einem Zeitungsinterview erklärt, dass die Union der schwächelnden FDP bei der Bundestagswahl 2013 nicht mit Leihstimmen über die Fünf-Prozent-Hürde helfen werde.
"Jede Partei wirbt für sich"
Sie wolle "keine Zweitstimmenkampagne, sondern eine möglichst starke CDU", sagte die CDU-Bundesvorsitzende der "Bild am Sonntag". Zugleich unterstrich sie aber, "dass wir die christlich-liberale Regierung fortsetzen möchten".
Auch CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe geht vor dem CDU-Parteitag nicht auf die Forderung der FDP nach einer glasklaren Koalitionsaussage zur Fortsetzung von Schwarz-Gelb nach der Bundestagswahl 2013 ein.
Zwar erklärte er im ARD-"Morgenmagazin", dass es inhaltlich die meisten Übereinstimmungen mit der FDP gebe. Schwarz-Gelb sei auch eine "klare Alternative zu Rot-Grün". Wie die Parteivorsitzende, Kanzlerin Angela Merkel, erteilte er einer Leihstimmen-Kampagne zugunsten des schwachen Koalitionspartners eine Absage: "Jede Partei wirbt für sich."
89 Meinungen zu "FDP will Hilfe von der Union"
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132leorobi
Sonntag, 06.01.2013, 09:48 Uhr was sagen denn die leute beim 3 königstreffen der fdp?? -
132leorobi
Sonntag, 06.01.2013, 09:47 Uhr eine kultur seit nach dem krieg ?? die fdp braucht immer "C" hilfe gaubt aber selbst nicht an das "C"???? mit dem ..... im pack?? lieberal = nicht an feste formen gebunden??? -
132leorobi
Mittwoch, 02.01.2013, 17:59 Uhr und die kanzlernin sprang und antwortete sofort was die graue eminez wollte???? -
kurtlesen
Mittwoch, 02.01.2013, 13:09 Uhr ...nachtrag: endlich die Börsenumsatzsteuer einführen!!!! -
kurtlesen
Mittwoch, 02.01.2013, 13:08 Uhr ...stellt fest: 1.Deutschland hat von der FDP die Nase voll. 2.Die CDU kann keinen FDP-Koalitionsaussage zu Gunsten der FDP machen, ohne selbst zu verlieren. 3 die CDU braucht alle rechtslastigen Stimmen. Konsequenz f.die CDU/CSU 1.Keine FDP-Koalitionsaussage 2. Verbot der NPD, um dort alle möglichen Rechts-Stimmen einzusammeln. 3. Hoffen, dass das klappt, um als stärkste Fraktion den Regierungsbildungsauftrag zu bekommen. Nur wird das funktionieren?! Wer hat den Mut, -die Reichen zur Kasse zu bitten? -die Unternehmen auch richtig zu besteuern, ohne dass sie ihre in Deutschland erzielten Gewinne in Billigländern mit 2% oder weniger Prozent versteuern.(schönes Beispiel ist Starbuck, Google oder Apple und ähnliche Absahner) -die Unternehemn wieder an den Sozialkosten zu beteiligen -die Unternehmen wieder die Lohnkosten tragen zulassen, statt über Aufstockung Lohnkosten zu übernehmen? -endlich Mindestlöhne einzuführen, damit auch die Leistung der einfachen Leute belohnt wird. Wer im Ausland billig produziert und hier in Europa den Reibach machen will ohne Sozial-, Steuerlasten zu tragen, darf nicht ungeschoren davon kommen. MfG "Dr.errat-causa-guttenbergensis" Kurt Lesen -
132leorobi
Samstag, 08.12.2012, 16:43 Uhr firmen wie mövenpikel freuen sich schon jetzt auf die wahlgeschänke nach der wahl die dann zur nächsten wahl vergessen sind???? -
132leorobi
Samstag, 08.12.2012, 16:41 Uhr westerwelle will hilfe und kanzlerin springt sofort mit der anwort???
- Homo-Ehe
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