US-Autohändler legt SUV Sturmgewehr bei
Die Verkaufszahlen von "Nations Trucks" im nordöstlich von Orlando gelegenen Sanford sollen durch die Aktion nach Angaben von Vertriebsgeschäftsführer Nick Ginetta geradezu explodiert sein. Innerhalb von vier Tagen hätten sich seine Verkaufszahlen verdreifacht, so der Autohändler. "Ich wollte Lärm machen und eine Debatte auslösen", so der ehemalige Soldat, der auch zu den Verfechtern des in den USA verfassungsrechtlich verbrieften Rechts zum Tragen einer Waffe gehört. Vorsorglich hat Ginetta schon einmal einhundert Kalaschnikows zurücklegen lassen.
Allerdings sind die Käufer nicht verpflichtet, die AK-47 mit einem neuen Geländewagen zu erstehen. Stattdessen kann auch ein Rabatt von 400 US-Dollar gewählt werden. Wer sich jedoch für das Sturmgewehr entscheidet, findet dieses auch nicht einfach auf der Rückbank des erworbenen SUVs. Stattdessen erhält der Käufer einen Gutschein, mit dem er seine AK-47 beim örtlichen Waffenhändler abholen kann. Dies allerdings auch nur dann, wenn er nicht vorbestraft ist und die Prüfung durch staatliche Stellen besteht.
Der örtliche Polizeichef zeigt sich von dem Ansturm auf die SUVs von "Nations Trucks" jedenfalls unbeeindruckt. Er sagte dem US-Nachrichtensender "Fox News", solange die Gesetze zum Tragen einer Waffe eingehalten würden, gebe es keinen Handlungsbedarf. Probleme gäbe es in der Regel meist nur mit nicht registrierten Waffen.
Nicht überliefert ist indes, ob die Werbemaßnahme von Michael Moores Film "Bowling for Columbine" inspiriert wurde. In dem mit einem Oscar prämierten Dokumentarfilm zeigt der US-Filmemacher eine Szene, in der ihm bei der Eröffnung eines Bankkontos eine Waffe versprochen wird. Im Gegensatz zu der aktuellen Aktion gelingt es der Ikone der amerikanischen Linken in seinem Film jedoch, das Bankgebäude mit einem Gewehr in der Hand zu verlassen. Kurz bevor er den Parkplatz erreicht, fragt er scherzhaft in die Kamera: "Ist es nicht ein bisschen gefährlich, ein Gewehr in einer Bank zu bekommen?"
48 Meinungen zu "Ein Sturmgewehr zum SUV"
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daniglae
Samstag, 19.01.2013, 07:50 Uhr Zum Thema Luftgewehr: Ihr Antis habt tatsächlich keine Plan. Ein Luftgewehr ist nichts ungefährliches oder harmloses. Es ist eine Schusswaffe, wie alle anderen auch. Auf der Lewis & Clark Expedition hatten sie auch eine sog. Windbüchse dabei. 20 Schuss im Kaliber 11,75 mm. Damit möchte ich nicht konfrontiert werden... Aber ihr Antis wisst es ja besser.... -
daniglae
Samstag, 19.01.2013, 07:45 Uhr Zunächst muss ich dazu mal was loswerden: Der Ami an sich hat einen an der Waffel. Die Waffen haben damit nichts zu tun. Das ist der Preis der Freiheit. Wir in D sind nicht so frei und haben mit Schusswaffen daher auch keine Probleme. Aber eines geht mir tierisch auf die Eier. Ihr Antiwaffenfanatiker sprecht immer von Kalaschnikow bzw. AK 47. Ihr wisst also nicht, dass es z. B. auch ein AK 74 gibt. Keine Ahnung und Spass dabei oder wie? -
mortho
Freitag, 18.01.2013, 12:23 Uhr Bekomme demnächst meinen Tiguan, ob ich auch so ein Angebot bekomme? Würde es nicht ablehnen, man weiß ja nicht wie es mal kommt. -
Peter188
Freitag, 18.01.2013, 12:09 Uhr Das ist US-Marketing. Die Kunden wollen es, also ist es im Angebot. Der Mensch in der ersten Welt stirbt nicht sehr häufig wegen oder durch "böse Waffen" , sondern VIEL HÄUFIGER an Ärztefehlern, Verkehrsunfällen, SELBSTMORDEN OHNE WAFFEN. An waffenlosen Bürgern haben einige Gruppen Interesse die ihr Manchtmonopol erweitern wollen, das sind der Staat und die organisierte Kriminalität. -
McLean
Sonntag, 06.01.2013, 16:08 Uhr Und wenn sich jemand nur ´nen Kleinwagen kauft, gibt´s dann ein Luftgewehr ? -
saujager
Sonntag, 06.01.2013, 13:44 Uhr Ich sagte es schon immer "Die Spinnen die Amis" -
blizzardmaria
Sonntag, 06.01.2013, 11:42 Uhr Da kann man nur noch den Kopf schütteln und Obama hat keine Chance daran etwas zu ändern auch wenn er es noch so sehr möchte. Und wenn es mit dem SUV Probleme gibt fordert man die Reperatur mit der AK-47 ein.
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