Das Massaker an der Columbine High School
Am 20. April richteten zwei Teenager ein Blutbad an. Ein 17- und ein 18-Jähriger ermordeten zwölf ihrer Mitschüler und einen Lehrer und erschossen sich dann selbst. 24 weitere Schüler wurden verletzt.
Die angeblich von rassistischen Ideen besessenen Teenager zogen damals von Raum zu Raum und feuerten aus Gewehren wahllos auf alles, was sich bewegte. Die meisten ihrer Opfer fanden sie in der Cafeteria und in der Bibliothek. Nach dem Massaker entdeckte die Polizei mehr als 30 Propangasflaschen, die zu Bomben umgebaut waren. Mit ihnen sollte offenbar das ganze Schulgebäude in die Luft gesprengt werden.
Die Tat löste in den USA eine Debatte um die liberalen Waffengesetze aus. Der Senat beschloss wenige Wochen später, den Verkauf halbautomatischer Waffen an Jugendliche zu verbieten.
Das schreckliche Ereignis war auch Anlass für den waffenkritischen Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" von Michael Moore, der 2003 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
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