Zur mobilen Ansicht wechseln

Das Massaker an der Columbine High School

Berlin (dpa) - In dem Städtchen Littleton im US-Bundesstaat Colorado ereignete sich im Jahr 1999 an der Columbine High School der wohl bekannteste Amoklauf Amerikas.

Am 20. April richteten zwei Teenager ein Blutbad an. Ein 17- und ein 18-Jähriger ermordeten zwölf ihrer Mitschüler und einen Lehrer und erschossen sich dann selbst. 24 weitere Schüler wurden verletzt.

Die angeblich von rassistischen Ideen besessenen Teenager zogen damals von Raum zu Raum und feuerten aus Gewehren wahllos auf alles, was sich bewegte. Die meisten ihrer Opfer fanden sie in der Cafeteria und in der Bibliothek. Nach dem Massaker entdeckte die Polizei mehr als 30 Propangasflaschen, die zu Bomben umgebaut waren. Mit ihnen sollte offenbar das ganze Schulgebäude in die Luft gesprengt werden.

Die Tat löste in den USA eine Debatte um die liberalen Waffengesetze aus. Der Senat beschloss wenige Wochen später, den Verkauf halbautomatischer Waffen an Jugendliche zu verbieten.

Das schreckliche Ereignis war auch Anlass für den waffenkritischen Dokumentarfilm "Bowling for Columbine" von Michael Moore, der 2003 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Alle News vom: 20. Juli 2012 Zur Übersicht: Nachrichten
Partnerangebote
Kernkraftwerk BiblisQuiz

Was wissen Sie über Kernenergie? Testen Sie sich! >

Bei Fischbeck

ARD-Spendenmarathon bringt 8,1 Millionen Euro ein. >

Bus in Berlin

US-Präsident erstmals seit viereinhalb Jahren in Berlin. >

Protest in Istanbul

Anti-Terror-Einheiten durchsuchen Wohnungen in Istanbul. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Massaker an der High School. Im Städtchen Littleton fand einer der schlimmsten Amokläufe statt.