Deutscher Spielschein knackt Eurojackpot mit 27,5 Millionen
Das sei der dritthöchste Einzelgewinn, der je in einer Lotterie in Deutschland erzielt wurde. Der Millionen-Jackpot fiel auf einen in Nordrhein-Westfalen abgegebenen Tippschein der Acht-Staaten-Lotterie, wie die federführende Gesellschaft Westlotto in Münster mitteilte.
Auf dem Schein war mit 5 plus 1 Richtigen zwar nur die Gewinnklasse 2 erreicht worden. Doch die kam zum Zuge, weil zum 13. Mal nacheinander niemand einen Treffer in der ersten Gewinnklasse (5+2) landete. Nach den Eurojackpot-Regeln ist das Geld in einem solchen Fall an niedrigere Gewinnklassen auszuzahlen.
Der Gewinner oder die Gewinnerin von genau 27.545.857,50 Euro kommt vermutlich aus dem Raum Rhein-Sieg, dort wurde der Spielschein abgegeben. Gemeldet hatte sich der Glückspilz bis Samstagmittag noch nicht. "Bei so großen Gewinnen müssen die Leute aber erfahrungsgemäß auch erst Mal Luft holen", sagte ein Sprecher von Westlotto.
Bei seinem Spiel vertraute der Gewinner völlig auf sein Glück: Die Gewinnzahlen kreuzte er nicht selber an, sondern sie wurden per Zufallsgenerator in einem "Quicktipp" ermittelt. Den Eurojackpot gibt es in acht Ländern: Gespielt werden kann in Deutschland, Spanien, Estland, Dänemark, den Niederlanden, Italien, Slowenien und Finnland.
Die Summe von 27,5 Millionen Euro ist der höchste Gewinn in der im März gestarteten europäischen Lotterie und der dritthöchste Einzelgewinn in der deutschen Lottogeschichte. Den höchsten Einzelgewinn im deutschen Lotto gab es im Oktober 2006. Damals erhielt ein Spieler die Summe von rund 37,7 Millionen Euro bei "6 aus 49", drei Jahre später entfiel mit 31,7 Millionen Euro der zweithöchste Gewinn auf einen einzelnen Tippschein.
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