Menschenrechtler fordern Terminatoren-Verbot
Drohnenpiloten tragen weder Helm noch Fallschirm und sitzen tausende Kilometer vom Einsatzgebiet entfernt. Obwohl völkerrechtlich umstritten, werden immer mehr solcher unbemannter Waffensysteme eingesetzt - allen voran von den USA im Anti-Terror-Kampf. Hatte das US-Militär vor dem 11. September etwa 200 Drohnen, gibt es mittlerweile bereits über 7.000. Im vergangenen Jahr bildete die US-Air-Force sogar mehr Drohnenpiloten als klassische Jagd- oder Kampfflieger aus.
Aber auch bei unbemannten Drohnen trifft ein Mensch die Entscheidung, ob und auf welches Ziel geschossen wird. Das könnte sich in einigen Jahren ändern, befürchtet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) - und warnt vor der Entwicklung vollständig autonomer Kampfroboter.
Bislang existieren solche Systeme nicht. Sie könnten aber in 20 bis 30 Jahren Realität sein, heißt es in dem Bericht Losing Humanity, der vor wenigen Tagen von HRW gemeinsam mit der International Human Rights Clinic (IHRC) der Harvard Law School veröffentlicht wurde. Demnach forschten bereits einige Länder - allen voran die USA, aber auch Deutschland, China, Israel, Südkorea, Russland und Großbritannien - an vollautomatischen Kampfrobotern.
Menschenrechtler fordern präventives Verbot
HRW will die Entwicklung von solchen Waffensystemen verhindern: "Maschinen die Entscheidung zu überlassen, wer lebt und auf dem Schlachtfeld stirbt" gehe zu weit, sagt Steve Goose, Leiter der Arms Division bei Human Rights Watch. "Die Kontrolle durch den Menschen in der Kriegsführung mit Robotern ist entscheidend, um die Zahl verletzter oder getöteter Zivilisten zu minimieren."
Die Menschenrechtler fordern daher "ein präventives Verbot der Entwicklung und des Einsatzes" von eigenständigen Kampfrobotern. Staaten, die solche Systeme entwickeln, sollen ein internationales Verzichtsabkommen abschließen. Zudem fordert HRW nationale Gesetze, die die Entwicklung, Produktion und den Einsatz von autonomen Robotern verbieten.
Schon jetzt wird an der Entwicklung von halbautomatischen Kampfrobotern gearbeitet - wie beispielsweise in Südkorea. Mit Fördergeldern der dortigen Regierung entwickelte Samsung Techwin bereits einen Wachroboter mit dem Namen "Intelligent Surveillance & Security Guard Robot" zur Objektsicherung.
Die südkoreanische Armee testete den ferngesteuerten Roboter, der unter anderem mit Wärme- und Bewegungssensoren zur selbstständigen Personenidentifikation, einer Spracherkennung und einer Schnellfeuerwaffe ausgerüstet ist, dem IT-Portal "Golem" zufolge bereits 2010 für den Einsatz an der Grenze zu Nordkorea.
335 Meinungen zu "Wird "Terminator" bald Realität?"
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strathmann
Samstag, 30.03.2013, 09:56 Uhr Also, mir war Leonardos "Löwenroboter", der dem König von Frankreich selbsttätig Blumen überreichte, deutlich lieber als alle vollelektronischen Killermaschinen. -
mortho
Dienstag, 26.03.2013, 17:08 Uhr Die Zahl der tatverdächtigen Rumänen stieg 2012 um 6 Prozent. Landesweit war der Anstieg noch viel schlimmer: ► Plus 26,2 Prozent bei den rumänischen Straftätern (2012: 5421) ► Plus 28,6 Prozent bei bulgarischen Tatverdächtigen (2012: 1352) ► Plus 53,5 Prozent bei Verbrechern aus Ungarn (2012: 835). Allein am Montag nahm die Polizei in Stuttgart drei Ladendiebe (15 bis 27) aus Rumänien fest. ######################################################### Für diese glücklichen Menschen müssen Sonderanfertigungen von Terminatoren her. Diese sollten an unseren Grenzen stationiert werden und kurzen Prozeß machen. -
Mausbilch
Sonntag, 24.03.2013, 08:09 Uhr Klar doch. Bisher haben sich in der Regel die Inhalte alle science - Fiction – Romane bewahrheitet. Die einstige Utopie hat mit dem Tag ihre Realität angenommen, seit der Mensch die Technik für sich nutzbar machte. In Zukunft werden die Kriege vom Schreibtisch aus geführt, was es eigentlich schon immer gab, nur kommt im „Hier“ und „Jetzt“ eine ausgeklügelte Technik dazu und jede große Wirtschaftsnation, sowie die aufsteigenden Schwellenländer, basteln daran. Es ist also nicht eine Frage der Zeit, wann der Cyber – Krieg richtig anfängt, sondern ob er dabei heiß wird. -
Partikelkanone
Montag, 14.01.2013, 13:33 Uhr Na das wollen wir doch mal hoffen. Ich wäre einer der ersten, die sich freiwillig bei Skynet melden. :O) -
Badboy2
Montag, 14.01.2013, 08:28 Uhr Raju >Ich würde mir nicht allzuviel Sorgen um solche technischen Neuerungen machen. Bald gehen die fossilen Rohstoffe ohnehin zur Neige und dann ist´s eh aus mit all dem Fortschritt.< Glaubst Du noch immer daran das es sich bei Erdöl um einen fossilen Rohstoff handelt. Ich würde sagen Informiert Dich mal außerhalb der Mainstreammedien. Denn es wurde vor nicht langer Zeit von Wissenschaftlern, welche nicht der Schullehrmeinung folgten, festgestellt das Erdöl in solchen Massen auf diesen Planet vorkommt, das ein Aufbrauchen dieses Rohstoffes fast nicht möglich ist, was auch die Mächtigen der Welt glauben.Deshalb wird nicht um die letzten Tropfen Erdöl sondern um die Kontrolle dieses Rohstoffes Krieg geführt. Wer die Kontrolle über die Rohstoffe hat, hat die Macht. Schau Dir mal China an. Denn nur der welcher die Macht über die Rohstoffe hat, bestimmt an wen und zu welchen Preis er die Rohstoffe verkauft. Bestes Beispiel Helium, schau mal nach wer seit wann hier die Marktmacht hat und wie der Preis gestiegen ist. -
Prevail
Freitag, 07.12.2012, 13:08 Uhr Roboter haben auch ein Herz! und es schlägt im Dubstep-Rhythmus... -
krimitante
Freitag, 23.11.2012, 17:35 Uhr Menschenrechtler fordern Terminatoren-Verbot ...na endlich sperrt man den Schwarzenegger weg ;-)
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