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29.01.2013, 17:57 Uhr

Germanwings-Maschine bleibt wegen Rauchentwicklung am Boden

Köln/Bonn (dpa) - Wegen Rauchs an Bord ist am Köln/Bonner Flughafen eine Maschine von Germanwings geräumt worden.

41 Passagiere und 5 Crewmitglieder mussten am Dienstagmorgen über die Treppen wieder aussteigen, verletzt wurde niemand, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Drei Stewardessen ließen sich jedoch vorsorglich in einem Krankenhaus untersuchen. Experten des Bundesamts für Flugunfall-Untersuchungen und Germanwings-Techniker prüften das am Boden gebliebene Flugzeug.

Am späten Nachmittag deutete vieles auf einen Defekt in der Klimaanlage hin, wie ein Airline-Sprecher sagte. Da der Rauch noch vor dem Anlassen der Turbinen ins Innere der Maschine gezogen war, könnten Dämpfe von Außen ausgeschlossen werden.

Crew-Mitglieder und Passagiere hatten nach dem Einsteigen im hinteren Kabinenbereich weißen Rauch entdeckt und Alarm geschlagen. Wie ein Airport-Sprecher sagte, rückte die Flughafen-Feuerwehr aus. Der Airbus A319 sollte Richtung Mailand starten. Für den Flug wurde eine Ersatzmaschine eingesetzt.

Im Herbst war die Fluggesellschaft in die Schlagzeilen geraten, als bekanntgeworden war, dass Piloten einer Germanwings-Maschine 2010 wegen giftiger Dämpfe im Cockpit fast ohnmächtig geworden waren. Seitdem hatten es mehrere Störungsmeldungen wegen Abgasgeruchs in der deutschen Luftfahrt gegeben.

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