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15.02.2013, 12:43 Uhr

Alptraum-Kreuzfahrt zu Ende

Ende eines Alptraums auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff: Nach einem Brand fällt der Strom aus, Toiletten stinken. Jetzt ist das Schiff im Hafen von Mobile.

Washington (dpa) - Das havarierte US-Kreuzfahrtschiff "Triumph" hat mit knapp 3.200 Passagieren am späten Donnerstagabend (Ortszeit) im Hafen von Mobile im US-Bundesstaat Alabama angelegt. Das berichtete der US-Sender CNN. Es werde mehrere Stunden dauern, bis alle Fahrgäste vom Schiff sind, sagte ein Vertreter der britisch-amerikanischen Reederei Carnival Cruise.

Nach Berichten von Reisenden herrschten an Bord unhaltbare hygienische Zustände. Die Toiletten würden überquellen, Menschen müssten wegen des Gestanks in Gängen oder an Deck schlafen. Zudem gebe es nicht genug zu essen, zitierten US-Medien Passagiere.

Nachdem am Sonntag ein Brand im Motorraum den Antrieb der "Triumph" beschädigte hatte, hatte die US-Küstenwache das navigierunfähige Schiff tagelang über das Meer gezogen. Die "Triumph" hat neben 3.200 Passagieren auch 1.000 Crewmitglieder an Bord.

Etwa 200 Mitarbeiter der Reederei sollen sich um die Menschen kümmern, berichtete CNN. Mit Bussen können sie nach Galveston (Texas) fahren, wo die Reise begann, oder nach Houston. Mehr als 1.500 Hotelzimmer habe die Reederei in New Orleans reserviert. Für Freitag seien zahlreiche Charterflüge von New Orleans nach Houston organisiert worden. Auch für die Weiterfahrt nach Galveston stünden Transportmittel bereit, damit die Gäste ihre Autos abholen könnten, falls sie im Hafen von Galveston geparkt hätten.

Die Ankunft des Luxusliners in den USA hatte sich durch eine Panne verzögert. Wie der TV-Sender CNN am Donnerstag berichtete, riss bei dem Abschleppmanöver ein Seil. Es konnte nach über einer Stunde ersetzt werden.

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111 Meinungen zu "Alptraum-Kreuzfahrt zu Ende"

  • Hausmeister007
    Montag, 18.03.2013, 10:40 Uhr
    Das Kreuzfahrtschiffe besonders umweltfreundlich sind, hat glaube ich niemand behauptet. Aber im Vergleich zu dem, was Flugzeuge jeden Tag an Treibstoff verbrauchen und an klimarelevanten Gasen rauspusten ist das, was die "paar" Kreuzfahrtschiffe an Abgasen und Müll verursachen vernachlässigbar. Ich finde es wie schon geschrieben auch nicht toll. Aber sich zu beschweren die Dinger würden sooo sehr stinken und sooo sehr den Klimawandel vorantreiben ist Quatsch. Wie gesagt, da sind die Flugzeuge die in einem Monat weltweit unterwegs sind schlechter für die Umwelt und das Klima als alle zur Zeit auf den Meern herumschippernden Kreuzfahrtschiffe während eines ganzen Jahres. BTW, der Transport von Gütern auf dem Wasser (incl. den Flüssen) ist (trotz Schweröl) immer noch die umweltfreundlichste Transportmethode, sogar noch vorm dem Güterverkehr auf den Schienen. Und wie gewinnt man denn bitte Schweröl? Das ist (verinfacht gesagt) das, was am Ende übrig bleibt, nachdem vorher Kerosin, Benzin und (leichter) Diesel aus Erdöl gewonnen wurden...
  • Kanarienvogelversteher
    Samstag, 16.02.2013, 16:14 Uhr
    @soeren1966 bist du immer noch sauer das die Dänen das WM-Finale verloren hatten.
  • allgaeuer1968
    Samstag, 16.02.2013, 11:05 Uhr
    Also wenn man bedenkt das das Unglück der Costa Concordia noch nicht so lange zurückliegt,kann man sich vorstellen wie den Passagieren und Besatzungsmitgliedern die Flatter ging.
  • manschul
    Freitag, 15.02.2013, 17:29 Uhr
    @Drambui Da man Ihnen persönlih keine E-Mail senden kann. hier noch etwas direkt für Sie, wenn Ihre Altersangabe stimmt dann rate ich Ihnen ältere Blogger nicht wegen Ihres Alters zu verspotten, sonst kann man Sie nur für einen Hanswurst halten.
  • soeren1966
    Freitag, 15.02.2013, 16:18 Uhr
    Rasamunde | 107 Beiträge Übrigens sind alle Besatzungsmitglieder froh eine Stelle auf solch einem Kreuzfahrtschiff zu erhalten, da es in ihren Ländern sonst keine Arbeit geben würde. heißt aber noch lange nicht, dass man sie ausnützen soll.
  • angust
    Freitag, 15.02.2013, 15:30 Uhr
    Mir ist da noch was eingefallen. 3500 Fahrgäste und 1200 Personen Personal. Das sind normalerweise 4700 grosse "Geschäfte" am Tag. Damit kann man eine Methan- Biogas Anlage füllen. Über eine Gasturbine lässt sich da ja eine autonome Energieversorgung, auch zum Antrieb eines solchen Riesenpottes konstruieren. Eine herkömmliche Entsorgung der Fäkalien ist da reine Energieverschwendung. Oder?
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