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18.02.2013, 18:16 Uhr

Bombenattrappen sorgen in Weimar für Polizeigroßeinsatz

Mehrere Bombenattrappen haben in Weimar einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Ein verdächtiger Rucksack und mehrere Pakete wurden von Spezialkräften des Landeskriminalamtes (LKA) gesprengt, wie die Polizei mitteilte. Sie erwiesen sich als ungefährlich.

Ein 28-jähriger Mann aus Erfurt wurde festgenommen. Er gestand laut Polizei, die Attrappen deponiert zu haben. Er habe damit auf Probleme an seiner Arbeitsstelle aufmerksam machen wollen.

Die Attrappen waren vor einem Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung entdeckt worden. Aus einem der Pakete schauten laut Polizei Drähte hervor, so dass zunächst der Eindruck entstanden sei, es handele sich um eine Bombe. Mehr als 100 Menschen wurden aus den angrenzenden Büros und einer Baufirma in Sicherheit gebracht.

Der gesprengte Rucksack und die Pakete enthielten laut Polizei nur eine alte Kamera, Fotozubehör, leere Verpackungen, Glas und andere Alltagsdinge. Der Beschuldigte wurde laut Polizei in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

© AFP

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