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Pilot gelingt ein Meisterstück

Mit nur einem funktionierenden Triebwerk landete eine zweimotorige Maschine der Air Canada am Mittwochnachmittag auf dem Flughafen von Toronto. Dank der Erfahrung des Piloten wurde keiner der 24 Passagiere verletzt.

© Zoomin

Alle News vom: 21. März 2013 Zur Übersicht: Nachrichten

100 Meinungen zu "Pilot gelingt ein Meisterstück"

  • Pilot040
    Saturday, 23.03.2013, 17:18 Uhr
    Echt, ist das so krass? Hätte ich nicht gedacht. Hatte diese kurzen T/O-Runs der ATRs mit anschließend hohem Pitch immer nur in Dortmund beobachtet und gestaunt. Selber habe ich sie (zumindest real) noch nie geflogen. Ein ehemaliger Flieger-Kollege von mir war zwar später F/O und dann PIC auf ATR, aber darüber hatten wir nie gesprochen und uns dann auch aus den Augen verloren. Ich sah dort immer nur, dass gerade die ATR immer recht kurze Intersection-Takeoffs machten und ruckzuck weg waren. @FSXler: Das ist interessant, ganz ähnlich fing es bei mir in der Kindheit ebenfalls mit der Fliegerei an. :) Hatte auch Poster von div. Cockpits an den Wänden (wo andere nur Bravo-Poster hatten, ZACK sagt mir auch noch was und z.B. bei einer 737 kannte ich irgendwann jeden Schalter auswendig. Ich habe Fachliteratur und Bücher verschlungen ohne Ende als Kind, dachte damals aber nie, dass ich die Fliegerei später einmal realisieren würde. Zu der Zeit war es buchstäblich noch ein "Traum". Als 10-Jähriger durfte ich in der Luft zwar kurz mal eine Cessna 172 übernehmen und auch den Approach bis zu einem gewissen Punkt selber machen, aber das wars dann zunächst auch schon wieder. Bis Anfang 20... da gings dann los. :)
  • Schubduese
    Saturday, 23.03.2013, 16:33 Uhr
    @Pilot040 ATR42/72 und die Worte "Kurzstart" oder gar "Steigleistung" passen nicht zusammen, glaub mir. Im Sommer erst recht nicht. Volle Hütte und warmer Tag mit der ATR72, da kann man dann froh sein wenn man bissel mehr als 1000ft/Min macht. Anfragen vom Controller wie z.B.: XXXX are you still climbing??? sind da leider NICHT die Ausnahme :-P
  • FSXler
    Saturday, 23.03.2013, 16:27 Uhr
    Ich beschäftige mich seit meinem 13- Lebensjahr mit der Fliegerei. Habe mir damals aus reiner Neugier ein paar Manuals zugelegt. Es gab ja zu dieser Zeit die Jugendzeitschrift ZACK. In dieser gab es immer wieder mal, ähnlich dem Bravo-Starschnitt, Bögen, aus denen ein Cockpit entstand. Ich besaß deren drei. VAK 191 B, die 737, und die UH 1 D als Drehflügler. So nun hingen da drei Cockpits an der Wand. Sieht ja gut aus, aber was, wenn Dich einer nach den Instrumenten fragt? Also gesucht und User-Manuals gefunden. Nach dem Studium des Papiers war die Neugier geweckt. Gehandicapt, wie ich nun mal bin (Brille - 7,9 R; -8,0 L) schied fliegen von alleine in der Berufswahl aus. Also blieb nur das Lesen. Die erste FAchzeitschrift, die mir in die Hände fiel war die FlugRevue, dann entdeckte ich das Fliegermagazin, mit seinem tollen Mittelteil. Ich beeschääftigte mich eingehend mit diesem InPut. Dann kam der Bund. Neugierig wie ich bin hab ich mir dann mal in Kiel von meinem Wehrsold eine Einführungsflugstunde mit Lehrer in Holtenau genehmigt. Ein Erlebnis ohne gleichen. Da begriff ich, fliegen, welch ein Traum hat sich der Mensch damit verwirklicht.
  • Pilot040
    Saturday, 23.03.2013, 14:39 Uhr
    Hm, die Dash-8 (gerade die 800er Serie) hat in den letzten Jahren ja massive Probleme und reichlich Zwischenfälle zu verbuchen. Die Chance auf einen Mitflug wird durch das "Abstellgleis" wohl immer geringer. Aber eigentlich ist sie ein netter Vogel, ich mag sie. Aber auch eine ATR (egal ob 42 oder 72) ist nicht zu verachten, vor allem ihre Kurz-Start-Eigenschaften. Das Teil rollt kurz an und zieht danach ggf. sofort steil in den Himmel, ist schon irre. Das soll eine recht voll beladene B-737 erstmal nachmachen...hihi. Tja, der "Fach-Journalismus" in solchen Boulevard-Magazinen ist immer wieder zu "bestaunen, stimmt. Von falschen Mustern angefangen (hier nicht) bis hin zu "Beinahe-Katastrophen" und "Meisterleistungen", obwohl es ein ganz normales und recht "harmloses" Procedure war. Haben wir wie gesagt alle mal gelernt und auch ausreichend trainiert, mit diesem Fall rechnet man praktisch immer und so ungewöhnlich ist auch das Eintreten eines Engine-Failures nicht.... Selbst eine Einmot kann man nach Ausfall noch "segeln" und sicher landen, auch das hat selbst jeder Flugschüler mal gelernt und durch sog. "Ziel-Landungen/Power-off Landungen" ausreichend demonstriert. Anders bekommt er weder Lizenz noch Musterberechtigungen (auch damit muss es demonstriert werden).
  • Puma1949
    Saturday, 23.03.2013, 14:23 Uhr
    Meisterstück? Das sollte er können, wenn entsprechend ausgebildet. Gerade Maschinen mit solchem Konzept halten ziemlich viel aus aus und könnten sogar für eine gewisse Strecke segeln, da heraus sogar sicher landen. Hab's im ersten Moment für eine Fokker gehalten, hier hatten wir viele Jahre lang mehrere De-Havilland-Dash 7 und 8, ein Traum, mit festen Mägen und Nerven war der Start und Landeanflug bei Föhn ein Vergnügen für Spezialisten und Genießer! Das hier dürfte eine Bombardier-Maschine gewesen sein und wie zu sehen war, mit den gleichen Fähigkeiten. Mal kurz rüber nach Kanada, um wieder einmal mit sowas fliegen zu können? Bei unseren restlichen Dash 8 tickt ja die Uhr immer lauter und man kann nicht planen, die Vögel werden eingesetzt nach Bedarf, wenn man Pech hat, hockt man wieder in einem Jet... Jedenfalls hat der Bursche im Cockpit sein Geschäft gelernt. Schööön ruhig hat er sie runtergebracht. So muss das sein.
  • Pilot040
    Saturday, 23.03.2013, 14:23 Uhr
    Ja, auf jeden Fall. :) Die KingAir ist eine feine Sache, wen auch sicher anfangs etwas gewöhnungsbedürftig (Condition-Lever statt Mixer usw.). Ist aber ein guter Einstieg, wenn Du später z.B. ATR oder Dash fliegen willst. Auch die haben dann Prop-Reverser, Condition-Lever usw. Die King ist schon eine gute Herausforderung, gerade sie auf kleinere Plätzen zu landen. Ich operiere sie manchmal auf meiner ehemaligen "Home-Base" auf 702 nutzbaren Metern, wie sie auch real dort geflogen wird. Und dabei muss man dann JEDEN Meter nutzen und auch mit Prop-Reverse arbeiten, wenn man am Ende nicht überschießen will. Das Teil ist verflixt schnell im Approach. *g*Und will sauber gelandet werden, am Anfang der kurzen Piste mit absoluter Mindestfahrt, sonst geht's nicht... :)). Ist übrigens ne gute Idee, werde sie mal wieder aus meinem Flusi-Hangar holen. :) Zuletzt habe ich damit (also mit dem Flusi) mal wieder etwas Heli geflogen, ist aber im Flusi total unrealistisch (da nur für Flächenflugzeuge ausgelegt).
  • FSXler
    Saturday, 23.03.2013, 14:09 Uhr
    Auf der 172 hab ich angerfangen.Bin mittlerweile mit 750 FSX Std bei der Twin Rating für die KingAir. Die Geschichte St. Martens ist eine Programierte Spielerei wenn Du "nur" deinen Spass haben willst. VFR und IFR waren ja schon am Anfang mit der Cessna 172 Ein Buch mit sieben Siegeln, aber als TwinRating, da muß ich manchmal ganz schön schlucken. Aber es macht Spass.
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