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13.05.2013, 12:03 Uhr

Wetter: Herbst im Süden, Sommer im Nordosten

Der Start in die neue Woche teilt Deutschland in Sachen Wetter in zwei Klimazonen. Während es im Nordosten für den Mai ungewöhnlich warm ist, meckert der Rest der Republik über Kälte und dichte Regenwolken.

Für den kältesten März seit über 130 Jahren bekommen die Menschen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Tagen eine Entschädigung – nämlich hochsommerliche Maitage. "Die Menschen im Nordosten können schon mal die Badesachen herausholen", verspricht Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal "wetter.net".

Großteils grau und regnerisch

Der Rest Deutschlands kann von diesem schönen Wetter aber nur träumen. Denn allgemein startet die Woche mit dichter Bewölkung, Regen und ungemütlichen Temperaturen. Verantwortlich ist dafür Tief Zacharias, welches vom Atlantik kühle Luft und Regen bringt.

In den kommenden Tagen ändert sich an dieser Wetterlage wenig. Im Nordosten können am Mittwoch bis zu 27 Grad erreicht werden, am Samstag sogar noch ein wenig mehr. Überall sonst bleibt die Quecksilbersäule wohl bei maximal 18 Grad stehen. Am ärgsten trifft es den Westen. Das Pfingstwochenende lädt mit höchstens 12 Grad nicht gerade zu Ausflügen ein. Falls man sich doch in die Natur wagt, bleiben Regenschirm und Stiefel die Modeaccessoires der Wahl.

Die Zweiteilung setzt sich im großen Maßstab auch in ganz Europa fort. Während vor allem Osteuropa und Russland von einer Wärmewelle profitieren - in der Region Moskau werden Höchstwerte bis 30 Grad erwartet -, hängt ganz Westeuropa und Skandinavien unter der Regenglocke. In der spanischen Hauptstadt Madrid sollen gerade mal magere 14 Grad erreicht werden. Wer sich also am langen Pfingstwochenende in einen Kurzurlaub begeben möchte, dem kann man Osteuropa nur – im wahrsten Sinn des Wortes – "wärmstens" empfehlen.

Langzeittrend: Süden nass, Norden trocken

Der amerikanische Wetterdienst hat erneut sein Langfristmodell mit Wetterdaten gefüttert und einen aktualisierten Langfristtrend für die Monate von Juni bis August berechnet. Und es bleibt dabei: Der Sommer 2013 wird im Norden und Osten Deutschlands trockner als üblich ausfallen, im Süden müssen sich die Menschen dagegen auf mehr Nass als sonst im Sommer üblich einstellen. Dabei zieht sich der Bereich eines möglichen "zu nassen" Sommers von Portugal über Spanien, Südfrankreich, Italien, Kroatien bis nach Griechenland.

Auch bei den Temperaturen tut sich dem Trend zufolge nur wenig. Für Deutschland wird ein Durchschnittssommer erwartet. Ein Jahrhundert-Hitzesommer wie 2003 ist ebenso unwahrscheinlich wie ein deutlich zu kalter Sommer. (men)

Alle News vom: 13. Mai 2013 Zur Übersicht: Nachrichten
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