Freitag, 22. Januar 2016: Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick.

  • Vergewaltiger aus Köln flüchtig

Der während eines Ausgangs entkommene Vergewaltiger aus Köln ist weiterhin auf der Flucht. Wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte, konnte der verurteilte Straftäter bisher noch nicht gefasst werden.

  • Polizei stößt an ihre Grenzen

Kontrollen an den deutschen Grenzen auf längere Zeit - wie von der Bundesregierung gewünscht - sind unmöglich. Der Bundes-Vize der Polizeigewerkschaft sieht die Beamten an ihrer Belastungsgrenze.

  • Zschäpe-Aussage "verrückt"

Ein ehemaliger sächsischer Neonazi-Aktivist hat die Aussage von Beate Zschäpe im Münchner NSU-Prozess zur Beschaffung einer Waffe als "vollkommen verrückt" bezeichnet.

  • Skandal-Imam rudert zurück

Nach den massiven Übergriffen in Köln hat die Aussage eines Imams für enorme Empörung gesorgt. Sami Abu-Yusuf gab in einem Interview den Frauen eine Mitschuld. Nun rudert er zurück und erklärt, wie er es eigentlich gemeint haben will.

  • Bombendrohung: Flugzeug umgeleitet

Nach einer Bombendrohung ist ein Passagierflugzeug auf dem Weg von London nach Stockholm am Freitag außerplanmäßig im schwedischen Göteborg gelandet.

  • Monster-Schneesturm kommt

Die US-Hauptstadt Washington und weitere Teile an der US-Ostküste bereitet sich auf den Ausnahmezustand vor. Die Meteorologen sind sich sicher wie selten: Heftige Schneestürme und Eiseskälte werden zu einem Winterchaos führen.

  • Weitere Streiks vom Tisch

Bei der Lufthansa sind weitere Streiks der Flugbegleiter vom Tisch. Noch vor Beginn der Schlichtung einigten sich Unternehmen und die Gewerkschaft Ufo auf Tarifverträge zu Gehaltssteigerungen und zur Altersversorgung des Kabinenpersonals geeinigt.

  • Ölpreise steigen wieder leicht

Die Talfahrt der Ölpreise scheint vorerst gestoppt zu sein, doch Experten sehen noch kein Ende der Billig-Flut.

  • Frau getötet, Vater in Haft

Ein Fall von vorsätzlicher Tötung erschüttert Wagenhausen im Thurgau: Eine 25-jährige Deutsche wurde tot aufgefunden. Unter anderem sitzt ihr Vater in U-Haft.

  • Schach ist "Werk des Teufels"

Großmufti erlässt Fatwa: Schach ist nach Ansicht des höchsten muslimischen Geistlichen Saudi-Arabiens "ein Werk des Teufels" und im Islam verboten.

  • Schiedsrichter sorgt nach Flirt im Spiel für Eklat

Während eines Spiels in der ersten spanischen Frauenfußball-Liga hat Schiedsrichter Santiago Quijada Alcon für einen Eklat gesorgt. Er soll eine Spielerin angeflirtet haben. Nachdem er eine Abfuhr kassiert hatte, folgten zweifelhafte Entscheidungen.

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(mwy)