Freitag, 5. Februar 2016: Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick.

  • IS verliert Tausende Kämpfer

Die Zahl der Kämpfer in Reihen der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und im Irak hat sich nach US-Angaben deutlich verringert. Demnach habe die Terrormiliz etwa ein Fünftel ihrer Kämpfer verloren.

  • Gauck: Offen über Begrenzung reden

Bundespräsident Joachim Gauck hat eine offene Diskussion über die Begrenzung des Flüchtlingszuzugs gefordert. Begrenzungsstrategien könnten "moralisch und politisch geboten" sein, sagte Gauck im WDR-Rundfunk.

  • Nach Drohbrief Kinderkarneval in Herne abgesagt

Aus Angst vor einem möglichen Anschlag ist der Kinderkarneval in der Stadt Herne im Ruhrgebiet abgesagt worden. Es sei ein anonymer und verdächtiger Brief gefunden worden, teilte die Polizei mit.

  • Großeinsatz an Uni Nürnberg

An der Universität Erlangen-Nürnberg hat es am Freitagvormittag einen großen Polizeieinsatz gegeben. Es sei ein anonymes Schreiben mit einer Drohung gegen das Gebäude unter anderem bei der Polizei eingegangen.

  • Mehr Sexualdelikte an Karneval

Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe ist in Köln zu Beginn des Straßenkarnevals deutlich gestiegen. Es seien 22 Sexualdelikte an Weiberfastnacht angezeigt worden, sagte Polizeidirektor Michael Temme am Freitag.

  • Rosenmontagszug vor Absage

Die Meteorologen rechnen für Montag mit schweren Sturmböen und Windstärken zwischen 9 bis 10. Der Düsseldorfer Rosenmontagszug muss gemäß Sicherheitskonzept schon ab Windstärke 8 abgesagt werden.

  • Containerriese sitzt weiter in Elbe fest

Die Bergung des in der Elbe festsitzenden Containerriesen "CSCL Indian Ocean" zieht sich weiter hin. Das Schiff werde auch beim nächsten Hochwasser am Freitagmittag nicht geborgen, teilte das Havariekommando mit.

  • Assange war illegal inhaftiert

Neue Runde im Tauziehen um Julian Assange: UN-Experten erklären, er sei Opfer illegaler Inhaftierung. Dass er nun sein Botschaftsexil in London als freier Mann verlassen kann, ist unwahrscheinlich.

  • Explosion an Bord des A321 wohl Terroranschlag

Die Explosion in einem Passagierflugzeug mit einem Toten am Dienstag war nach Einschätzung der somalischen Behörden ein Terroranschlag. Ein Sprengsatz sei vermutlich von einer Person an Bord gezündet worden, erklärte ein Geheimdienstmitarbeiter.

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(mwy)