Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Verdacht auf versuchte Spielmanipulationen in niederländischer Liga (09:45 Uhr) +++

+++ Mann in Leverkusen von Notarztwagen überfahren (08:03 Uhr) +++

+++ Lukas Müller spricht erstmals über seine Lähmung (07:30 Uhr) +++

+++ Mann bricht mit Säugling in vereisten Teich ein (06:15 Uhr) +++

+++ AfD steigt weiter in der Wählergunst (06:05 Uhr) +++

10:00 Uhr: Das waren die News vom Morgen - ich verabschiede ich mich für heute von Ihnen und wünsche einen schönen Tag.

09:49 Uhr: TV-Moderatorin Andrea Kaiser ist schwanger

Fernsehmoderatorin Andrea Kaiser (33, "ran") erwartet ihr erstes Kind. "Es stimmt, ich bin im 5. Monat. Wir freuen uns total", sagte sie der "Bild". "Die engen Kleider passen mir schon nicht mehr."

Der Weltfußballer soll mit Vanessa Huppenkothen angebandelt haben.

Kaisers Ehemann, Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier (32), sagte der Zeitung: "Andrea macht mich zum glücklichsten Mann der Welt."

Am 7. Februar berichtet die 33-Jährige für Sat.1 vom Super Bowl aus Kalifornien. "Ich werde so lange weiterarbeiten, wie es geht. Wenn das Baby da ist, möchte ich auch schnell wieder einsteigen."

Auf Facebook schrieb sie am Dienstagmorgen: "Danke für die vielen lieben Glückwünsche." Dazu setzte sie drei Smileys mit Herzchen-Augen.

09:45 Uhr: TV-Produzent wollte laut niederländischem Fußballbund Spiele manipulieren

Ein niederländisches TV-Produktionsunternehmen hat nach Angaben des Fußballbundes KNVB versucht, Profis zur Spielmanipulation zu verführen.

Dem "weißen Sport" droht ein riesiger Manipulationsskandal.

Mindestens ein niederländischer Fußballprofi sei aufgefordert worden, den Verlauf eines Spieles im Sinne des Auftraggebers zu beeinflussen, bestätigte der KNVB im niederländischen Radio am Dienstag. Der Spieler hatte den Vorfall bereits im Dezember dem Verband gemeldet.

Der KNVB schaltete daraufhin nach eigenen Angaben die Staatsanwaltschaft ein. Der KNVB hatte alle Vereine und Schiedsrichter in einem Brief informiert.

Die Zeitung "De Telegraaf" hatte am Dienstag von dem Versuch des Produktionsunternehmens aus Amsterdam berichtet. Ob sich die TV-Produzenten an weitere Spieler gewandt hatten, war bislang unbekannt. Die Firma äußerte sich zunächst nicht.

09:35 Uhr: "Refugees Welcome" ist Anglizismus des Jahres

Eine politische Parole zur Flüchtlingspolitik ist zum Anglizismus des Jahres bestimmt worden: "Refugees Welcome" (Flüchtlinge willkommen).

Die Sprach-Jury hat den Nachfolger von "Lügenpresse" bekannt gegeben.

"Mit "Refugees Welcome" überwand die deutsche Sprachgemeinschaft einerseits die unmittelbare Sprachbarriere zu den Flüchtlingen und signalisierte andererseits fast nebenbei Weltoffenheit", teilte die vierköpfige Jury um den Berliner Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch mit.

Auf den Plätzen folgten die Wortendung "-(e)xit" sowie das Verb "spoilern".

Die Endung "-(e)xit" wurde vor allem auf Länder übertragen, etwa auf Griechenland ("Grexit" - Austritt aus der Euro-Zone) und Großbritannien ("Brexit" - Rückzug aus der Europäischen Union).

Von "spoilern" ist die Rede, wenn jemand wichtige Inhalte eines Buchs oder Films vorab verrät und anderen so den Spaß an der Geschichte nimmt.

Das Wort des Jahres 2015 ist "Flüchtlinge". Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag bekannt. Unter anderem Groko, Stresstest und Wutbürger waren in den vergangenen Jahren "Wort des Jahres". Hier sind die Gewinner der vergangenen zehn Jahre.

09:25 Uhr: Kripo ermittelt nach Vorfällen rund um Pegida-Demo

Die Kriminalpolizei in Dresden hat Ermittlungen wegen Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung rund um die Pegida-Demonstration am Montagabend aufgenommen.

Am Rande der wöchentlichen Demo der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung waren Autos in Brand gesetzt worden. Insgesamt elf Fahrzeuge, überwiegend von Pegida-Anhängern, wurden dabei beschädigt, teilte die Polizei mit.

In der Innenstadt kam es außerdem zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Deutschen und Ausländern. Nach Angaben der Studentengruppe "Durchgezählt" beteiligten sich diesmal 3.000 bis 4.000 Demonstranten an dem Pegida-Aufzug durch die Dresdner Innenstadt sowie 250 bis 350 Menschen an einer Gegendemonstration.

09:02 Uhr: Torero mit Kind auf dem Arm beim Stierkampf

Der spanische Torero Fran Rivera Ordóñez, genannt "Paquirri", hat eine Welle der Empörung ausgelöst mit der Veröffentlichung eines Fotos, das ihn bei einem Stierkampf mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm zeigte.

In den sozialen Netzen warfen viele Nutzer dem 42-jährigen Stierkämpfer ein verantwortungsloses Verhalten vor.

Das Amt des Ombudsmanns und Jugendbeauftragten in der südspanischen Region Andalusien kündigte die Einleitung einer Untersuchung an. Paquirri rechtfertigte sich damit, für das fünf Monate alte Mädchen habe nur eine "minimale Gefahr" bestanden.

"Es gibt gefährlichere Dinge im Leben", betonte er auf Twitter. Er habe lediglich eine Tradition seiner Familie fortgesetzt. Auch sein Vater und sein Großvater hätten sich mit einem Kind auf dem Arm vor einen Kampfstier postiert.

09:00 Uhr: Aktienmärkte in China sacken erneut ab

Die chinesischen Aktienmärkte sind weiter in den Keller gerutscht. Der Shanghaier Composite Index und der Shenzhen Component Index sackten um mehr als sechs Prozent ab.

Der ChiNext für Technologiewerte, der dem amerikanischen Nasdaq ähnelt, verlor sogar über sieben Prozent. Die Märkte kamen besonders in der letzten Stunde des Handels ins Rutschen. Investoren scheinen verunsichert, ob die Regierung von ihren bisherigen massiven Eingriffen zur Stabilisierung der Kurse Abstand nehmen wird.

08:31 Uhr: 23-Jährige nach Konsum von "Legal Highs" außer Lebensgefahr

Nach dem Konsum sogenannter Legal-High-Drogen ist eine 23-Jährige in Hannover inzwischen außer Lebensgefahr. "Die Frau ist auf dem Wege der Besserung", sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Insgesamt 16 Menschen hatten sich seit Sonntagnachmittag mit Vergiftungserscheinungen bei der Polizei gemeldet. Die Beamten nahmen daraufhin zwei 27 und 29 Jahre alte Männer fest.

Die beiden Verdächtigen sollten am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

08:19 Uhr: In Thailand angespültes Wrackteil nicht von Flug MH370

Das am Wochenende in Thailand angespülte Wrackteil gehört nicht zu der verschwundenen Malaysia-Airlines-Maschine von Flug MH370. Das teilte der malaysische Transportminister Liow Toing Lai am Dienstag mit.

Kuala Lumpur: Rätsel um drei "herrenlose" Boeings offenbar gelöst.

Die Artikelnummern auf Bolzen und anderen Bauteilen stimmten nicht mit der Kennung solcher Teile an der verschwundenen Boeing 777 überein. Fischer hatten das ein zwei mal drei Meter große Metallteil am Wochenende an einem Strand in Südthailand entdeckt.

Flug MH370 war im März 2014 mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking spurlos vom Radar verschwunden. Das Wrack wurde noch nicht gefunden. Es wird im südlichen Indischen Ozean vermutet.

08:03 Uhr: Notarztwagen überfährt Fußgänger - 30-Jähriger schwer verletzt

Ein 30 Jahre alter Fußgänger ist am Montagabend in Leverkusen von einem Notarztwagen überfahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann gerade die Straße überqueren, als er von dem Auto erfasst wurde.

Daraufhin wurde der Mann mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. Der Notarzt befand sich gerade auf dem Weg zu einem Einsatz, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

08:00 Uhr: Das wird heute wichtig

  • Die bayerische Staatsregierung will am Dienstag um 10:00 Uhr in einem offiziellen Brief an den Bund eine wirksame Sicherung der deutschen Grenze verlangen. Das soll der Begrenzung der Flüchtlingszahlen dienen. Das Schreiben ist ein weiterer Baustein in der monatelangen Eskalation der Spannungen zwischen CSU und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Flüchtlingspolitik.
  • Wegen eines Fluglotsenstreiks müssen sich Reisende an diesem Dienstag auf Ausfälle im französischen Luftverkehr einstellen. Mehrere Gewerkschaften haben zu Streiks im öffentlichen Dienst in Frankreich aufgerufen. Am gleichen Tag wollen auch Taxifahrer gegen Chauffeurdienste protestieren, die aus ihrer Sicht gegen Regeln verstoßen.
  • Bei den ab Freitag geplanten Friedensgesprächen für Syrien soll die Vereinbarung einer landesweiten Waffenruhe oberste Priorität haben. Die Einladungen zu den Gesprächen werde er verschicken, kündigte der UN-Sondervermittler für Syrien, Staffan de Mistura an.
  • Kampf gegen die Terrormiliz IS, Friedenssicherung in Mali, Flüchtlingshilfe im Inland: Kann die Bundeswehr ihre Aufgaben mit 177.000 Soldaten und mangelhafter Ausrüstung noch bewältigen? Eine Antwort auf diese Frage wird der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels in seinem Jahresbericht präsentieren.
  • Mit der traditionellen Neuheitenschau läutet die Spielwarenmesse um 9:00 Uhr in Nürnberg das weltweit größte Treffen der Branche ein. Noch vor der offiziellen Eröffnung am Abend setzen die Aussteller ihre neuesten Produkte für Presse und Facheinkäufer in Szene.
  • Knapp elf Jahre nach dem Mord an der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü in Berlin beginnt in Istanbul der Prozess gegen zwei ihrer Brüder. Den 35 und 36 Jahre alten Männern wird nach Angaben der türkischen Justiz das vorsätzliche Töten eines nahen Verwandten vorgeworfen.
  • Roter Teppich für Kultfilmer Quentin Tarantino (52) in Berlin. Zur Deutschlandpremiere seines neuen Films "The Hateful 8" bringt der US-Regisseur zwei seiner Hauptdarsteller mit: Kurt Russell ("Death Proof") und Jennifer Jason Leigh ("The Moment"). Beide spielen in dem Western-Thriller zwei bis zum blutigen Ende schicksalhaft aneinandergekettete, einander hassende Charaktere.
  • Zwei Tage nach Kitzbühel steht für die Slalom-Asse (17:45/20:45 Uhr) in Schladming der nächste Höhepunkt an. Beim prestigeträchtigen Nachtrennen vor 40.000 erwarteten Fans will Fritz Dopfer seine gute Form bestätigen - in Kitzbühel war der deutsche Skirennfahrer am Sonntag Dritter geworden.

07:45 Uhr: Yunus Malli darf nicht wechseln

Der Mainzer Yunus Malli wird laut eines Berichts der "Bild" nicht vor dem Saisonende zum Liga-Konkurrenten Borussia Dortmund wechseln.

Wie die Zeitung am Dienstag berichtet, hätten sich die Verantwortlichen des FSV Mainz 05 nach der 0:1-Auftaktniederlage zur Rückrunde beim FC Ingolstadt gegen einen Transfer des Führungsspielers entschieden. Die aktuelle Wechselfrist endet am kommenden Montag.

Zur kommenden Saison könnte Malli für eine festgeschriebene Ablösesumme von 9,5 Millionen Euro Mainz verlassen. Dortmund mit dem früheren Mainzer Trainer Thomas Tuchel, hatte großes Interesse an einer sofortigen Verpflichtung des 23-Jährigen.

Bundesliga: alle Ergebnisse in der Übersicht

Bundesliga: die Tabelle

07:30 Uhr: Gelähmter Skispringer Lukas Müller spricht über Unfall

Was die Diagnose Querschnittslähmung für den jungen Skispringer bedeutet.

Auf Facebook hat sich der Mitte Januar am Kulm schwer gestürzte österreichische Skispringer Lukas Müller geäußert. Müller ist seitdem gelähmt. In einem Post schreibt er, dass es ganz gut gehe: "Ich kann zwar die Füße nicht aktiv bewegen, habe aber ein Restgefühl. Ich spüre also Berührungen und kann sie orten."

Müller wird derzeit im Universitätsklinikum Graz behandelt.

"Täglich finden verschiedene Therapien statt und ich bin auch schon zweimal im Freien gewesen - tut ganz gut wenn man mal wieder raus kommt. Plötzlich sind eben ganz andere Dinge als Erfolg zu werten - und wenn es nur das schwindelfreie Aufsitzen ist", so Müller.

"Ich hoffe, euer Zuspruch bleibt so groß wie bisher - es ist nach wie vor meine Hauptquelle, aus der ich Kraft schöpfe. Danke euch nochmals - und lieben Gruß aus Graz!"

07:08 Uhr: Jugendlicher Flüchtling tötet in Schweden Helferin

Eine schreckliche Nachricht aus Schweden: Ein junger Mann hat in einem Flüchtlingsheim in Göteborg auf eine 22-jährige Mitarbeiterin eingestochen. Die Frau erlag ihren Verletzungen.

Viele Minderjährige fliehen alleine vor Terror und Elend nach Europa.

Zur Identität und Staatsangehörigkeit des mutmaßlichen Täters machte die Polizei keine näheren Angaben. In dem Heim sind 14- bis 17-jährige Asylbewerber untergebracht, die keine erwachsenen Begleitpersonen haben.

Schwedens Regierungschef Stefan Löfven reiste direkt zu der Einrichtung. Dort sprach er laut BBC von einem "schrecklichen Verbrechen".

Im Jahr 2015 hat Schweden rund 163.000 Asylbewerber aufgenommen. Im Verhältnis zur Bevölkerung (rund 9,8 Millionen) ist Schweden das Land in Europa, das die meisten Flüchtlinge aufnimmt.

Angesichts des anhaltenden Flüchtlingszustroms über die Türkei in die EU streben einem Medienbericht zufolge mehrere EU-Staaten eine Verlängerung der Grenzkontrollen um weitere eineinhalb Jahre an.

07:00 Uhr: Abgeordnete dürfen TTIP-Dokumente offenbar einsehen

Parlamentarier von Bund und Ländern erhalten nach einem Medienbericht von der kommenden Woche an im Bundeswirtschaftsministerium Einsicht in die geheimen Verhandlungsdokumente zum Freihandelsabkommen TTIP.

Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf ihnen vorliegende Schreiben von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) an Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) und Bundesratspräsident Stanislaw Tillich (CDU).

Die bisherige Geheimhaltung war ein wichtiger Kritikpunkt an den TTIP-Verhandlungen, auch Lammert hatte dagegen scharf protestiert.

Die Lösung der Asylkrise passt auf zwei DIN-A4-Seiten. Zumindest bei der CDU-Politikerin Julia Klöckner. Aber was ist dran an ihrem Plan?

06:55 Uhr: Julia Görges bei Australien Open im Doppel-Halbfinale

Julia Görges hat in Melbourne das Halbfinale in der Doppel-Konkurrenz erreicht. Die 27-Jährige gewann am Dienstag bei den Australian Open zusammen mit der Tschechin Karolina Pliskova gegen Vania King aus den USA und Alla Kudrjawzewa aus Russland mit 6:2, 6:4.

Görges und Pliskova treffen nun auf das an Nummer eins gesetzte Tennis-Duo Martina Hingis aus der Schweiz und Sania Mirza aus Indien. Das Spitzendoppel siegte gegen die Nordhornerin Anna-Lena Grönefeld und Coco Vandeweghe aus den USA mit 6:2, 4:6, 6:1.

06:45 Uhr: Druck auf Merkel wegen Flüchtlingspolitik wächst

In den Reihen der unionsinternen Kritiker von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird der Ruf nach nationalen Schritten zur Reduzierung der Flüchtlingszahl lauter.

"Mit dem EU-Gipfel Mitte Februar müssen wir spätestens zu einer diplomatischen Lösung in der Flüchtlingsfrage kommen", sagte der CDU-Innenexperte Armin Schuster der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Es ist deshalb richtig, bereits jetzt wirksame nationale Maßnahmen vorzuplanen, sollten uns die europäischen Partner weiterhin im Stich lassen."

So können die etablierten Parteien die Rechtspopulisten stoppen.

Schuster stellte sich hinter die Vorschläge der rheinland-pfälzischen CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner für nationale Schritte in der Flüchtlingspolitik.

"Wir werden den Flüchtlingszuzug kurzfristig spürbar reduzieren müssen, am liebsten mit Europa", sagte Schuster, der einer von 44 Unterzeichnern eines kritischen Briefes an Merkel ist. "Allerdings dürfen wir uns von der Kooperationsbereitschaft unserer Nachbarn nicht abhängig machen."

06:35 Uhr: Grüne wollen Tests für Senioren am Steuer

Die Grünen fordern verpflichtende Tests für ältere Autofahrer über 75 Jahren. "Nach Rückmeldefahrten könnte auf Stärken und Schwächen beim Autofahren eingegangen und so Empfehlungen für das Mobilitätsverhalten ausgesprochen werden", erklärte Stephan Kühn, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, den "Ruhr Nachrichten".

"Am Ende der Testfahrt soll also nicht der Entzug der Fahrerlaubnis stehen, sondern vielmehr, dass die Menschen mit Tipps von Fachleuten länger mobil bleiben können." Vom 75. Lebensjahr an nehme die Unfallhäufigkeit signifikant zu.

06:25 Uhr: Umweltbewusstsein junger Menschen nimmt ab

In den frühen Jahren der Umweltschutz-Bewegung waren vor allem junge Leute die treibende Kraft - das ist jetzt anders.

Wie das Umweltbundesamt (UBA) bei der Auswertung der Daten einer Studie zum Umweltbewusstsein festgestellt hat, gehören eine intakte Umwelt und die Möglichkeit, die Natur zu genießen, nur für 21 Prozent der 14- bis 25-Jährigen in Deutschland zu einem "guten Leben".

Über alle Altersgruppen hinweg vertraten immerhin 30 Prozent der Befragten diese Ansicht.

06:15 Uhr: Mann bricht mit Säugling in vereisten Teich ein

Feuerwehr und Polizei haben in Hamburg einen Mann mit einem drei Monate alten Säugling aus einem vereisten Teich gerettet. Der Mann war am Montagabend auf dem Gewässer in einem Park im Stadtteil Eißendorf eingebrochen, teilte die Polizei mit.

Weitere Informationen gab es zur Stunde noch nicht.

06:05 Uhr: Und es geht auch gleich los mit ein paar Meldungen aus der Nacht:

  • FIFA-Präsidentschaftskandidat Gianni Infantino kann bei der Wahl des Nachfolgers von Joseph Blatter mit weiteren Stimmen rechnen. Die Zentralamerikanische Fußballunion UNCAF erklärte, dass sie den UEFA-Generalsekretär unterstützen werde. Der Vereinigung gehören die Verbände von Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama an. Der Fußball-Weltverband bestimmt am 26. Februar bei einem außerordentlichen Kongress in Zürich einen neuen Präsidenten als Nachfolger des gesperrten Joseph Blatter. Stimmberechtigt sind alle 209 FIFA-Mitgliedsländer.
  • Titelverteidigerin Serena Williams hat bei den Australian Open das Halbfinale erreicht. Die Weltranglisten-Erste aus den USA gewann gegen Maria Scharapowa aus Russland mit 6:4, 6:1. Es war der 18. Sieg in Serie von Williams im Tennis-Duell mit Scharapowa. Im Kampf um den Einzug ins Endspiel trifft Williams am Donnerstag auf Agnieszka Radwanska. Die Polin setzte sich in ihrem Viertelfinale gegen Carla Suárez Navarro aus Spanien klar mit 6:1, 6:3 durch.
  • Im Kampf gegen die Ausbreitung des von Mücken übertragenen Zika-Virus will die brasilianische Regierung bis zu 220.000 Soldaten einsetzen. Wie Gesundheitsminister Marcelo Castro am Montagabend nach Angaben der Nachrichtenagentur Agência Brasil mitteilte, sollen am 13. Februar die Soldaten in besonders betroffenen Gebieten von Haus zu Haus gehen, und bei der Bekämpfung der Moskitoart Aedes aegypti helfen. "Seit 30 Jahren gibt es diese Moskitos im Land und wir haben es nicht geschafft, sie zu eliminieren", betonte Castro. Die Mückenart überträgt auch Dengue und Gelbfieber. Als weitere Maßnahme sollen rund 400.000 schwangere Frauen aus ärmeren Schichten, die Sozialleistungen im Rahmen des Programms "Bolsa Familia" bekommen, Moskitoschutzmittel erhalten.
  • Die venezolanische Hauptstadt Caracas ist laut einer neuen Statistik der gefährlichste Ort der Welt. Mit fast 120 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner weist die südamerikanische Metropole die höchste Mordrate außerhalb von Kriegsgebieten auf, wie die mexikanische Nichtregierungsorganisation Bürgerrat für öffentliche Sicherheit und Strafrecht mitteilte. Auf dem zweiten Platz folgt San Pedro Sula in Honduras, das zuvor vier Jahre in Folge an der Spitze lag. Den dritten Platz belegt San Salvador. In der Hauptstadt von El Salvador kommen 108 Morde auf jeweils 100.000 Einwohner.
  • Die Alternative für Deutschland (AfD) legt nach einem Bericht der "Bild" weiter in der Wählergunst zu. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die rechtskonservative Partei auf 13 Prozent. Das geht aus dem neuen INSA-Meinungstrend hervor. Damit hat die AfD um einen halben Prozentpunkt zugelegt. CDU/CSU halten dagegen ihr Ergebnis der Vorwoche mit 32,5 Prozent. SPD (23 Prozent) und Grüne (zehn Prozent) gewinnen je einen halben Punkt dazu. Die Linke muss einen Punkt auf neun Prozent abgeben, die FDP einen halben auf sechs Prozent. Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag der "Bild" wurden vom 22. bis zum 25. Januar 2016 insgesamt 2047 Wahlberechtigte befragt.

06:00 Uhr: Guten Morgen und einen schönen Start in die neue Woche. Bis 10:00 Uhr versorgt Sie Christian Aichner hier mit den wichtigsten Themen des Tages.

Mit Material von dpa/afp