Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Erneut klirrend kalt im Süden und Osten (08:27 Uhr) +++

+++ Mindestens sechs Tote bei Anschlag in Pakistan (07:35 Uhr) +++

+++ Brandbrief an Angela Merkel (06:21 Uhr) +++

10:00 Uhr: Und mit dieser wunderbaren Weltreise-/Tier-Fotoreihe möchte ich mich aus dem Morgenticker verabschieden. Haben Sie einen schönen Tag!

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Der König der Tier-Selfies

Allan Dixon reist um die Welt - und bekommt jedes Tier vor die Kamera. Der irische Fotograf begeistert das Netz mit seinen Bildern. Wir zeigen seine besten Fotos.

09:45 Uhr: Nachfolger des Kölner Polizeipräsidenten gefunden

Nach den Pannen von Köln ist ein Nachfolger für den in den Ruhestand versetzten Polizeipräsidenten Wolfgang Albers gefunden.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) will dem Düsseldorfer Kabinett am Dienstag den bisherigen Direktor des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste, Jürgen Mathies, vorschlagen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen.

Jäger hatte Albers auch wegen der Informationspolitik der Polizei nach den massiven sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

09:41 Uhr: Stephen Hawking warnt vor Selbstausrottung der Menschheit

Starphysiker Stephen Hawking (74) warnt seine Mitmenschen vor ihrem selbst heraufbeschworenen Untergang. Ein Atomkrieg, die Erderwärmung, durch Gentechnik erzeugte Viren und Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie gehörten zu den existenziellen Gefahren, sagt Hawking in einer BBC-Vortragsreihe, deren erster Teil am 26. Januar ausgestrahlt wird.

Die BBC veröffentlichte einige Zitate bereits am Dienstag.

Das Risiko einer Katastrophe auf der Erde in einem bestimmten Jahr sei zwar gering, aber für die nächsten 1.000 oder 10.000 Jahre "beinahe Gewissheit", sagt Hawking demnach.

09:27 Uhr: Gläserne "Aschenputtel-Kirche" in Taiwan gebaut - Traurige Erinnerung

Eine gläserne "Aschenputtel-Kirche" in Form eines Damenschuhs mit hohem Absatz ist im Süden Taiwans gebaut worden.

Die 17 Meter hohe Touristenattraktion im Ocean View Park von Budai im Kreis Chiayi hat allerdings keinen religiösen Zweck, sondern soll an die Opfer der Schwarzfußkrankheit erinnern, die Taiwan in den 50er Jahren in dieser Gegend heimgesucht hat.

Wegen dieser Form der Gangräne mussten viele Frauen ihre Füße amputieren lassen, was ihren Traum zunichtemachte, in hohen Schuhen zum Altar schreiten zu können. Die Krankheit wurde durch Verschmutzung des Trinkwasser - besonders durch Arsen - ausgelöst.

09:16 Uhr: Frankreichs Umweltministerin: Renault will 15.000 Autos zurückrufen

Im Verfahren um Abgasnormen will der französische Autobauer Renault 15.000 Fahrzeuge zurückrufen.

Die Fahrzeuge sollten neu eingestellt werden, sagte Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal am Dienstag dem französischen Sender RTL.

"Die Tests waren nicht ausreichend, das muss unter realen Fahrbedingungen gemacht werden", sagte Royal, die die Kooperation von Renault betonte.

08:40 Uhr: Musikwelt trauert um Eagles-Mitbegründer Glenn Frey

Er war Mitbegründer einer der erfolgreichsten US-Rockbands und prägte mit ihr ein eigenes Genre: Der Eagles-Gitarrist Glenn Frey ist im Alter von 67 Jahren in New York gestorben.

"Glenn kämpfte in den vergangenen Wochen einen mutigen Kampf, aber er erlag traurigerweise den Komplikationen einer rheumatoiden Arthritis, einer akuten Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung", teilte die US-Band am Montag (Ortszeit) auf ihrer Website mit.

"Worte können weder die Trauer noch die Liebe und den Respekt für all das ausdrücken, was er uns, seiner Familie, der Musikgemeinde und Millionen Fans weltweit gegeben hat."

08:34 Uhr: Spike Lee und Jada Pinkett Smith wollen Oscars boykottieren

Aus Protest gegen die Nicht-Nominierung schwarzer Schauspieler für die Oscars wollen die afroamerikanischen Hollywood-Größen Spike Lee (58) und Jada Pinkett Smith (44) die Zeremonie boykottieren.

"Um Anerkennung zu betteln oder auch nur darum zu bitten mindert Würde und Macht", sagte die Schauspielerin und Ehefrau des zweifach Oscar-nominierten Kollegen Will Smith (47) am Montag in einem Facebook-Video:

"Wir sind würdevolle Menschen, und wir sind mächtig." Will Smith ging in diesem Jahr wie alle anderen afroamerikanischen Schauspieler bei den Nominierungen leer aus.

08:27 Uhr: Erneut klirrend kalte Nacht im Süden und Osten

Die Kälte hat vor allem den Süden und Osten Deutschlands fest im Griff. Klirrend kalt war die Nacht etwa im Allgäu, in Oberfranken und der Oberpfalz. Kältester Ort Bayerns war Kaufbeuren mit minus 18,1 Grad, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstagmorgen sagte.

Ähnlich tief sanken die Temperaturen mit minus 18 Grad in Heinersreuth bei Bayreuth. Für den Dienstag hat der DWD einige Schneeschauer im Süden und im Norden vorausgesagt.

Bis zum Wochenende soll es vor allem im Osten beim Dauerfrost bleiben, im Westen steigen die Temperaturen im Flachland tagsüber allmählich auf Pluswerte. Am Wochenende sollen vielerorts wieder Höchstwerte über Null möglich sein.

08:24 Uhr: Ältester Mann der Welt stirbt im Alter von 112 Jahren in Japan

Der wohl älteste Mann der Welt ist in Japan im Alter von 112 Jahren gestorben. Yasutaro Koide starb am Dienstag in einem Krankenhaus in Nagoya, wie japanische Medien unter Berufung auf Angehörige berichteten.

Der gelernte Schneider war im vergangenen Jahr in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen worden. Der weltweit älteste Mensch ist nach Angaben von Guinness die US-Amerikanerin Susannah Mushatt Jones: Die New Yorkerin ist 116 Jahre alt.

08:02 Uhr: Britische Abgeordnete beziehen klar Stellung zu Donald Trump

"Tornado"-Aufklärungsjets der Bundeswehr sollen am Freitag von der Türkei aus ihren Einsatz gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien beginnen. Die Bundeswehr beteiligt sich mit mehreren Waffensystemen am Kampf.

07:35 Uhr: Mindestens sechs Tote bei Anschlag auf Polizeiposten in Pakistan

Mindestens sechs Menschen, darunter ein Kind, sind bei einem Bombenanschlag auf einen Polizeiposten in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar getötet worden.

Das teilte am Dienstag ein Mitarbeiter eines städtischen Krankenhauses, Nauman Khan, mit. Mindestens 17 Menschen seien verletzt worden. Medien berichteten von bis zu zehn Toten und 25 Verletzten.

Wie viele der Toten Sicherheitskräfte waren, blieb zunächst unklar. Der Posten liegt an einer großen Straße in Richtung afghanische Grenze. Nach Polizeiangaben war die Bombe auf ein geparktes Motorrad geschnallt gewesen.

Zu den Tätern gab es zunächst keine Informationen.

07:20 Uhr: Zeitung: Kein Nachteinsatz für Bundeswehr-Tornados gegen IS

Wegen zu stark reflektierender Cockpit-Beleuchtung sind nach einem Zeitungsbericht nächtliche Aufklärungsflüge der Bundeswehr-Tornados gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" nicht möglich.

Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Aussagen der Bundeswehr-Luftwaffe. Grund dafür sei die jüngste Aufrüstung der Flieger mit neuer Soft- und Hardware. Das bestätigte ein Luftwaffen-Sprecher dem Blatt.

Die Luftwaffe arbeite an einer "zeitnahen Zwischenlösung", sagte der Sprecher. Bis Ende des Jahres hoffe die Luftwaffe, die Probleme grundsätzlich beheben zu können.

07:01 Uhr: In vielen Smartphones steckt Kinderarbeit aus dem Kongo

In vielen Batterien von Smartphones und Laptops der bekanntesten Hersteller steckt Amnesty International zufolge Kinderarbeit aus dem Kongo.

In kleinen Kobaltminen im Süden des Kongos schuften Tausende Minderjährige, manche von ihnen nur sieben Jahre alt, unter prekären Bedingungen und ohne Sicherheitsausrüstung, wie die Menschenrechtsorganisation am Dienstag mitteilte.

Viele zögen sich für einen Hungerlohn unter anderem dauerhafte Lungenschäden zu.

Kobalt ist ein wichtiges Mineral für die Produktion von modernen Lithium-Ionen Batterien für Smartphones und Laptops. Elektronikhersteller wie Apple, Samsung und Sony versäumten es auszuschließen, dass von Kindern gefördertes Kobalt aus dem Süden des Kongos in ihren Geräte verarbeitet werde, hieß es in dem Amnesty-Bericht.

06:50 Uhr: Geheimpolizist des IS?

Ein mutmaßlicher IS-Terrorist steht den deutschen Behörden seit Monaten Rede und Antwort. Nils D. aus der Dinslakener "Brigade Lohberg" hat ausgepackt. Ab Mittwoch muss er in Düsseldorf auf die Anklagebank.

In Celle bestätigte Nils D., Folterungen und Hinrichtungen miterlebt zu haben. "Kniend von hinten", seien von einem Scharia-Gericht Verurteilte erschossen oder geköpft worden - "mit einem Schwert". Anschließend habe man sie gekreuzigt und mehrere Tage als Abschreckung zur Schau gestellt.

Gefangene habe er zu einem Gefängnis gebracht, in dem gefoltert worden sei. "Ich habe die Folter gesehen." Mitgemacht haben aber will er nicht. Doch ein Foto soll ihn zeigen, wie er einem Gefangenen eine Pistole an den Hinterkopf hält.

"Wenn man sich abkehren will vom IS, ist man automatisch ein toter Mann", sagte Nils D.. Inzwischen dürfte er selbst als Abtrünniger gelten. Nicht einmal seine Verteidiger möchten ihre Namen preisgeben.

06:42 Uhr: Bei Gaucks läuft die "heute-show"

Beim Bundespräsidenten wird die "heute-show" geguckt. "Es ist schon häufig ziemlich gut", sagt Daniela Schadt (56), die Lebensgefährtin von Joachim Gauck (75), über die ZDF-Sendung.

"Manches erinnert mich ein bisschen an Harald Schmidt." Am besten gefallen ihr die surrealistischen Sachen, wie Schadt am Rande einer Auslandsreise erzählte.

Das Paar guckt demnach zusammen die politische Satireshow. Ambitionen, selbst in die Politik zu gehen, hat die frühere Journalistin und heutige First Lady nicht: Sie glaube, dass ihre größere Begabung im Beobachten und Analysieren liege.

06:35 Uhr: Fashion Week in Berlin startet mit serbischem Designer

Das serbische Label Sadak läutet am Dienstag (10.00 Uhr) die Fashion Week in Berlin ein. Marken wie Marc Cain, Lala Berlin und Lena Hoschek folgen zum Start der viertägigen Veranstaltung (19. bis 22. Januar).

Hauptschauplatz ist wie im Vorjahr das Zelt am Brandenburger Tor. Daneben gibt es einige weitere Locations.

06:21 Uhr: Brandbrief an Angela Merkel: CSU-Abgeordnete fordern Flüchtlings-Obergrenze

In einem Brandbrief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) fordern mehr als 30 CSU-Landtagsabgeordnete eine Kurskorrektur in der Flüchtlingspolitik - und eine Obergrenze für die Zuwanderung.

"Mehr als 200.000 Zuwanderer pro Jahr – seien es Bürgerkriegsflüchtlinge oder Asylsuchende – kann Deutschland nicht verkraften", heißt es in dem Schreiben, das Merkel bei ihrem Besuch der CSU-Fraktionsklausur an diesem Mittwochabend in Wildbad Kreuth übergeben werden soll. Das Schreiben liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Die Abgeordneten beschreiben mit teils drastischen Worten, wie schlecht aus ihrer Sicht die Stimmung in der Bevölkerung ist. "Was uns zu diesem Brief bewegt, ist die tiefe Sorge um die Zukunft unseres Landes", heißt es gleich zu Beginn. Und: "Das Stimmungsbild in der Bevölkerung ist so schlecht wie nie zuvor. Die Ängste vor der Zukunft, mittlerweile aber auch die Verzweiflung und die Wut der Bürger, sind mit Händen greifbar. Tag für Tag erreichen uns die Bitten unserer Bürger, die Politik möge jetzt endlich handeln!"

Es gehe um eine "Schicksalsfrage dieser Republik".

06:10 Uhr: Dirk Nowitzki führt Dallas zum knappen Sieg

Dirk Nowitzki hat die Dallas Mavericks in der NBA zu einem wichtigen Heimsieg geführt. Dem 37-Jährigen gelangen am Montag (Ortszeit) beim 118:113 nach Verlängerung gegen die Boston Celtics 31 Punkte und elf Rebounds, womit er den Mavs vor allem am Ende fast im Alleingang den Erfolg brachte.

Die Gastgeber gaben in der regulären Spielzeit einen 17-Punkte-Vorsprung noch aus der Hand und mussten deshalb in die Verlängerung. Dort behielten Nowitzki und Co. dann aber die Nerven.

Guten Morgen und willkommen zum Morgenticker an diesem kalten Dienstag. Susanne Hehr aus dem News-Team versorgt Sie bis in den Vormittag mit den wichtigsten News.

Mit Material von dpa/afp