Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Killer-Memoiren bei Amazon (8:38 Uhr) +++

+++ Junge steckt mit Kopf in Kinderklobrille fest (7:35 Uhr) +++

+++ Roger Schmidt erwartet sein Urteil (6:16 Uhr) +++

9:59 Uhr: An dieser Stelle verabschiede ich mich aus dem Ticker und wünsche Ihnen einen schönen Dienstag inklusive eines spannenden Champions-League-Abends.

9:55 Uhr: Zugunglück in den Niederlanden

Bei einem Zugunglück im niederländischen Dalfsen sind nach Medienberichten mehrere Menschen verletzt worden. Ein Passagierzug war am Dienstagmorgen im Nordosten des Landes auf eine fahrbare Hebebühne geprallt.

Mehrere Waggons seien umgestürzt, sagte ein Sprecher der Einsatzkräfte im niederländischen Radio. Die Feuerwehr prüfe nun, ob noch Passagiere in dem Zug seien. Wieviele Menschen verletzt seien, war noch nicht bekannt.

9:47 Uhr: Hollande besänftigt Polynesien

20 Jahre nach dem Ende der Atomtests in Französisch-Polynesien hat Präsident François Hollande demonstrativ die Folgen für Umwelt und Gesundheit anerkannt.

Die zwischen 1966 und 1996 durchgeführten Versuche hätten eine Auswirkung auf die Umwelt und gesundheitliche Folgen verursacht, sagte Hollande in Papeete.

Ohne Französisch-Polynesien würde Frankreich nicht über die Atombombe verfügen und hätte damit keine Abschreckungsmacht. Mit dieser Geste kam Hollande polynesischen Forderungen entgegen.

9:38 Uhr: Vorfreude auf die Champions League

Heute Abend um 20.45 Uhr (live auf Sky) steigt der FC Bayern in die K.o.-Phase der Königsklasse ein. Mit Juventus Turin wartet ein harter Brocken im Achtelfinal-Hinspiel.

Die Italiener um Weltmeister Sami Khedira und den Ex-Münchener Mario Mandzukic verloren letzte Saison erst im Finale von Berlin gegen Barcelona. Man darf also gespannt sein ...

9:26 Uhr: Gates stellt sich gegen Apple

Microsoft-Gründer Bill Gates steht im Streit zwischen Apple und der US-Regierung anders als viele seiner Kollegen aus dem Silicon Valley auf der Seite des FBI. Er sehe darin keinen Präzedenzfall, der in Zukunft die Privatsphäre gefährden würde, betonte Gates in einem Interview mit der "Financial Times" von Dienstag.

Apple-Chef Cook legt sich in großem Stil mit der US-Regierung an.

"Das ist ein konkreter Fall, in dem die Regierung nach Zugang zu Informationen fragt", sagte Gates. Sie verlange keinen allgemeinen Zugriff. Die Situation sei nicht anders als bei einer Telekom-Firma oder einer Bank.

"Sagen wir mal, die Bank hätte ein Band um die Festplatte gewickelt und gesagt, zwingt mich nicht, dieses Band durchzuschneiden, weil ihr mich dann dazu bringt, es immer wieder zu tun", argumentierte der 60-Jährige.

9:07 Uhr: Thailand will weniger ausländische Journalisten

Thailand verschärft die Visa-Bestimmungen für ausländische Journalisten. Ab 21. März sollen nur noch fest angestellte Korrespondenten Medien-Visa erhalten, wie das Außenministerium berichtete. So wolle man "falsche Berichterstattung" unterbinden, sagte Außenminister Don Pramudwinai am Dienstag.

Thailand hat seit dem Putsch im Mai 2014 eine vom Militär installierte Regierung unter der Leitung von Putschführer Prayuth Chan-ocha. Er hat sich schon oft über kritische Berichterstattung beschwert. Zur Zeit seien rund 500 ausländische Reporter akkreditiert, sagte Don.

8:38 Uhr: Killer-Memoiren bei Amazon

WikiLeaks: Bespitzelung war noch umfangreicher als angenommen.

Ein Buch, das offenbar von einem kanadischen Serienmörder verfasst wurde, ist bei Amazon aufgetaucht. Nur Stunden später wurde es allerdings wieder von der Plattform entfernt.

Der Verlag Outskirts Press, bei dem das Buch erschienen ist, gab bekannt, dass Amazon darum gebeten wurde, die Memoiren von Robert Pickton von der Seite zu nehmen. Pickton war 2007 schuldig gesprochen worden, sechs Prostituierte ermordet zu haben.

Der Mann brachte die Frauen auf seiner Schweinefarm auf brutale Art und Weise um und musste dafür lebenslänglich hinter Gitter.

Wie das Manuskript seines Buches "Pickton: In His Own Words" aus dem Gefängnis geschmuggelt werden konnte, ist bislang unbekannt. Der Verlag entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen der Opfer.

8:26 Uhr: Oppermann sorgt sich um Koalition

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann fürchtet um den Fortbestand der Koalition in Berlin, sollte die CSU-geführte bayerische Staatsregierung wie angedroht Verfassungsklage gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung einreichen.

Der "Bild"-Zeitung sagte er, die Union müsse dann entscheiden, was sie wolle. CDU und SPD hätten auch alleine eine stabile Mehrheit. Oppermann forderte CSU-Chef Horst Seehofer auf, den Machtkampf gegen CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel nicht länger auf offener Bühne auszutragen.

8:04 Uhr: Rekord-Überschuss für deutschen Staat

Der deutsche Staat hat 2015 mit rund 19,4 Milliarden Euro den höchsten Überschuss seit der Wiedervereinigung erzielt.

Bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung fiel das Plus mit 0,6 Prozent noch etwas höher aus als die zunächst berechneten 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Die ausführliche Meldung lesen Sie hier.

7:56 Uhr: Griechen räumen Grenzübergang zu Mazedonien

"Hart aber fair": Flüchtlingskrise bringt das Land zum Wanken.

Die griechische Polizei hat am Dienstagmorgen eine Eisenbahntrasse an der griechisch-mazedonischen Grenze geräumt. Dort hatten seit Montag Hunderte Migranten protestiert. Journalisten und Vertretern humanitärer Organisationen wurde der Zugang zum Eisenbahn-Grenzübergang zu Mazedonien bei Idomeni verboten, hieß es nach Medienberichten.

"Die Aktion hat begonnen", sagte die Bürgermeisterin des Dorfes Idomeni, Xanthoula Soupli, im griechischen Fernsehen über die Räumung. Die überwiegend aus Afghanistan stammende Migranten hielten seit Montag die Bahntrasse besetzt und den hatten damit den Bahnverkehr gestoppt.

Damit protestieren sie gegen die Sperrung der Grenze durch Mazedonien. Am Vortag hatten die mazedonischen Behörden nur noch Flüchtlingen aus Syrien und Irak die Einreise erlaubt, Afghanen aber nicht mehr. Daraufhin versuchten Hunderte Migranten den Grenzübergang zu stürmen. Mazedonien hält seine Grenze seitdem komplett für Migranten geschlossen.

7:44 Uhr: Huawei präsentiert MateBook in Blogger-WG

Im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona war Kathrin Widmayr von Huawei zu Gast in der 1&1 Blogger-WG und lieferte erste Einblicke in eines der bisherigen Highlights der Mobilfunk-Messe.

MWC 2016 in Barcelona: Tag 2 in der 1&1 Blogger-WG: Huawei zu Gast

Kathrin Widmayr von Huawei präsentiert in der 1&1 Blogger-WG das Huawei MateBook. © YouTube

07:35 Uhr: Junge steckt mit Kopf in Kinderklobrille fest

Ein einjähriger Junge ist mit seinem Kopf in einer Kinderklobrille steckengeblieben. Bundespolizisten konnten das Kind mit Hilfe von Waffenöl befreien.

Wie die Beamten mitteilten, war die Familie des Jungen mit der Bahn von München zur Oma nach Nürnberg gefahren. Als der Junge auf die Toilette musste, marschierte er mit seiner mobilen Klobrille los und platzierte das Hilfsmittel.

"Als er nochmal genauestens den Sitz inspizierte, bremste der Zug vor Einfahrt in den Ingolstädter Hauptbahnhof und - schwupps - steckte sein Kopf im Hilfsmittel", heißt es im Polizeibericht.

Alles Ziehen und Zerren half nichts. Bundespolizisten bestrichen die Toilettenhilfe und die Ohren des Jungen schließlich mit dem Öl und konnten den Pechvogel so befreien.

07:13 Uhr: Schweiger fordert mehr Engagement

Für die neueste "In the Box"-Ausgabe muss die Moderatorin zum Militär.

Til Schweiger (52) wünscht sich mehr Engagement gegen Rassismus - auch von den deutschen Medien. "Ich würde mich engagiert gegen den Fremdenhass aussprechen", sagte er am Montagabend in Berlin der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, was er machen würde, wenn er einen Tag lang Chefredakteur wäre.

Mit seinem Engagement für Flüchtlinge hat Schweiger viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen - und war dafür nicht nur gelobt worden. In sozialen Medien war ihm Hass entgegen geschlagen.

07:00 Uhr: Übergriffe in Köln: Verletzung des Dienstgeheimnisses?

Nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln ermittelt die Polizei laut "Süddeutscher Zeitung" wegen möglicher Verletzungen des Dienstgeheimnisses.

Es werde geprüft, wie etwa Einsatzprotokolle und Fotografien von Beweismitteln an die Öffentlichkeit gelangen konnten, schreibt das Blatt unter Berufung auf einen Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft. Ein interner Einsatzbericht der Bundespolizei hatte die Lage in der Silvesternacht so beschrieben: Frauen sollen einen Spießrutenlauf erlebt haben.

06:49 Uhr: Diskussion über Verfassungsklage in Bayern

In München diskutiert die bayerische Landesregierung heute über die seit Monaten angedrohte Verfassungsklage gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Dass die Staatsregierung heute eine Klage beschließt, ist eher unwahrscheinlich. Die Erwägungen der CSU sind höchst umstritten.

Die CSU stellt in Bayern die Regierung und bildet zugleich im Bund mit der Schwesterpartei CDU und der SPD die große Koalition. Ministerpräsident Horst Seehofer hatte am Freitag betont, er wolle zunächst die Antwort der Bundesregierung auf die bayerischen Forderungen abwarten.

06:33 Uhr: Kevin Spacey als US-Präsident

Frank Underwood hat Hillary Clinton, Donald Trump & Co. weit mehr voraus als nur das Amt des US-Präsidenten: Mit seinem Porträt hat es der fiktive Machtpolitiker aus der Politserie "House of Cards", verkörpert von Hollywood-Star Kevin Spacey, in eines der bekanntesten Kunstmuseen der USA geschafft.

Die Smithsonian National Portrait Gallery in Washington stellt das Bild des britischen Künstlers Jonathan Yeo ab morgen aus. Es zeigt Spacey alias Underwood am Schreibtisch im Büro des US-Präsidenten. Er starrt dem Betrachter direkt in die Augen, seine Faust ist geballt.

06:16 Uhr: Droht Roger Schmidt heute Hammer-Strafe?

Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt hat am Sonntag für eine neunminütige Unterbrechung der Partie gegen Dortmund gesorgt. Bereits heute könnte der 48-Jährigen sein Urteil erfahren. Das vermeldet "Bild.de".

Dem Bericht zufolge muss sich Schmidt auf eine saftige Strafe gefasst machen: Die Spekulationen reichen von einer Vier-Spiele-Sperre bis hin zu einem Entzug der Trainer-Lizenz.

06:07 Uhr: Bill Cosbys Frau bezieht Stellung

Erstmals hat sich die Ehefrau des US-Komikers Bill Cosby zu den Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen ihren Mann geäußert. Camille Cosby musste vor Anwälten in einem Hotel im US-Bundesstaat Massachusetts unter Eid zu den Anschuldigungen Stellung nehmen, wie US-Medien berichteten.

Zuvor hatte sie mehrfach auf dem Rechtsweg versucht, den Termin noch abzuwenden. Ihre Anträge waren aber abgelehnt worden. Eidesstattliche Aussagen dieser Art sind nicht öffentlich. Insgesamt werfen mehr als 50 Frauen der TV-Ikone Bill Cosby sexuellen Missbrauch vor.

06:05 Uhr: Einen guten Morgen wünsche ich Ihnen. Bis 10:00 Uhr versorgt Sie Fabian Teichmann hier mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.

Mit Material von dpa und AFP