Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Vier Menschen sterben bei Zugunglück in Oberbayern (09:40 Uhr) +++

+++ DFB fordert in WM-Affäre 6,7 Millionen von Radmann (08:12 Uhr) +++

+++ Hai-Angriffe auf Rekordhoch (06:45 Uhr) +++

09:55 Uhr: Hiermit darf ich mich für heute verabschieden und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

09:50 Uhr: Sprengsatz detoniert bei Protesten auf Kos

Auf der griechischen Touristeninsel Kos ist es erneut zu heftigen Protesten gegen den Bau eines Registrierzentrums für Migranten gekommen.

Unbekannte zündeten einen Sprengsatz neben der Polizeistation der Insel, wie das Staatsradio am Dienstag berichtete. Verletzt worden sei niemand. Die Detonation sei kilometerweit zu hören gewesen, sagten Bewohner der dpa.

Der Bürgermeister der Insel, Giorgos Kyritsis, spielte den Zwischenfall im Rundfunk herunter und sagte, es sei nur ein einfaches Feuerwerk gewesen.

09:40 Uhr: Vier Menschen sterben bei Zugunglück in Bayern

Bei einem schweren Zugunglück in Bayern sind nach Angaben der Bundespolizei vier Menschen ums Leben gekommen.

Rund 150 Menschen wurden verletzt. In der Nähe von Bad Aibling im oberbayerischen Landkreis Rosenheim waren am Dienstagmorgen zwei Nahverkehrszüge frontal ineinander gestoßen

Bei schweren Ausschreitungen werden offenbar 48 Polizisten verletzt.

09:28 Uhr: Justizminister Maas warnt vor Datenhunger bei Krankenkassen

Die Krankenkassen in Deutschland dürfen nach Ansicht von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) Daten aus Fitness-Trackern nicht dazu verwenden, besondere Tarife anzubieten.

In einem Gastbeitrag für den "Donaukurier" zum "Safer Internet Day" schrieb Maas, niemand dürfe "faktisch dazu gezwungen werden, so intime Daten wie die Herzfrequenz, die Geschwindigkeit beim Joggen oder die Häufigkeit des Trainings im Fitnessstudio zu veröffentlichen".

Mass will deshalb prüfen lassen, "die Verwendung bestimmter Gesundheitsdaten auf Grundlage des neuen EU-Datenschutzrechts einzuschränken".

09:15 Uhr: Weiter Feuergefechte am Flughafen von Donezk

Trotz geltender Waffenruhe in der Ostukraine liefern sich prorussische Separatisten und die ukrainische Armee weiter Feuergefechte.

Nach Angaben der ukrainischen Armee vom Dienstag wurden ihre Vorposten in den Orten Awdijiwka, Opytne und Pisky nahe des Flughafens von Donezk beschossen. Dabei hätten die Separatisten Maschinengewehre und Panzerfäuste eingesetzt. Entlang der fast 500 Kilometer langen Frontlinie im Osten zählten die Ukrainer nach diesen Angaben seit Montag 45 Angriffe der Separatisten.

08:47 Uhr: Rekordjahr für Deutschlands Exporteure

Deutschlands Exporteure haben 2015 alle Rekorde gebrochen. Waren im Gesamtwert von 1195,8 Milliarden Euro gingen ins Ausland - damit war "Made in Germany" so gefragt wie nie.

Die Bestmarke aus dem Vorjahr wurde nochmals um 6,4 Prozent übertroffen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

08:28 Uhr: Angelique Kerber will bei Olympia deutsche Fahne tragen

Tennisspielerin Angelique Kerber hat sich als Fahnenträgerin der deutschen Olympiamannschaft ins Gespräch gebracht. "Olympia ist großartig, vielleicht darf ich ja sogar die deutsche Fahne tragen. Das wäre ein Traum für mich. Gegen eine Medaille hätte ich auch nichts", sagte die 28-Jährige mit Blick auf die Sommerspiele in Rio.

Vor vier Jahren in London hatte die Hockeyspielerin Natascha Keller bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne getragen, in Peking war Basketball-Superstar Dirk Nowitzki als erster Profisportler zum Fahnenträger ernannt worden.

"Football Leaks" zeigt irre Ausstiegsklausel des Weltmeisters.

08:12 Uhr: DFB fordert in WM-Affäre 6,7 Millionen von Radmann

In der WM-Affäre fordert der Deutsche Fußball-Bund der "Bild"-Zeitung zufolge von Fedor Radmann, dem früheren Vizepräsidenten des Organisationskomitees, die Zahlung von 6,7 Millionen Euro.

Der Vertraute des einstigen OK-Chefs Franz Beckenbauer soll die Summe demnach innerhalb von 20 Tagen an den Verband überweisen.

Der Betrag entspricht dem dubiosen Betrag, die der DFB vor der Weltmeisterschaft 2006 auf ein Konto des Weltverbands FIFA geleitet hatte. Angeblich sollte das Geld zur Rückzahlung eines Darlehens des früheren Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus verwendet werden. Wohin es tatsächlich floss, ist bislang nicht geklärt.

07:47 Uhr: Tui bekommt Krisen in Urlaubsländern zu spüren

Der weltgrößte Reisekonzern Tui bekommt die Krisen in wichtigen Urlaubsländern deutlich zu spüren. Die Sommerbuchungen für die Türkei seien im Vergleich zum Vorjahr bislang um 40 Prozent eingebrochen, teilte der Tui-Konzern am Dienstag mit.

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember ließ zudem der schwierige Börsengang der Container-Reederei Hapag-Lloyd den saisontypischen Nettoverlust um gut drei Viertel auf 184 Millionen Euro anschwellen. Tui musste den Wert der verbliebenen Hapag-Beteiligung um knapp 42 Millionen Euro nach unten korrigieren.

07:32 Uhr: Hugh Jackman erneut wegen Hautkrebs behandelt

Schauspieler Hugh Jackman ist erneut wegen Hautkrebs behandelt worden. "Ein Beispiel, was passiert, wenn man keinen Sonnenschutz aufträgt", schrieb der 47-Jährige auf Instagram zu einem Foto, das ihn mit Pflaster auf der Nase zeigt.

"Basalzellkarzinom. Die leichteste Krebsform, aber trotzdem eine ernste Sache", textete der Australier weiter. Sein Appell: "BITTE BENUTZT SONNENSCHUTZ und lasst euch regelmäßig durchchecken."

07:14 Uhr: 1000 Schweine vor Feuertod gerettet

Etwa 1000 Schweine sind knapp dem Feuertod entronnen. Die Feuerwehr konnte einen Großbrand in einer Fleischfabrik in Paderborn am frühen Dienstagmorgen unter Kontrolle bringen.

Beim Ausbruch des Feuers am Montagabend befanden sich 1000 lebende Tiere in der Halle. Lediglich zwei Tiere mussten wegen aggressiven Verhaltens erschossen werden, der Rest konnte in Sicherheit gebracht werden, wie die Feuerwehr am Morgen berichtete.

Im Kampf gegen den IS in Syrien wird die Lage immer diffuser und brisanter.

06:55 Uhr: Deutlich mehr Geldautomaten gesprengt

Kriminelle haben im vergangenen Jahr in Deutschland reihenweise Automaten in die Luft gesprengt, um an Geld zu kommen. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes hat sich die Zahl solcher Fälle in den vergangenen fünf Jahren von 38 (2011) auf - nach vorläufigen Zahlen - 151 (2015) fast vervierfacht.

Zuletzt waren vor allem Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt betroffen, wie das Bundeskriminalamt auf Anfrage mitteilte. Nach Einschätzung der Ermittler sind häufig Banden am Werk, die aus dem Ausland stammen und überregional agieren. Aber auch ortsansässige Kriminelle sind aktiv.

06:45 Uhr: Hai-Angriffe auf Rekordhoch

Die Zahl der weltweiten Hai-Attacken hat 2015 ein Rekordhoch erreicht. Insgesamt sei es im vergangenen Jahr zu 98 unprovozierten Angriffen auf Menschen gekommen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht von Forschern der Universität Florida.

Sechs davon hätten ein tödliches Ende genommen. Der bisherige Höchstwert von 88 Hai-Attacken war demnach 2000 erreicht worden.

Zwölf Schlepper befreien Schiff nach über fünf Tagen aus Schlick der Elbe.

06:29 Uhr: Dutzende Polizisten bei Krawallen in Hongkong verletzt

In Hongkong ist es nach einem Polizeieinsatz gegen unlizensierte Essenstände zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, wurden mindestens 24 Menschen im Alter zwischen 17 und 70 Jahren festgenommen, nachdem sie sich in der Nacht mit Beamten eine Straßenschlacht geliefert hatten. 48 Polizisten wurden demnach verletzt.

06:20 Uhr: Varoufakis stellt neue Demokratie-Bewegung vor

Zusammen mit Mitstreitern aus ganz Europa will der ehemalige griechische Finanzminister Gianis Varoufakis heute in Berlin eine neue pan-europäische Demokratiebewegung vorstellen.

Unter dem Dach der "Democracy in Europe Movement 2025" (DiEM25) wollen sich verschiedene linke Protestbewegungen vereinen.

Ziel sei es, Europa zu demokratisieren und die Vorherrschaft des Finanzkapitals zu brechen, erklären die Initiatoren. Dazu strebt der linke Ökonom Varoufakis eine umwälzende Reform der EU-Institutionen und einen verfassungsgebenden Prozess von unten an. Zur Auftaktveranstaltung mit internationalen Politikern und Künstlern in der Berliner Volksbühne wird ein Manifest vorgelegt.

Politiker und Kollegen würdigen den verstorbenen Journalisten.

06:18 Uhr: Das sind die wichtigsten Nachrichten aus der Nacht:

  • CSU-Vize Manfred Weber hat die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt, dass einige EU-Staaten der Türkei demnächst sogenannte syrische Kontingent-Flüchtlinge abnehmen wollen. Es sei richtig und notwendig, dass die Kanzlerin diesen Weg aufzeigt, sagte der Chef der EVP-Fraktion im Europaparlament dem Berliner "Tagesspiegel". Merkel hatte bei einem Besuch in der Türkei deutlich gemacht, dass sie zur Bewältigung der Flüchtlingskrise verstärkt auf eine Koalition der Willigen setzt, also auf EU-Staaten, die zur Aufnahme fester Flüchtlingskontingente bereit sind.
  • Die US-Regierung will 1,8 Milliarden Dollar im Kampf gegen das Zika-Viurus aufwenden. Eine entsprechende Initiative des Weißen Hauses soll demnächst dem Kongress vorgelegt werden, teilte das Weiße Haus mit. Das Geld solle dazu verwendet werden, Programme zur Kontrolle von Stechmückenplagen auszuweiten, die Forschung nach einem Impfstoff zu beschleunigen und betroffenen Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung zu helfen, hieß es. Unterdessen stufte die US-Seuchenbehörde CDC die Arbeit ihres Notfalleinsatzzentrums zur höchsten Stufe eins herauf.
  • Drei Tage nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 40 gestiegen. Mehr als 100 Menschen werden noch immer in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses in der Millionenstadt Tainan vermisst, das während des Bebens am Samstagmorgen umgestürzt war. Wie lokale Medien berichteten, hatten Bergungskräfte weitere Lebenszeichen von Verschütteten entdeckt, auf die sich die Rettungsarbeiten nun konzentrieren. Mehr als 72 Stunden nach der Katastrophe drängt jedoch die Zeit, da die Überlebenschancen unter den Trümmern schwinden.

06:05 Uhr: Guten Morgen aus der Redaktion und einen guten Start in den Dienstag. Bis 10:00 Uhr versorge ich Sie hier mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.

Mit Material von dpa und AFP