Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Donald Trump giftet gegen Ted Cruz (06:22 Uhr) +++

+++ Migranten sind nicht krimineller als Deutsche (06:58 Uhr) +++

+++ Vogelspinnen auf Rostocker Parkplatz gefunden (08:11 Uhr) +++

10:00 Uhr: Das war's für heute mit dem Morgenticker. Ich wünsche Ihnen einen schönen Donnerstag!

09:45 Uhr: Zika-Viren über Wochen nachweisbar

Während sich die Krankheit ausbreitet, gibt es immer neue Fragen.

Eine Infektionsgefahr mit dem Zika-Virus durch sexuellen Kontakt besteht möglicherweise auch noch nach dem Abklingen der akuten Symptome. Anders als im Blut könne das Virus in Sperma, aber auch in Urin in einigen Fällen über mehrere Wochen feststellbar und damit ansteckend sein, sagte Thomas Löscher von der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin an der Universität München.

"Neu ist der Nachweis im Urin auch für die Diagnostik", sagte Löscher. "Vieles ist aber noch nicht klar."

09:16 Uhr: Check gegen Linienrichter: NHL-Profi Wideman 20 Spiele gesperrt

Wegen eines Checks gegen einen Linienrichter ist NHL-Profi Dennis Wideman von den Calgary Flames für 20 Spiele gesperrt worden. Während der Sperre muss der Verteidiger nach Angaben der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga auf sein Gehalt von 564.516 US-Dollar verzichten.

In der Partie gegen die Nashville Predators am 27. Januar hatte Wideman den Linienrichter Don Henderson niedergestreckt.

08:52 Uhr: Wikileaks-Gründer könnte sich stellen

Mehr als drei Jahre nach seinem Rückzug in die ecuadorianische Botschaft in London kommt wieder Bewegung in den Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange. Der 44-jährige Australier erklärte am Donnerstag über seine Enthüllungsplattform, er könnte sich am Freitag der Polizei stellen, sollte sich ein UN-Gremium gegen seine Auslegung des Falls aussprechen.

Assange lebt seit Juni 2012 in der Botschaft Ecuadors in London, um einer Festnahme durch Schweden und einer möglichen Auslieferung an die USA zu entgehen.

08:36 Uhr: Razzien gegen mutmaßliche Islamisten in Berlin

Festnahmen bei Razzien - weitere Verdächtige gesucht.

Mehrere hundert Polizisten haben am Donnerstagmorgen Wohnungen und Betriebe in Berlin nach mutmaßlichen Islamisten durchsucht. Mehr Informationen finden Sie hier.

08:30 Uhr: Großes Containerschiff in Elbe auf Grund gelaufen

Ein rund 400 Meter langes Containerschiff ist am Mittwochabend in der Elbe bei Stade auf Grund gelaufen. Selbst zahlreiche Schlepper konnten den Frachter nicht freiziehen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Aus bislang ungeklärter Ursache war die «CSCL Indian Ocean» in der Fahrrinne steckengeblieben. Es gab keine Verletzten.

Aufgrund des niedrigen Wasserstandes konnte das chinesische Schiff auch in der Nacht nicht freigeschleppt werden. Der Schiffsverkehr wurde durch den Vorfall zunächst leicht beeinträchtigt. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

08:11 Uhr: Vogelspinnen auf Rostocker Parkplatz gefunden

Insgesamt 15 Terrarien mit acht Vogelspinnen hat die Feuerwehr auf einem Parkplatz in Rostock in der Nacht zum Donnerstag sichergestellt. Die Riesenspinnen wurden an die Tierklinik übergeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag.

Wer die Terrarien auf dem Parkplatz abgestellt hatte, blieb zunächst unklar. Zudem war nicht sicher, ob weitere Spinnen vor dem Fund aus ihrem Terrarium entkommen sind. Die Feuerwehr hält dies jedoch für unwahrscheinlich.

07:55 Uhr: London sagt 1,6 Milliarden Euro für Syrien zu

Unmittelbar vor dem Beginn der Geberkonferenz für die Opfer des syrischen Bürgerkriegs in London hat die britische Regierung am Donnerstag zusätzliche Hilfen von mindestens 1,2 Milliarden Pfund (rund 1,6 Milliarden Euro) zugesagt. Wie Premierminister David Cameron laut einer Mitteilung seines Büros am Donnerstag erklärte, sollen die Hilfsgelder für Syrien und die Region zwischen 2016 und 2020 fließen.

Damit beliefe sich das gesamte Hilfsvolumen Großbritanniens nach britischen Medienangaben seit Beginn der Krise im Jahr 2011 auf 2,3 Milliarden Pfund (mehr als drei Milliarden Euro).

07:33 Uhr: Harald Glööckler geht als Sonnenkönig

Harald Glööckler rechnet im Interview mit der Schickimicki-Gesellschaft ab.

Meldungen gibt's, die braucht die Welt nicht: Kult-Designer Harald Glööckler (50) plant zur Fastnacht einen königlichen Auftritt. Zur Fernseh-Fastnachtssitzung "Mainz bleibt Mainz" am Freitag kommt Glööckler als der legendäre französische Sonnenkönig Louis XIV.

Er folgt einer persönlichen Einladung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Vor dem Narrenfest im Kurfürstlichen Schloss in Mainz gibt es noch eine Stärkung: ein Dinner in der Staatskanzlei.

Ich gehe übrigens als He-Man. Interessiert auch keinen, geschrieben hab' ich es trotzdem.

07:16 Uhr: Dirk Nowitzki rockt - vergeblich

Die Dallas Mavericks haben trotz eines starken Dirk Nowitzki gegen einen Angstgegner erneut verloren. Die Texaner unterlagen am Mittwoch in der amerikanischen Basketballliga NBA den Miami Heat 90:93.

Nowitzki war in heimischer Halle bester Mann auf dem Feld, doch seine 28 Punkte reichten nicht. Der 37-Jährige hatte kurz vor Schluss noch ausgeglichen, aber dann verfehlte Mavericks-Teamkollege Raymond Felton mit einem Drei-Punkte-Wurf das Ziel.

06:58 Uhr: Migranten sind nicht krimineller als Deutsche

Deutsche werden genauso oft straffällig wie Migranten.

Migranten sind nach Aussage des Direktors des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Thomas Bliesener, grundsätzlich nicht krimineller als einheimische Deutsche. Statistiken würden besagen, dass sie nicht gravierend auffälliger sind, sagte der Experte der "Mitteldeutschen Zeitung" in Halle.

Allerdings gebe es geringfügige Unterschiede. "Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass sie sich in ihrer ‎Sozialstruktur und in ihrer demografischen Struktur von einheimischen Deutschen ‎unterscheiden", sagte Bliesener. "Migranten sind jünger und auch eher männlich. Und wir wissen, ‎dass gerade junge Männer die Hauptgruppe bei den Delinquenten sind, auch unter ‎Deutschen."

Australien will Hunderte Asylbewerber zurück in abgelegene Internierungslager schicken, darunter 37 Babys. Die Entscheidung sorgt international für Kritik. Auch in Deutschland stehen Recht und Moral nicht immer im Einklang.

06:44 Uhr: Verfahren gegen Bill Cosby geht weiter

Das Strafverfahren gegen Bill Cosby (78) wegen sexueller Nötigung wird nicht eingestellt. Nach US-Medienberichten am Mittwoch lehnte ein Richter im US-Staat Pennsylvania einen Antrag von Cosbys Anwälten ab, die Vorwürfe gegen den Entertainer fallen zu lassen.

Die Anklage geht auf einen Vorfall im Jahr 2004 zurück. Insgesamt werfen mehr als 50 Frauen der TV-Ikone sexuellen Missbrauch vor.

06:22 Uhr: Donald Trump giftet gegen Ted Cruz

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hetzt wieder. Diesmal nicht gegen Flüchtlinge, Muslime oder die Demokraten, sondern gegen seinen republikanischen Konkurrenten, Ted Cruz. Der 45-Jährige gewann die ersten Vorwahlen in Iowa hauchdünn - völlig zu Unrecht, laut Trump.

Auf Twitter schrieb er, dass Cruz disqualifiziert werden müsse, weil er betrogen habe und dass er ein "Hochstapler" sei. Das Cruz-Lager habe vor den Vorwahlen verbreitet, dass Mitbewerber Ben Carson aus dem Präsidentschaftsrennen aussteigen würde. Deswegen seien viele Wähler zu Cruz umgeschwenkt. Trump fordert, dass die Vorwahl wiederholt werden müsse.

06:05 Uhr: Guten Morgen aus der Redaktion und einen guten Start in den Mittwoch. Bis 10:00 Uhr versorgt Sie Andreas Maciejewski hier mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.

Mit Material von dpa und AFP