Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Indonesien fahndet weiter nach Terroristen (08:42 Uhr) ++

+++ Unfälle wegen Blitzeis auf der A 14 (08:02 Uhr) +++

+++ Céline Dions Mann an Krebs gestorben (06:23 Uhr) +++

09:58 Uhr: Ich verabschiede mich für heute und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

Hier gibt es die wichtigsten Themen unseres Morgen-Tickers in der Nachlese:

09:43 Uhr: Räuber überfallen Bank ohne Bargeld

Dumm gelaufen: Zwei Männer haben eine Bank im hessischen Herleshausen überfallen, in der aber kein Bargeld zu holen war.

Mit Schusswaffen habe das Duo am Donnerstag zwei Angestellte bedroht und Geld gefordert, teilte die Polizei am Freitag mit. Weil in der Filiale aber kein Bargeld war, flüchteten die Täter ohne Beute. Die Polizei fahndet nun nach ihnen - bislang ohne Erfolg. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

09:10 Uhr: Syrische Flüchtlinge auf dem Weg zurück nach Bayern

Die vom Landshuter Landrat im Zuge einer Protestaktion nach Berlin geschickten syrischen Flüchtlinge sind auf dem Weg zurück nach Bayern.

Die Gruppe reiste am Morgen von einem Hotel am nördlichen Stadtrand Berlins ab. Es gibt allerdings zwei Ausnahmen: Ein Flüchtling will in Berlin bleiben, einer will nach Bremen. Die 31 Syrer waren gestern aus Protest gegen die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel auf Initiative des Landrats mit einem Bus zum Kanzleramt gebracht worden.

Gegner der Flüchtlingspolitik verzichten auf Antrag zu Grenzschließung.

08:42 Uhr: Indonesien fahndet weiter nach Terroristen

Drei nach dem Terroranschlag in Indonesien festgenommene Verdächtige haben Polizeiangaben zufolge nichts mit der Tat zu tun. Gegen sie würde wegen Erpressung ermittelt, aber es gebe keine Anhaltspunkte, die sie mit den Attentätern von gestern in Verbindung brächten, sagte ein Polizeisprecher.

Die Polizei fahnde im ganzen Land mit Hochdruck nach mutmaßlichen Terroristen. Fünf Männer hatten gestern in Jakarta ein Café und eine Polizeistation überfallen. Sieben Menschen starben.

08:23 Uhr: Russland und Syrien fliegen erstmals gemeinsam Kampfeinsatz gegen IS

Russland und Syrien haben erstmals einen gemeinsamen Kampfeinsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geflogen. Ein Angriff russischer Jets vom Typ Suchoi Su-25 sei von MiG-29-Jägern der syrischen Luftwaffe unterstützt worden, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit.

Demnach wurden die beiden russischen Bomber während des Einsatzes am Donnerstag von zwei syrischen Kampfjets abgesichert. Zuvor hatten syrische Piloten die russische Basis Hamaimim besucht, um den Einsatz zu koordinieren. Moskau ist ein enger Partner des Regimes in Damaskus und fliegt seit Ende September Luftangriffe im Bürgerkriegsland Syrien.

Talk bei Maybrit Illner: In Debatte um kriminelle Flüchtlinge regiert Angst.

08:02 Uhr: Unfälle wegen Blitzeis auf der A 14

Auf der Autobahn 14 bei Magdeburg gab es am Freitagmorgen binnen kurzer Zeit fünf Unfälle wegen Blitzeises. Verletzt wurde niemand, wie ein Polizeisprecher sagte. Insgesamt waren vier Lastwagen und ein Auto in die Unfälle verwickelt. Die Autobahn war wegen Glätte und Aufräumarbeiten über zwölf Kilometer zeitweise vollgesperrt.

Durch den erneuten Wintereinbruch kann es in Teilen Deutschlands zu Behinderungen im Bahnverkehr kommen. Die Deutsche Bahn kündigte ein Tempolimit für ICE-Züge auf den Strecken zwischen Hannover und Berlin sowie Hannover und Würzburg an. Dadurch kann es Verzögerungen geben.

07:45 Uhr: Afghanistan-Chef der Terrormiliz Islamischer Staat angeblich getötet

Der Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Afghanistan, Hafis Said, ist angeblich bei einem amerikanischen Drohnenangriff in Ostafghanistan getötet worden. Das berichtete am Freitagmorgen der afghanische Sender "Tolo News" unter Berufung auf Beamte in der Provinz Nangarhar. Der Leiter des Bezirks Atschin, Galib Mudschahid, habe bestätigt, dass Said in der Zhwara-Gegend gemeinsam mit zehn IS-Kämpfern ums Leben gekommen sei.

Der Sprecher der Polizei in der Provinz, Hasrat Hussain, bestätigte zwei Luftschläge am Donnerstag um 15.00 Uhr und um 16.30 Uhr und den Tod von zehn IS-Kämpfern. Es gebe aber bisher keine offizielle Bestätigung, dass Said unter ihnen sei. Ähnliches sagte der Sprecher des Gouverneurs, Attaullah Chogiani.

Vizekanzler Gabriel will Flüchtlinge von Großstädten fernhalten. Ein Fehler?

07:20 Uhr: Acht Tatverdächtige nach Silvester-Übergriffen in Hamburg ermittelt

Nach den sexuellen Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Hamburg hat die Polizei acht Tatverdächtige ermittelt. Sie hätten alle einen Migrationshintergrund, sagte der Vize des LKA, Frank-Martin Heise, im Innenausschuss der Bürgerschaft.

Den Flüchtlingen und den zum Teil seit Jahren in Hamburg lebenden Männern könnten konkrete Taten in St. Pauli oder am Jungfernstieg zugeordnet werden. Es sei aber niemand in Haft. Gegen weitere 18 bis 20 Personen werde ermittelt. Fotos vom Tatort deuteten darauf hin, dass sie beteiligt gewesen sein könnten.

07:05 Uhr: Hier ein Ausblick auf die Themen, die heute wichtig werden:

  • Zum ersten Mal schickt RTL ab Freitagabend deutscher Zeit zwölf Teilnehmer ins Dschungelcamp nach Australien. Es soll nach Angaben des Kölner Privatsenders nicht das einzige Novum bei der zehnten Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bleiben.
  • Ein mutmaßlicher Erpresser der Sängerin Annett Louisan steht ab Freitag in Hamburg vor Gericht. Dem 42 Jahre alten Mann wird vorgeworfen, die Wahl-Hamburgerin im vergangenen April über Facebook kontaktiert, sie bedroht und Geld von ihr gefordert zu haben.
  • Banken dürfen künftig niemanden mehr abweisen, der ein einfaches Girokonto eröffnen will. Der Bundestag beginnt am Freitag in Berlin mit den Beratungen über die Gesetzespläne für ein "Girokonto für Jedermann". Nach dem Regierungsentwurf sollen alle deutschen Banken verpflichtet werden, künftig auch Obdachlose und Asylbewerber als Kunden zu akzeptieren.

06:42 Uhr: Opfer des Istanbul-Attentats werden nach Deutschland gebracht

Die in Istanbul getöteten Deutschen sollen einem Medienbericht zufolge heute oder morgen nach Deutschland transportiert werden. Die Bundesanwaltschaft habe entschieden, die Obduktionen in Deutschland vornehmen zu lassen, berichtet "Der Spiegel".

Die zehn Touristen waren am Dienstag bei einem Anschlag ums Leben gekommen. Sieben Deutsche wurden verletzt, als sich ein Mann mitten in einer Reisegruppe in die Luft sprengte. Dem Bericht zufolge werden die Leichen mit einer Maschine der Luftwaffe transportiert.

06:23 Uhr: Céline Dions Mann an Krebs gestorben

Der Mann von Sängerin Céline Dion, René Angélil, ist im Alter von 73 Jahren an Krebs gestorben. Er starb in Dions Haus in Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada nach einem "langen und mutigen Kampf" gegen die Krankheit, wie auf der Facebook-Seite der kanadischen Interpretin mitgeteilt wurde.

"Die Familie wünscht, privat zu trauern", hieß es. Dion war mit Angélil seit 21 Jahren verheiratet und hat mit ihm drei Kinder. Angélil litt an Speiseröhrenkrebs.

06:15 Uhr: Die wichtigsten News aus der Nacht

  • Einen Tag nach dem Terroranschlag in Jakarta hat die indonesische Polizei drei Verdächtige festgenommen. Sie hätten eine Frau bedroht, berichtet der Sender MetroTV unter Berufung auf die Polizei. Es werde untersucht, ob sie mit den Attentätern unter einer Decke steckten. Fünf Männer hatten gestern ein Café und eine Polizeistation im Zentrum Jakartas angegriffen. Zwei Täter sprengten sich in die Luft, die anderen eröffneten das Feuer. Zwei Passanten kamen ums Leben. Drei Attentäter wurden von der Polizei erschossen.
  • Bei einem schweren Busunglück sind in Japan 14 Touristen ums Leben gekommen und weitere 27 Menschen verletzt worden. Der Bus der Ausflugsgruppe war in der Nacht laut Behördenangaben aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, durch eine Leitplanke gebrochen und eine Böschung hinabgestürzt. Laut der Nachrichtenagentur Kyodo ereignete sich das Unglück in der Ortschaft Karuizawa, etwa 120 Kilometer nordwestlich von Tokio. Auf Videobildern ist das demolierte Buswrack zu sehen.
  • Zwei Jungen sollen nahe Saarbrücken am Abend einen geschätzten Brandschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro verursacht haben. Zwei Menschen mussten mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kinder im Alter von elf und zwölf Jahren hatten ein Hemd angezündet und in das Kleidergeschäft in Sulzbach an der Saar geworfen. Das Feuer vernichtete das komplette Inventar des Geschäfts, etwa 47 000 Kleidungsstücke. Die Kinder kamen nach der Vernehmung wieder in die Obhut ihrer Eltern.

Einen schönen guten Morgen! In den nächsten Stunden werde ich Sie in diesem Ticker mit den wichtigsten Nachrichten versorgen. Auf geht's.

(mit Material der dpa und AFP)