Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Stoiber will mit Obergrenze Stärkung rechter Parteien verhindern (08:51 Uhr) +++

+++ Rund 130.000 Flüchtlinge verschwunden (08:39 Uhr) +++

+++ Söder: Aus CDU und CSU sind "entfernte Verwandte geworden" (06:33 Uhr) +++

09:58 Uhr: An dieser Stelle verabschiede ich mich aus dem Morgenticker und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Am Montag starten wir wieder mit unseren News am Morgen.

09:42 Uhr: Justin Bieber bekommt Stiefmutter

Der Vater des kanadischen Sängers Justin Bieber (21) will erneut heiraten. Jeremy Bieber machte seiner Freundin Chelsey Rebelo vergangene Woche im Urlaub einen Heiratsantrag.

Ein Video von der Szene stellte er am Donnerstag auf seine Youtube-Seite. Seine zukünftige Ehefrau ist nur sieben Jahre älter als sein Sohn.

Justin Bieber wurde von seiner Mutter Pattie Mallette alleine großgezogen, nachdem sein Vater die beiden früh verlassen hatte. Er hat zwei jüngere Halb-Geschwister, die aus einer späteren Beziehung seines Vaters stammen.

09:30 Uhr: Super-Börse soll rechtlichen Sitz in London haben

Die geplante europäische Super-Börse von Frankfurt und London soll ihren rechtlichen Sitz in der britischen Hauptstadt haben.

Nach einer Fusion solle die aus der Deutschen Börse und der London Stock Exchange (LSE) gebildete Gruppe als Gesellschaft nach britischem Recht geführt werden, teilte die Deutsche Börse am Freitag mit.

Allerdings werde der gemeinsame Konzern zwei Hauptsitze in London und Frankfurt haben. Zudem einigten sich beide Seiten bereits auf wichtige Personalien: Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter soll den gemeinsamen Konzern führen.

08:51 Uhr: Stoiber will mit Obergrenzen Stärkung rechter Parteien verhindern

Um einen Rechtsruck in Europa zu vermeiden, müssen die EU-Staaten aus Sicht des CSU-Politikers Edmund Stoiber in der Flüchtlingskrise auf nationale Maßnahmen setzen.

"Die derzeitige Situation in Europa führt zur Stärkung der Rechtsparteien in der EU", sagte der Stoiber der "Welt".

Die "Politik der offenen Grenzen" habe dazu geführt, dass der Flüchtlingszustrom nach Europa in erster Linie als deutsches Problem verstanden worden sei. In der Folge seien andere Länder nicht mehr bereit gewesen, Flüchtlinge aufzunehmen.

"Deshalb braucht es eine Kehrtwende", sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident.

08:39 Uhr: Rund 130.000 Flüchtlinge verschwunden

Gut jeder zehnte registrierte Flüchtling verschwindet nach seiner behördlichen Erfassung.

Das Bundesinnenministerium erklärte auf eine Anfrage der Linken im Bundestag, dass im vergangenen Jahr rund 13 Prozent der als Asylbewerber registrierten Menschen nicht bei der zuständigen Aufnahmeeinrichtung ankamen, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag berichtet.

Insgesamt waren 2015 etwa 1,1 Millionen Flüchtlinge erstmals im sogenannten Easy-System erfasst worden, somit geht es also um mehr als 130.000 Menschen.

Als mögliche Gründe nennt das Ministerium unter anderem Weiterreisen in andere Länder und das Untertauchen in die Illegalität.

08:33 Uhr: Arbeitslosen wird immer öfter Arbeitslosengeld gesperrt

Arbeitslosen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren immer öfter das Arbeitslosengeld gesperrt worden.

Die Zahl der verhängten Sperrzeiten für das Arbeitslosengeld I stieg von rund 698.000 im Jahr 2013 auf 716.000 im vergangenen Jahr. Das geht aus Angaben der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der dpa vorlagen.

Das Arbeitsamt kann eine Sperrzeit etwa anordnen, wenn ein Arbeitnehmer sich verspätet arbeitssuchend meldet oder sich einer Maßnahme zur beruflichen Eingliederung verweigert.

08:15 Uhr: Jamie-Lee Kriewitz vertritt Deutschland beim ESC

Jamie-Lee Kriewitz hat am Donnerstag den ESC-Vorentscheid gewonnen und wird Deutschland beim "Eurovision Song Contest" am 14. Mai in Stockholm mit dem Song "Ghost" vertreten.

Beim Zuschauervoting erhielt die 17 Jahre alte "Voice of Germany"-Gewinnerin 2015 im zweiten Wertungsdurchgang 44,5 Prozent der Stimmen und boxte damit auch noch die letzten zwei verbliebenen Konkurrenten, Alex Diehl (28) und Avantasia, aus dem Feld.

Während die Twitter-Gemeinde bei Jamie-Lee Kriewitz geteilter Meinung ist, herrscht Konsens über den heimlichen Star des Vorentscheids: Moderatorin Barbara Schöneberger.

Jamie-Lee Kriewitz wird Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm vertreten. Die 17-Jährige gewann den Vorentscheid mit ihrem Song "Ghost". Heimlicher Star der Sendung war aber Barbara Schöneberger. So urteilt zumindest die Twitter-Gemeinde.

07:57 Uhr: Elton John kritisiert britische Medien

Der britische Sänger Elton John findet Medien in den Vereinigten Staaten harmloser als in seiner Heimat Großbritannien.

"Amerikaner denken, ihre Stars seien so was wie Mitglieder eines Königshauses, und lassen sie einfach davonkommen", sagte John dem US-Magazin "Rolling Stone".

"Elvis Presley hätte es in England nicht gegeben, weil er nicht die Chance gehabt hätte, sich zurückzuziehen."

Britische Medien gingen mit den Stars stärker ins Gericht, erklärte der Kultsänger, der mehrfach juristischen Streit mit einem britischen Boulevardblatt hatte.

07:21 Uhr: EU-Parlamentspräsident Schulz mahnt Datenschutz bei Facebook an

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zum einem verantwortungsvolleren Umgang mit den Daten der Nutzer aufgefordert.

Wer persönliche Daten nutze, um einen siebenstelligen Gewinn zu erwirtschaften, müsse sicherstellen, dass die Eigentümer der Daten ausdrücklich zustimmten, sagte Schulz am Donnerstagabend in Berlin.

Zuckerberg ging bei dem Treffen im Axel-Springer-Haus nicht auf die Bemerkungen von Schulz ein. Das Thema dürfte allerdings auch bei einem Townhall-Meeting mit Facebooknutzern in Berlin zur Sprache kommen.

Dort soll Zuckerberg auch zum Thema Hasskommentare befragt werden.

07:06 Uhr: Tillich: Sachsens Image durch Fremdenhass schwer beschädigt

Übergriffe in Clausnitz und Bautzen machen Image des Landes kaputt.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich sieht das Image des Freistaats durch fremdenfeindliche Übergriffe nachhaltig beschädigt.

Sachsens Ruf leide, sagte er der "Saarbrücker Zeitung" eine Woche nach den ausländerfeindlichen Protesten im erzgebirgischen Clausnitz und dem von Gaffern bejubelten Brand einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Bautzen am vergangenen Wochenende.

Die überwiegende Mehrheit der Sachsen sei anständig und "genauso wütend wie ich über Anfeindungen und Gewalt gegen Flüchtlinge und Asylbewerber", sagte Tillich.

06:47 Uhr: Grippe breitet sich weiter in Deutschland aus

Die Grippe schlägt in Deutschland wieder stärker zu: In der zurückliegenden siebten Kalenderwoche wurden 3.081 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt.

Damit ist die Fallzahl einer Woche erstmals seit Jahresstart über die 3.000er-Marke gestiegen. Seit Beginn der Saison Anfang Oktober wurden nach RKI-Angaben hierzulande insgesamt 13.290 Grippefälle gemeldet.

Der Verlauf sei bisher typisch, erklärte eine Sprecherin. Auch die Größenordnung sei im Vergleich zu anderen Jahren im Rahmen.

In dieser Saison sei aber der Osten Deutschlands vergleichsweise stark betroffen. Der Verlauf der Grippewelle ist dem RKI zufolge nicht absehbar. Sie dauert demnach im Schnitt drei bis vier Monate.

06:39 Uhr: Republikaner liefern sich hitzige TV-Debatte vor "Super Tuesday"

Vor dem "Super Tuesday" am kommenden Dienstag sind im texanischen Houston ein letztes Mal die Präsidentschaftsbewerber der US-Republikaner zu einer TV-Debatte angetreten.

Marco Rubio aus Florida und Ted Cruz aus Texas richteten dabei schwere Angriffe gegen den gegenwärtig klar Führenden Donald Trump.

Cruz warf Trump unter Berufung auf Umfrageergebnisse vor, der Immobilienmogul aus New York würde in einem Zweikampf mit Hilary Clinton nicht standhalten. Hilary Clinton ist eine der möglichen demokratischen Kandidatin für das Weiße Haus.

Trump entgegnete: "Wenn ich nicht gewinne, dann wirst Du gekillt."

06:33 Uhr: CSU sorgt sich um Verhältnis zur CDU

In der CSU machen sich offenbar die Sorgen breit, dass das Verhältnis zur Schwesterpartei CDU wegen des Streits um die Flüchtlingspolitik dauerhaft beschädigt werden könnte.

Bayerns Finanzminister Markus Söder sagte im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung", dass in jeder Familie intensiv über die Flüchtlingsfrage diskutiert werde - so auch an der Basis der Unionsparteien.

Allerdings seien aufgrund des aktuellen Streits "aus den Schwesterparteien entfernte Verwandte geworden". Es bestehe "die Gefahr einer tief greifenden Entfremdung zwischen CDU und CSU".

Söder forderte eine "Generalaussprache" der Parteivorstände, woraus eine "neue Gemeinsamkeit erwachsen" könne.

06:18 Uhr: Mann erschießt drei Menschen in US-Staat Kansas

Ein Angestellter hat in einer Gartengeräte-Firma in Hesston, Kansas, drei Menschen erschossen. 14 weitere Personen wurden verletzt, fünf davon lebensgefährlich. Ein mögliches Motiv war zunächst nicht bekannt.

Bei dem Angreifer soll es sich um einen 38 Jahre alten, mehrfach vorbestraften Mann handeln, der als Maler in der Firma gearbeitet hat.

Er sei von Polizeikugeln getroffen und getötet worden, sagte der zuständige Sheriff Townsend Walton dem Lokalsender KWCH. "So weit wir das bisher sehen, hat er wahllos um sich geschossen."

06:09 Uhr: Guten Morgen und herzlich willkommen in unserem Morgenticker am Freitag. Ein letztes Mal in dieser Woche versorgen wir Sie hier mit den wichtigsten Nachrichten des laufenden Tages.

Mit Material von dpa und AFP
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