Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Sanders wird zum Sandwich - US-Moderator vermasselt TV-Ansage (08:40 Uhr) +++

+++ 24-Jähriger wirft Alligator in Restaurant (07:52 Uhr) +++

+++ Kein Vermisster mehr nach Zugunglück in Oberbayern (09:40 Uhr) +++

09:55 Uhr: Hiermit darf ich mich für heute verabschieden und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!

09:47 Uhr: Handgranatenanschlag - Verdächtige aus dem Rockermilieu?

Nach dem Handgranatenanschlag auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen steht auch die Rockerszene im Fokus der Ermittlungen.

Die Polizei vermutet, dass die vier am Dienstag festgenommenen Männer der regionalen Rockerszene angehören, mit der es schon seit Jahren Probleme gibt. Die vier Verdächtigen sind zwischen 22 und 37 Jahre alt.

Ob es sich bei dem Anschlag um eine persönliche Abrechnung wegen möglicher Schulden oder um Machtkämpfe im Sicherheitsbereich handelt, wird untersucht.

09:40 Uhr: Kein Vermisster mehr nach Zugunglück in Oberbayern

Nach dem schweren Zugunglück in Oberbayern mit zehn Todesopfern rechnet die Polizei nicht mit weiteren Todesopfern. Es werde niemand mehr vermisst, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Statistik untersucht die sinnlosen Tode beim Selbstporträt.

09:24 Uhr: BMW startet mit Rekordabsatz ins Jahr

Der Autobauer BMW ist mit einem Rekordabsatz in das neue Jahr gestartet. Im Januar sei der Absatz trotz des Gegenwindes in einigen Märkten um 7,5 Prozent auf 152 879 Autos gestiegen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Obwohl viele Märkte weiter von starken Schwankungen geprägt seien, bleibe BMW optimistisch, dass der positive Trend auch 2016 anhalte, hieß es.

09:08 Uhr: Höhlenforscher in Frankreich eingeschlossen

Sieben spanische Höhlenforscher sind in einer Höhle bei Herran in den französischen Pyrenäen eingeschlossen.

Die Gruppe wird nach schlechtem Wetter in den vergangenen Tagen durch Wasser blockiert, wie der Regionalsender France 3 unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete. Von der ursprünglich aus 15 Höhlenforschern bestehenden Gruppe hatten acht in der Nacht den Ausgang erreicht und Retter verständigt.

08:40 Uhr: Bernie Sanders wird zum Sandwich

Der linke Senator Bernie Sanders hat sich bei den US-Vorwahlen durchgesetzt. Kurze Zeit, nachdem die Ergebnisse bekannt wurden, leistete sich ein US-Moderator einen Fauxpas.

MSNBC Nachrichtensprecher Christopher Hayes machte aus Bernie Sanders kurzerhand Bernie Sandwich - ob er wohl Hunger hatte?

08:25 Uhr: "Herrschaft des Unrechts" - Empörung über Seehofer-Sager

CSU-Chef Horst Seehofer sorgt einmal mehr für Ärger in Berlin: Im Zusammenhang mit der Asylpolitik Angela Merkels spricht er von der "Herrschaft des Unrechts".

So sprach man einst über die DDR. In der SPD wächst nun die Empörung. Seehofer habe "jedes Maß verloren", sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley der Deutschen Presse-Agentur. Seine Äußerungen seien wirr und in hohem Maße irritierend.

Seehofer hatte in der "Passauer Neuen Presse" von einer "Herrschaft des Unrechts" gesprochen, weil Flüchtlinge und Migranten ohne gültige Einreisepapiere ungehindert ins Land kommen dürfen.

08:13 Uhr: 18 Filme gehen ins Rennen um den Goldenen Bären

Bei der 66. Berlinale (11. bis 21. Februar) sind 18 Filme aus aller Welt im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären.

Weitere Regiearbeiten werden außer Konkurrenz und in weiteren Festival-Reihen gezeigt. Insgesamt sind mehr als 400 Filme zu sehen.

Die Goldenen Bären werden am 20. Februar zum Abschluss der Berlinale feierlich verliehen.

07:52 Uhr: 24-Jähriger wirft Alligator in Restaurant

Die Polizei hat im US-Bundesstaat Florida einen Mann verhaftet, weil er einen Alligator in ein Fastfood-Restaurant geworfen hatte. Der 24-Jährige wollte offenbar einfach nicht bezahlen

Ihm wird zu lasten gelegt, eine tödliche Waffe besessen zu haben - außerdem hatte er das Tier illegal besessen. Der Vorfall ereignete sich im Oktober, der Mann wurde am Montag festgenommen.

07:40 Uhr: Ende für berühmtes Alcotest-Röhrchen

Beim Medizintechnik-Hersteller Dräger in Lübeck geht heute eine Ära zu Ende: Nach 63 Jahren wird die letzte Charge der berühmten Alcotest-Röhrchen produziert.

Seit 1953 dienten sie Polizisten in vielen Ländern als Schnelltest, um festzustellen, ob ein Autofahrer Alkohol getrunken hat. Inzwischen hätten sich jedoch weltweit Geräte mit elektrochemischen Sensoren durchgesetzt, so dass es für die Röhrchen keinen Markt mehr gebe. Seit 1953 wurden in Lübeck mehr als 30 Millionen Alcotest-Röhrchen produziert.

Pietro überrascht seine Sarah mit einer eindeutigen Forderung.

07:26 Uhr: Nowitzki unterliegt mit Dallas Utah in der Verlängerung

Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegen die Utah Jazz verloren. Dallas unterlag am Dienstag vor eigenem Publikum mit 119:121 nach Verlängerung.

Nowitzki steuerte 17 Punkte und neun Rebounds bei. "Das Spiel mussten wir eigentlich haben. In der regulären Spielzeit hatten wir auch genug Chancen", sagte der 37-jährige Deutsche über die bittere Heimniederlage nach zuletzt zehn Siegen gegen die Jazz in der heimischen Arena.

06:53 Uhr: NASA plant nach 2030 bemannten Flug zum Mars

Die US-Raumfahrtbehörde hat große Ziele, nach 2030 soll ein bemannter Flug zum Mars stattfinden.

Im nächsten Jahr will die NASA nach aktuellen Plänen fast 17 Milliarden Euro investieren - unter anderem in eine neues Weltraum-Teleskop. Außerdem sollen sparsame Flugzeuge entwickelt werden und weiterhin entfernte Planeten erforscht werden.

Der bemannten Flug zum Mars ist für die Jahre nach 2030 vorgesehen. Auch wenn es Kritiker gibt, die bezweifeln, dass die nötige Technik vorhanden sei, lässt sich NASA-Chef Charles Bolden nicht beirren. Der Plan sei "klar, bezahlbar, zukunftsfähig und erreichbar".

06:45 Uhr: Gauck erwägt zweite Amtszeit

Bundespräsident Joachim Gauck erwägt nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine zweiten Amtszeit. Das Blatt schreibt, Gaucks Gründe dafür seien demnach die Flüchtlingskrise und das starke Anwachsen der AfD in allen Umfragen.

"Der Bundespräsident wird auch vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik die Politik nicht noch in eine zusätzliche Krise stürzen", heiße es im Bundespräsidialamt. Wie die Zeitung weiter schreibt, will Gauck offenbar erst nach den drei Landtagswahlen am 13. März endgültig erklären, ob er 2017 noch einmal antritt. Gauck wurde 2012 zum Bundespräsidenten gewählt.

06:30 Uhr: 1054 Strafanzeigen nach der Kölner Silvesternacht

Die Zahl der Strafanzeigen nach den Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht ist auf 1054 gestiegen.

Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Köln. 454 Strafanzeigen wurden demnach wegen sexueller Übergriffe gestellt, die anderen etwa wegen Diebstahls, Raubs und Körperverletzung.

06:18 Uhr: Das sind die wichtigsten Nachrichten aus der Nacht:

  • Es war noch deutlicher als erwartet: Mit großem Abstand haben Donald Trump und Bernie Sanders die Vorwahlen ihrer Parteien im US-Bundesstaat New Hampshire gewonnen. Demokratin Hillary Clinton muss eine schmerzhafte Niederlage verkraften. Bei den Demokraten wird nun interessant, ob Sanders im Zweikampf mit Clinton seine großen Erfolge aus dem Nordosten hinaus auch in andere Teile des Landes wird tragen können. Die Republikaner haben nach zwei Wahlen keinen klaren Sieger.
  • Die Zahl der Strafanzeigen nach den Übergriffen auf Frauen in der Kölner Silvesternacht ist auf 1054 gestiegen. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft Köln. 454 Strafanzeigen wurden demnach wegen sexueller Übergriffe gestellt, die anderen etwa wegen Diebstahls, Raubs und Körperverletzung. Insgesamt seien bislang nach Angaben der Staatsanwaltschaft 59 Beschuldigte aus der Silvesternacht ermittelt worden - darunter überwiegend Algerier und Marokkaner. 13 von ihnen befinden sich dem Bericht zufolge in Untersuchungshaft.
  • Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat den Norden Chiles erschüttert. Nach ersten Berichten gab es keine Opfer, wie der Katastrophendienst Onemi berichtete. Das Zentrum des Bebens lag laut chilenischer Erdbebenwarte CSN 400 Kilometer nördlich von Santiago de Chile, am Rand des Nationalparks Fray Jorge, in einer Tiefe von 36,5 Kilometern. Es bestand keine Tsunami-Gefahr. In den naheliegenden Städten Ovalle, Tongoy und Paihuano fiel zeitweise der Strom aus, berichtete der Sender Radio Cooperativa. Das Beben sei bis Santiago zu spüren gewesen.

06:05 Uhr: Guten Morgen aus der Redaktion und einen guten Start in den Mittwoch. Bis 10:00 Uhr versorge ich Sie hier mit den wichtigsten Nachrichten des Tages.

Mit Material von dpa und AFP