Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

10:00 Uhr: Damit verabschiede ich mich aus dem Morgenticker und wünsche Ihnen einen schönen Tag!

09:46 Uhr: Mia wieder beliebtester Mädchenname

Mia ist in diesem Jahr der beliebteste Vorname in Deutschland. Mit dem Jungennamen Ben bildet sie nach einjähriger Unterbrechung wieder das Favoriten-Doppel, wie Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld sagte. Die beiden Namen hatten schon von 2009 bis 2013 seine Hitlisten angeführt. 2014 war Mia von Emma an der Spitze abgelöst worden. Der Name ist nun Zweitplatzierter vor Hannah/Hanna. Auf dem zweiten beziehungsweise dritten Platz bei den Jungen sind in diesem Jahr Jonas und Leon gelandet. Als Aufsteiger hat Bielefeld die Vornamen Mila, Ella und Tilda sowie Milan, Elias und Emil ermittelt.

09:25 Uhr: Sturm "Frank" erreicht Großbritannien

Eine neue Unwetterzone hat Großbritannien erreicht. Sturm "Frank" ist am Mittwochmorgen zunächst über Nordirland hinweggefegt. Rund 2000 Häuser blieben ohne Strom, auf dem Flughafen in Belfast mussten zeitweise Flüge verschoben werden. Doch vor allem die bereits vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Nordengland sowie Teile von Schottland und Wales müssen sich auf weitere schwere Regenfälle gefasst machen - es wäre die dritte Hochwasserwelle in diesem Monat.

08:54 Uhr: Niedersächsischer Innenminister: "Wir stehen im Fadenkreuz des IS"

Die Deutschen müssen nach Ansicht von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius lernen, dauerhaft mit einer latenten Anschlagsgefahr durch islamistische Terroristen umzugehen. "Wir stehen im Fadenkreuz des sogenannten IS als Unterstützer der Front gegen ihn", sagte der SPD-Politiker.

Der Terrorismus sei unberechenbarer geworden. "Sie haben es ganz bewusst auf die allgemeine Bevölkerung abgesehen, um Angst zu schüren und uns zu veranlassen, unsere Werte infrage zu stellen." Davor dürfe die Gesellschaft aber nicht in die Knie gehen, forderte Pistorius.

Das waren die Tops des Jahres 2015 aus der Welt des Sports.

08:40 Uhr: Leichtes Erdbeben nahe Salzburg auch in Bayern spürbar

Anwohner bemerkten klirrende Gläser: Östlich von Lofer im österreichischen Bundesland Salzburg hat am Dienstagabend die Erde leicht gebebt. Auch auf bayerischer Seite in der Region um Ramsau bei Berchtesgaden seien die Erschütterungen zu spüren gewesen, teilte die Polizei mit.

Das Beben hatte nach Angaben des Österreichischen Erdbebendienstes eine Stärke von 3,0 und ereignete sich gegen 21.54 Uhr. Schäden an Gebäuden waren zunächst nicht bekannt und nach Angaben des Informationsdiensts wegen der geringen Stärke des Bebens auch nicht zu erwarten.

08:22 Uhr: Enger Berater von Kim Jong Un stirbt bei Autounfall

Ein enger Berater des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un ist Staatsmedien zufolge bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Kim Yang Gon sei im Alter von 73 Jahren gestorben, meldete die amtliche Nachrichtenagentur KCNA. Kim Jang Gon war für die Beziehungen des kommunistischen Landes zu Südkorea zuständig. Die Regierung in Seoul bekundete ihr Beileid.

Gespräche über weitere Schritte zur Entspannung des Verhältnisses beider Länder waren Mitte Dezember ohne Einigung beendet worden. Die Unterredungen waren Teil eines bilateralen Abkommens zur Verbesserung der Beziehungen.

Axl Rose und Slash schließen Frieden und gehen gemeinsam auf Tour.

07:56 Uhr: Acht Verletzte bei Schlägerei in Hamburger Erstaufnahmelager

Bei einer Auseinandersetzung in einem Erstaufnahmelager in Hamburg sind acht Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kam es in der Nacht zum Mittwoch aus noch ungeklärter Ursache zum Streit zwischen mehreren Bewohnern. Dann gingen die Kontrahenten mit Besenstielen und Holzlatten aufeinander los.

Von den acht Verletzten musste ein Mann mit Prellungen und Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen einen 22-Jährigen werde nun ermittelt, hieß es weiter.

07:40 Uhr: CSU will Flüchtlinge ohne Papiere abweisen

Flüchtlinge sollen nach dem Willen der CSU nur noch mit gültigen Papieren nach Deutschland einreisen dürfen. Das geht nach einem Bericht der "Passauer Neuen Presse" aus einer Beschlussvorlage der CSU-Landesgruppe hervor, die bei der Klausurtagung in Wildbad Kreuth verabschiedet werden soll. Eine Einreise nach Deutschland solle nur noch dann möglich sein, "wenn auch gültige Ausweisdokumente vorgezeigt werden können". Andernfalls seien die Personen bereits an der Grenze zurückzuweisen.

07:23 Uhr: USA werfen Russland vor, Hunderte Zivilisten in Syrien getötet zu haben

Die USA haben den russischen Streitkräften vorgeworfen, Luftangriffe auf zivile Ziele in Syrien zu fliegen. Der Vize-Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, sprach von "Hunderten getöteten Zivilisten." Es habe unter anderem Angriffe auf medizinische Einrichtungen gegeben. Außenminister John Kerry habe sich in einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow besorgt darüber geäußert, hieß es weiter. Zuletzt hatte Amnesty International von Angriffen auf Zivilisten berichtet. Russland weist dies zurück.

07:08 Uhr: Jenny Elvers schreibt mit 43 ihre Memoiren

Jenny Elvers schreibt eine Autobiografie. "Was ich so alles erlebt habe - da könnte ich auch gut 90 sein. Es reicht, um viele, viele Kapitel zu füllen", sagte die Schauspielerin der dpa. Im März solle das Buch in Druck gehen, einen Titel gebe es noch nicht.

Nach Alkoholabsturz, Scheidung und einer Auszeit in Spanien ist die einstige Heidekönigin vor kurzem zurück in die Lüneburger Heide gezogen. Mit Sohn Paul (14) und ihrem Lebensgefährten lebt sie in Salzhausen südlich von Hamburg. "Ich bin so oft umgezogen. Die einzige echte Heimat ist die Lüneburger Heide geblieben – das war immer die Konstante in meinem Leben", sagte sie.

06:55 Uhr: Tote bei Überschwemmungen im US-Bundesstaat Missouri

Nach tagelangen schweren Unwettern in den USA richtet sich der Blick verstärkt auf die Bundesstaaten Missouri und Illinois im Mittleren Westen. Bei Überschwemmungen in Missouri kamen nach offiziellen Angaben bislang 13 Menschen ums Leben. Zwölf von ihnen seien gestorben, als Wassermassen ihre Fahrzeuge von Straßen spülten, teilte Gouverneur Jay Nixon am Dienstag mit. Er mobilisierte die Nationalgarde des Staates, um Gemeinden zu schützen und Rettungskräfte zu unterstützen. Nixon sprach von gefährlichen Überschwemmungen historischen Ausmaßes.

06:38 Uhr: Belgische Behörden verhindern offenbar verheerenden Anschlag

Die belgische Polizei hat offenbar einen katastrophalen Anschlag in Brüssel verhindert. Nach der Verhaftung von zwei Terrorverdächtigen in Belgien sickern Einzelheiten zu den angeblichen Terrorplänen durch. Laut einem Bericht der Zeitung "De Standaard" gab es Hinweise darauf, dass es um den Jahreswechsel zu ähnlichen Anschlägen wie in Paris kommen könnte. Bei dem Terrorangriff im November waren rund 130 Menschen getötet worden.

Als Angriffsziel wurde die Brüsseler Altstadt genannt. Die Polizei in der belgischen Hauptstadt hat die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft.

06:20 Uhr: Das wichtigste aus der Nacht

  • Bei Luftangriffen in Syrien ist ein Anführer des Islamischen Staats mit direkten Verbindungen zu den Terroranschlägen von Paris getötet worden. Charaffe al-Muadan habe unmittelbar mit dem Planer der Anschläge in Frankreich, Abdelhamid Abaaoud, zusammengearbeitet, hieß es vom Pentagon. Zudem habe er neue Angriffe auf den Westen geplant. Abdelhamid Abaaoud gilt als Kopf der Anschläge von Paris. Er kam bei einer Polizeiaktion in Saint-Denis ums Leben. Bei den Anschlägen töteten die Terroristen 130 Menschen.
  • Im nordenglischen Hochwassergebiet ist eine Brücke eingestürzt. Nach tagelangen Regenfällen stürzte die Steinbrücke in Yorkshire in den Fluss Wharfe. Mehrere Häuser in der Nähe wurden evakuiert. Zahlreiche Einwohner waren Augenzeugen des Unglücks. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Bauwerk war bereits vor Tagen für den Verkehr gesperrt worden. Zugleich bereitete sich die Region auf weitere schwere Regenfälle vor. Meteorologe sagten für die Nacht zum Mittwoch oder tagsüber die Ankunft des Sturms "Frank" voraus, mit weiteren heftigen Niederschlägen.
  • Iranische Marineschiffe haben nach Angaben des US-Militärs nahe eines Verbandes um einen Flugzeugträger Raketen abgefeuert. Eine Benachrichtigung über den Abschuss sei lediglich 23 Minuten zuvor erfolgt, teilte das US-Zentralkommando in Florida mit. Das Vorgehen sei "äußerst provokativ" gewesen. Üblicherweise arbeiteten die Seestreitkräfte beider Länder routiniert zusammen. Der Vorfall ereignete sich demnach am 26. Dezember in der Straße von Hormus, der Meeresenge zwischen den Golfstaaten und dem Iran. Auch Handelsschiffe seien in der Nähe gewesen.

06:09 Uhr: Einen wunderschönen guten Morgen! Es begrüßt Sie Regina Stefanschitz - los geht's mit den News der Nacht.

Mit Material der dpa