Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Schauspieler Frank Finlay ist gestorben (08:57 Uhr) +++

+++ Lawinengefahr und Orkantief im Südwesten (08:35 Uhr) +++

+++ Neue Hotspots für Asylsuchende in der Ostägäis (07:32 Uhr) +++

10:05 Uhr: Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche einen schönes Start in die Woche

9:10 Uhr: Toter bei illegalem Straßenrennen in Berlin

In der Nacht zum Montag kam bei einem illegalen Straßenrennen in der Berliner Innenstadt ein Unbeteiligter ums Leben.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, waren die Fahrer eines Audis und eines Mercedes mit mehr als 100 km/h durch die Tauentzienstraße gerast und hatten auf Höhe des KaDeWe ein Fahrzeug erfasst, dessen Fahrer aus dem Wagen geschleudert wurde. Der 69-Jährige kam dabei ums Leben.

Laut Polizeibericht wurden der 26-jährige Audi-Fahrer sowie der 24 Jahre Mercedes-Fahrer und seine 22-jährige Beifahrerin schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Es werde weiter ermittelt.

Der Verkehr musste stundenlang umgeleitet werden; mittlerweile fahren die Busse der BVG aber wieder normal.

08:57 Uhr: Schauspieler Frank Finlay ist tot

Laurence Olivier als Othello und Frank Finlay als Iago in Shakespeares Stück "Othello".

Der britische Schauspieler Frank Finlay ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Er war international mit dem Abenteuerfilm "Die drei Musketiere" von 1973 bekanntgeworden.

Finley starb bereits am Samstag in Weybridge, Surrey, an Herzversagen, wie seine Familie am Sonntag mitteilte.

Sie erinnerte an einen "außergewöhnlichen Geschichtenerzähler", der "für seine Freundlichkeit und Großzügigkeit bekannt" gewesen sei.

Finlay war für seine Darstellung des Jago in der Shakespeare-Verfilmung "Othello" für einen Oscar nominiert worden. Auch für Roman Polanskis "Der Pianist" hatte er vor der Kamera gestanden.

08:35 Uhr: Lawinengefahr im Allgäu

In den deutschen Alpen ist die Lawinengefahr nach Tauwetter stark gestiegen. Überall in den Allgäuer Alpen herrsche die zweithöchste der fünf Warnstufen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Montag in München mit.

Vielerorts drohten Nassschnee- und Gleitschneelawinen, davon könnten vereinzelt auch Verkehrs- und Wanderwege betroffen sein. In einigen Teilen Bayerns machten Dauerregen und stürmischer Wind den Autofahrern zu schaffen.

In der Nähe von Traunstein wurde wegen Hochwassers die Bundesstraße 305 gesperrt.

Ausläufer eines Orkantiefs bescheren auch dem Südwesten stürmisches Tauwetter mit viel Regen und Hochwasser.

Der Rhein stieg von einem Wasserstand von knapp fünf Meter an der Messstelle Maxau seit Sonntagmorgen in nur 24 Stunden auf beinahe sieben Meter.

Im Südschwarzwald blieb die Höllentalbahn nach einem Erdrutsch weiter gesperrt, weil gelockertes Geröll auf die Gleise zu fallen drohte. Die Sperrung betrifft nach Bahnangaben Tausende Pendler.

An der Ostsee behinderte Glätte den Verkehr. Um Rostock, Stralsund und auf Rügen kam es etwa 35 Unfällen mit sieben Leichtverletzten, wie ein Polizeisprecher sagte. Auslöser soll plötzlich überfrierende Nässe gewesen sein.

08:15 Uhr: Vanessa Hudgens trotz Todes des Vater auf der Bühne

Schauspielerin und Sängerin Vanessa Hudgens trauert im ihren Vater.

"Ich bin so traurig, weil ich mitteilen muss, dass mein Papa Greg vergangene Nacht an Krebs gestorben ist. Vielen Dank an jeden, der für ihn gebetet hat", schrieb die 27-Jährige am Sonntag auf Twitter.

Nur Stunden später stand sie am Sonntagabend (Ortszeit) in "Grease: Live" auf der Bühne. Die Aufführung wurde live vom US-Sender Fox übertragen.

Hudgens hatte sich entschieden, trotz des Todesfalls aufzutreten. Auf Twitter schrieb sie: "Heute Abend trete ich ihm zu Ehren auf."

7:32 Uhr: Neue Hotspots für Asylsuchende

Griechenland will bis spätestens Ende Februar alle fünf geplanten Aufnahmezentren zur Registrierung und Verteilung Asylsuchender aufbauen. Die sogenannten Hotspots sollen auf Inseln in der Ostägäis entstehen.

Darüber hinaus sind zwei große Zentren mit einer Aufnahmekapazität für jeweils rund 4.000 Flüchtlinge und Migranten auf dem Festland geplant.

Unter den Opfern vor der türkischen Ägäisküste sind auch fünf Kinder.

Demnach sollen zur Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten mehrere ehemalige Kasernen zur Verfügung gestellt werden. Das griechische Militär werde die Verpflegung der Migranten übernehmen, teilte die Regierung am späten Sonntagabend weiter mit.

"Griechenland wird alle seine Verpflichtungen erfüllen", hieß es in einer Erklärung der Regierung in Athen.

Bislang ist nur ein Aufnahmezentrum in vollem Betrieb. Der Hotspot befindet sich auf der Insel Lesbos. Vier weitere Aufnahmezentren sollen auf den Inseln Chios, Samos, Leros und Kos entstehen.

7:15 Uhr: Schweizer Sternekoch Benoît Violier ist tot

Der Schweizer Sternekoch Benoît Violier ist im Alter von 44 Jahren gestorben. Sein Leichnam wurde nach Angaben der Waadtländer Kantonspolizei am späten Sonntagnachmittag in seiner Wohnung gefunden. Die genauen Umstände seines Todes würden untersucht.

Alles deute auf einen Suizid hin, erklärte die Polizei. Violiers Familie bitte darum, in Ruhe gelassen zu werden, um ungestört trauern zu können.

Erst vor einigen Wochen war Violiers Restaurant "L'Hôtel de Ville" in Crissier als "Bestes Restaurant der Welt" geehrt worden. Der Guide Michelin hatte das "L'Hôtel de Ville" mit drei Sternen ausgezeichnet.

Auch Star-Koch Paul Bocuse trauert um den Kollegen: "Großartiger Koch, großartiger Mann, gigantisches Talent. All unsere Gedanken sind mit der Familie und den Verwandten von Benoît Violier."

6:55 Uhr: Australian-Open-Siegerin Kerber ist zurück

Nicht mal 48 Stunden nach dem Finalsieg Melbourne ist Angelique Kerber wieder in Deutschland angekommen.

Angelique Kerber ist nach Melbourne-Sieg völlig überwältigt.

Die neue Tennis-Weltranglisten-Zweite landete am Montagmorgen in Frankfurt/Main und will von dort nach einem kurzen Zwischenstopp direkt zu ihrer Familie nach Polen weiterreisen.

"Ich habe gefühlt 25 Stunden geschlafen", sagte Kerber auf dem Frankfurter Flughafen. In Melbourne war sie nach dem 6:4, 3:6, 6:4-Sieg im Finale über Serena Williams nicht mehr ins Bett gekommen.

Zuletzt hatte Steffi Graf bei den French Open 1999 für einen deutschen Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier gesorgt.

Die 28-jährige Kerber hat sich über ihre weitere Turnierplanung bislang noch keine Gedanken gemacht.

Ein Ziel außerhalb der Tennis-Tour hat die Norddeutsche mit polnischen Wurzeln allerdings für dieses Jahr fest im Blick. "Ich würde gern Olympia spielen. Ich war noch nie bei Olympia, das ist ein Traum von mir."

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Angelique Kerber geht in Fluss baden und feiert in Melbourne

Angie Kerber genießt ihren Triumph bei den Australian Open auch am Tag danach und ohne eine Minute Schlaf in vollen Zügen - und löst einen Wetteinsatz ein.

06:40 Uhr: Bill Cosby erneut vor Gericht

Die Anwälte des Entertainers wollen am Dienstag ein Gericht auffordern, Vorwürfe wegen sexueller Nötigung gegen den Entertainer fallenzulassen. Ihr Argument: Der 78 Jahre alte Cosby habe vor mehr als zehn Jahren einen Deal mit den Anklägern geschlossen, der ihn vor einer strafrechtlichen Verfolgung verschone.

Insgesamt werfen mehr als 50 Frauen der TV-Ikone sexuellen Missbrauch vor. Teils liegen die angeblichen Vorfälle mehr als 40 Jahre zurück. Fast alle Frauen sagen, Cosby habe sie mit Drogen wehrlos gemacht und missbraucht. Er hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Bislang wurde nur in einem Fall aus dem Jahr 2004 Anklage erhoben. Und um diesen Fall dreht sich der Anwaltsstreit.

Bei einer Verurteilung drohen Cosby bis zu zehn Jahre Haft. 13 weitere Frauen haben gegen ihn Zivilverfahren wegen sexueller Nötigung und Verleumdung angestrengt. Der Schauspieler seinerseits hat acht Frauen wegen Verleumdung verklagt.

06:33 Uhr: Berlins öffentliche Kühlschränke vor dem Aus

Berliner Behörden wollen die Nutzer öffentlicher Kühlschränke vor möglichen Gesundheitsgefahren schützen. Die Lebensmittelaufsichten der Bezirke haben sich kürzlich auf Mindestanforderungen an die sogenannten "Fairteiler" der Initiative Foodsharing geeinigt, so Berlins Staatssekretärin für Verbraucherschutz, Sabine Toepfer-Kataw (CDU).

Grund seien hygienische Bedenken. Der Verein Foodsharing rechnet damit, dass die Auflagen das Ende der Kühlschränke bedeuten, wie es auf Anfrage hieß. Berlin sei die erste Stadt, in der es derartige Schwierigkeiten gebe.

Von den bundesweit etwa 300 "Fairteilern" stehen rund 25 in Berlin. Die Kühlschränke sollen dazu beitragen, dass Lebensmittel gespendet statt weggeworfen werden.

06:16 Uhr: Tierschänder überfährt 17 Kängurus

In Australien sind 17 Kängurus gezielt überfahren worden. Anwohner entdeckten am Montag 16 tote Tiere auf einem gut 100 Meter langen Straßenabschnitt bei Brisbane. Ein weiteres Tier musste laut der Tierschutzorganisation RSPCA eingeschläfert werden.

"Das war kein Unfall, der Fahrer muss die Tiere absichtlich überfahren haben", sagt RSPCA-Sprecher Michael Beatty. Die Organisation rief Anwohner auf, bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

"Es ist eine Straftat, in Känguru absichtlich zu töten", sagte die Sprecherin der Polizei in Queensland, Robin Taylor. Im vergangenen Oktober war andernorts ein 18-Jähriger angeklagt worden, der 100 Kängurus überfahren haben soll.

06:03 Uhr: Guten Morgen aus der Redaktion und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen Doreen Hinrichs.

Mit Material von dpa und AFP