Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Kate Winslet: "Es wird Leos Jahr" (07:11 Uhr) +++

+++ Wetter: Winterchaos hält Einzug (06:24 Uhr) +++

+++ Heftige Wortgefechte bei TV-Debatte der Demokraten (06:12 Uhr) +++

10:00 Uhr: Damit verabschiede ich mich für heute aus dem Morgenticker. Starten Sie gut in die Woche!

09:27 Uhr: Carsten Maschmeyer wird Juror in "Die Höhle der Löwen"

Der Finanz-Unternehmer Carsten Maschmeyer (56) wird Juror in der Vox-Show "Die Höhle der Löwen".

Die dritte Staffel der Gründer-Show wird ab Herbst ausgestrahlt, die Dreharbeiten sollen im Februar beginnen, wie der Sender am Montag bekanntgab. Er sei überzeugt, dass die Sendung die Gründer-Kultur in Deutschland stärke, so Maschmeyer in einer Pressemitteilung des Senders.

08:41 Uhr: David Bowie erstmals auf Platz eins der US-Album-Charts

David Bowie steht mit seinem letzten Album "Blackstar" zum ersten Mal überhaupt auf Platz eins der US-Album-Charts. Wie "Billboard.com" am Sonntag (Ortszeit) offiziell bekanntgab, setzte sich das Werk aus dem Stand an die Spitze der Billboard 200-Charts.

181.000 Alben wurden nach Angaben des Unternehmens Nielsen Music verkauft, damit verdrängte Bowie Adeles "25" vom Spitzenplatz.

Auf Platz vier der US-Charts kehrte das Album "Best of Bowie", das 2002 veröffentlicht worden war, zurück in die Album-Hitliste.

08:21 Uhr: Sabine Lisicki witzelt auf Twitter über Selfie

Die Tennisspielerin Sabine Lisicki hat auf ein Foto eines Fans, auf dem sie ohne ihr Wissen im Hintergrund zu sehen ist, mit viel Humor reagiert: Der Fan twitterte ein Bild mit der Unterschrift: "Ich habe ein Bild mit Sabine Lisicki, aber wahrscheinlich weiß sie nichts davon".

Lisicki reagierte daraufhin schlagfertig und hinterließ dem Unbekannten eine Nachricht auf Twitter: "Hi. Wir hätten für das Foto gelächelt, wenn du gefragt hättest!"

Spiel, Satz und Sieg für Sabine Lisicki.

08:04 Uhr: Woran starben die Wangerooge-Pottwale?

Die auf Wangerooge gestrandeten Pottwale hatten vor ihrem Tod vermutlich Probleme, geeignete Nahrung zu finden. Im Magen des einen Pottwals habe man nur einen einzigen Tintenfischschnabel gefunden, sagte der niederländische Walpräparator Aart Walen am Sonntag.

Normalerweise enthalte der Magen eines Pottwals etwa 20 bis 100 dieser harten, schwerverdaulichen Beißwerkzeuge der Kalmare. "Die Pottwale haben möglicherweise gehungert und schon von ihrem eigenen Fett gelebt", so Walen.

Für diese These spreche auch das vergleichsweise geringe Körpergewicht der beiden Jungbullen.

Der Niederländer hat am Wochenende im JadeWeserPort in Wilhelmshaven mit einer Gruppe von Helfern die Kadaver der zwei Pottwale zerlegt, die vor einer Woche auf Wangerooge gestrandet waren.

07:30 Uhr: Streit bei E-Jugend-Fußballspiel: Erwachsene verletzen Kinder

Bei einem Streit während eines E-Jugend-Fußballturniers in Hamburg sind zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzt worden. Nach einer Schiedsrichterentscheidung zu unsportlichem Verhalten kam es am Sonntag zu "verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den Spielern", wie eine Polizeisprecherin sagte.

Dann mischten sich Eltern und Betreuer in den Streit ein: Erwachsene seien auch gegenüber Kindern handgreiflich geworden.

Leicht verletzt wurden nach Polizeiangaben zwei Kinder (acht und zehn Jahre) und zwei Erwachsene (26 und 44 Jahre). Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

07:11 Uhr: Kate Winslet: "Es wird Leos Jahr"

Schauspielerin Kate Winslet geht davon aus, dass ihr Co-Star Leonardo DiCaprio dieses Jahr den Oscar als besten Schauspieler bekommen wird.

Bei den "London Critics' Circle Film Awards" sagte Winslet, es würde sie sehr "überraschen", sollte DiCaprio den Oscar für seine Rolle in "The Revenant" nicht bekommen. "Man es kann es irgendwie spüren und ich denke, dass alle es ihm wünschen. Es wäre fantastisch," sagte die Schauspielerin.

07:07 Uhr: Das wird heute wichtig:

  • SPD-Spitze schließt Klausur ab: Zum Abschluss ihrer Vorstandsklausur berät die SPD am Montag im brandenburgischen Nauen bei Berlin über eine bessere Integration von Flüchtlingen und über den Kampf gegen Rechts. In einem Maßnahmenpapier hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) aufgelistet, wie rechte Straftaten konsequenter verfolgt werden könnten.
  • Griechischer Präsident bei Gauck und Merkel: Der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos kommt am Montag erstmals nach Berlin. Bei seinen Gesprächen mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel geht es unter anderem um die europäische Flüchtlingskrise und den Stand des griechischen Reformprozesses.
  • Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion beginnt in Kreuth: Die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag zieht sich am Montag an für vier Tage zu ihrer traditionellen Winterklausur in Wildbad Kreuth zurück. Bis Dienstagmittag tagt dort zunächst der erweiterte Fraktionsvorstand, anschließend bis Donnerstag dann die Gesamtfraktion. Wichtigster Gast wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sein, die am Mittwochabend erwartet wird.

06:59 Uhr: Einreiseverbot für Donald Trump?

Das britische Parlament debattiert heute über ein von mehr als 573.000 Bürgern gefordertes Einreiseverbot für US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump.

Drei Stunden sind für die Debatte über den US-Präsidentschaftsbewerber vorgesehen. Er hatte Anfang Dezember die Briten mit seiner Forderung erzürnt, Muslime nicht mehr in die USA einreisen zu lassen.

Zudem hatte Trump behauptet, in Teilen London müsse die Polizei um ihr Leben fürchten. Bürgermeister Boris Johnson erwiderte, der 69-Jährige habe "eindeutig den Verstand verloren".

06:50 Uhr: "Miss Germany" will als Model statt Arzthelferin arbeiten

Die amtierende "Miss Germany", Olga Hoffmann (24), hängt nach einem Jahr als Schönheitskönigin ihren Beruf an den Nagel. "Ich möchte künftig als Model arbeiten", sagte sie im Europa-Park in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur: "Meine Zeit in der Arztpraxis ist, nach fünf Jahren in diesem Beruf, vorbei."

Olga Hoffmann - amtierende "Miss Germany"

Hoffmann, gelernte Arzthelferin aus dem westfälischen Münster, wurde vor elf Monaten gekürt. Am 20. Februar wird in Rust mit der "Miss Germany 2016" ihre Nachfolgerin gewählt.

Für ihre einjährige Miss-Tätigkeit hatte sich Hoffmann von ihrem Arbeitgeber beurlauben lassen.

06:24 Uhr: Wetter: Winterchaos hält Einzug

Bis Freitag sollen die Temperaturen in weiten Teilen Deutschlands unter dem Gefrierpunkt bleiben. Das meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach. Mit viel Nebel, vereinzelt Sonnenschein und Dauerfrost vertreibe Hoch "Benno" zum Wochenstart das schneeträchtige Tiefdruckgebiet "Gudrun". Die aus Skandinavien nach Deutschland strömende Kaltluft reißt laut DWD nicht ab.

Im Südosten sollen am Morgen noch einige Zentimeter Neuschnee fallen, ansonsten sei Glätte durch Schnee, Eis oder überfrorene Nässe verbreitet. Es herrsche leichter bis mäßiger Frost, teilweise strenger Frost bis minus 15 Grad. Milder wird es wohl erst zum Wochenende.

Doch nicht nur in Deutschland ist der Winter heftig eingebrochen: Auch in Österreich befinden sich die Frühtemperaturen teils bei eisigen minus 17 Grad. In der Schweiz fallen bei minus 4 bis 3 Grad den ganzen Tag immer wieder Flocken vom Himmel.

Sogar in Japan führten heftige Schneefälle zu Chaos. In Tokio verletzten sich am Montag mehrere Menschen.

Wie der Fernsehsender NHK meldete, kam es im morgendlichen Berufsverkehr in Tokio zu großem Gedränge auf Bahnhöfen, da der Zugverkehr wegen der Schneemassen beeinträchtigt wurde. Einzelne Flüge mussten storniert werden.

06:19 Uhr: Netflix will deutsche TV-Serie ins Programm nehmen

Der Online-Videodienst Netflix will noch in diesem Jahr eine erste TV-Serie aus Deutschland ins Programm nehmen. "Wir sehen uns nach einer Sendung um, haben aber noch nicht das Richtige gefunden", sagte Netflix-Chef Reed Hastings der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Internet-Konferenz DLD in München.

Ob Krimi oder Komödie - Netflix sei aktuell für alle Genres offen. Hastings hatte vor kurzem den Streaming-Dienst in 130 weiteren Ländern an den Start gebracht. Damit hat Netflix jetzt praktisch eine globale Reichweite, als einziger wichtiger Markt fehlt China.

Damit sollen auch mehr Filme und Serien überall auf der Welt produziert werden.

06:12 Uhr: Hillary Clinton und Bernie Sanders liefern sich heftige Angriffe bei TV-Debatte

Bei der letzten Fernsehdebatte vor der ersten Vorwahl haben sich die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten heftige Wortgefechte geliefert.

Ex-Außenministerin Hillary Clinton und ihr Kontrahent Bernie Sanders griffen sich am Sonntagabend (Ortszeit) in Charleston (South Carolina) mehrmals scharf an. Bislang waren die Debatten der Demokraten - im Gegensatz zu den konservativen Republikanern - recht friedlich verlaufen.

Die erste Vorwahl findet am 1. Februar in Iowa statt.

Einen wunderschönen guten Morgen! Zum Wochenstart begrüßt Sie Susanne Hehr mit den wichtigsten Nachrichten am Morgen. Los geht's.

Mit Material der dpa und afp