Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

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+++ Busunglück in Spanien: Fahrer wird vernommen (09:12 Uhr) +++

+++ 31-Jährige in Bayern erstochen (07:35 Uhr) +++

+++ Finanzausgleich auf Rekordniveau - Bayern schultert mehr als die Hälfte (07:32 Uhr) +++

09:12 Uhr: Busunglück in Spanien: Fahrer wird vernommen

Nach dem schweren Busunglück mit 13 Toten im Nordosten Spaniens soll der Fahrer von der Justiz vernommen werden. Nach Angaben des katalanischen Innenministers Jordi Jané bestand der Verdacht, dass der Fahrer den Unfall verursacht haben könnte.

Die ersten Ermittlungen deuteten darauf hin, dass der Busfahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte, berichtete die Zeitung "El País".

Bei dem Unglück in der Nähe von Tarragona waren 13 Studentinnen aus verschiedenen Ländern getötet und mehr als 40 Menschen verletzt worden. Auch Deutsche waren nach Angaben der katalanischen Rettungsdienste unter den Fahrgästen. Einzelheiten über ihr Schicksal waren bis Montag weiter nicht bekannt.

08:43 Uhr: Der kleinste Zirkus der Welt

Manege frei für den vielleicht kleinsten Zirkus der Welt: Nur etwa 20 Millimeter groß und aus Kunststoff sind der Zirkusdirektor, der Clown, die Seiltänzerin sowie die vielen Tiere in der bunten Zirkuswelt von Monica Nusser.

Ein Straußenei, in dem eine Miniatur-Zirkusmanege mit Zirkusdirektor, Clown, Seiltänzerin und Tieren zu sehen ist.

Und damit klein genug, um in einem Osterei Platz zu finden. "Es ist ein sehr außergewöhnliches Ei und damit eine tolle Ergänzung zu meiner Sammlung", sagt Nusser, die das aufgesägte Straußen-Ei in ihrem Ostereier-Museum in Nesselwang im Allgäu präsentiert.

Vor 35 Jahren hat Nusser angefangen, Ostereier zu sammeln. Ihre Schätze - inzwischen sind es mehr als 2.500 verzierte Eier aus der ganzen Welt.

08:21 Uhr: Hunderte Migranten in Piräus und Elefsina angekommen

Von den griechischen Inseln Lesbos und Chios sind am Montag mehr als 2.000 Flüchtlinge in Piräus und der kleineren Hafenstadt Elefsina angekommen.

Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens ist das größte Korallenriff der Erde.

Dies berichtete der staatliche griechische Rundfunk (ERT) unter Berufung auf die Küstenwache. Diese Flüchtlinge waren bereits in der vergangenen Woche in Griechenland eingetroffen.

Der Flüchtlingspakt der EU mit der Türkei ist am Sonntag in Kraft getreten. Das heißt, alle Migranten, die seit diesem Stichtag auf griechischen Inseln in der Ägäis ankommen, werden dort in Aufnahmelagern untergebracht. Dann wird bei einer Einzelfallprüfung geklärt, ob und wann sie in die Türkei zurückgeschickt werden.

08:15 Uhr: Heike Makatsch freut sich über ihren ersten "Tatort"

"Ich denke, dass wir da ein tolles Stück Fernsehen produziert haben", sagte die 44-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Freiburg.

Der Film, der vergangenes Jahr gedreht wurde, sei für sie etwas Besonderes: "Mir ist bewusst, dass viel Augenmerk auf einer neuen Kommissarin und ihrem ersten Fall liegt. Aber mit dieser Erkenntnis kann ich ziemlich gut schlafen, das ist Teil dieses öffentlichen Berufs." Makatsch spielt in dem zunächst einmaligen Special der ARD-Krimireihe die Freiburger Ermittlerin Ellen Berlinger. Ausgestrahlt wird der Film mit dem Titel "Fünf Minuten Himmel" am Ostermontag (28. März), 20.15 Uhr, in der ARD.

Der gestrige "Tatort" mit Wotan Wilke Möhring hatte eine neue Figur parat: Ab sofort verstärkt die Wienerin Franziska Weisz Möhring in Norddeutschland. Mehr über die Schauspielerin und ihr "Tatort"-Debüt lesen Sie hier.

07:58 Uhr: Alarm am Great Barrier Reef

Am größten Korallenriff der Welt in Australien sterben wegen hoher Wassertemperaturen Korallen in alarmierendem Maß ab. In den nördlichen Regionen des Great Barrier Reef seien bis zu 50 Prozent der Korallen betroffen, berichtete die zuständige Behörde am Sonntagabend. Sie verhängte deshalb die höchste Alarmstufe.

Zuerst war der Lkw ins Schleudern geraten - dann kippte er in einen Vorgarten.

Taucher hätten am Nordende des mehr als 2000 Kilometer langen Great Barrier Reef entlang der Ostküste erhebliche Schäden festgestellt. "Die Korallen im hohen Norden des Riffs sind über Monate in warmem Wasser gewesen. Das hat Hitzestress erzeugt, mit dem sie nicht länger fertiggeworden sind", erklärte Reichelt. Noch sei aber der Großteil des Marineparks nicht betroffen.

07:49 Uhr: 20.000 Liter Gülle liefen ins Haus

Ob der Geruch inzwischen wohl nachgelassen hat? Bei einem Unfall mit einem Lastwagen waren in Bad Münder in Niedersachsen am Samstag rund 20.000 Liter Gülle ausgelaufen. Teile der Ladung seien in ein Haus und in den Keller des Hauses gelaufen, sagte ein Polizeisprecher.

Eine Stunde länger schlafen - nicht allen gelingt das auf der Stelle. Vor allem Kinder tun sich mit der Zeitumstellung schwer. Die Kleinen haben oft einen sehr festen Schlaf- und Wachrhythmus.

Der Lkw mit Anhänger war am Samstag nach einer Kurve aus zunächst ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und in einen Vorgarten gekippt. Dort verteilte sich die Gülle und lief bis ins Haus. Die Feuerwehr pumpte die Ladung aus dem Keller.

07:35 Uhr: 31-Jährige in Bayern erstochen

Eine 31 Jahre alte Frau ist in der Oberpfalz erstochen worden - allem Anschein nach von ihrem Ehemann. Der 48-Jährige sei festgenommen worden und dringend tatverdächtig, sagte ein Sprecher der Polizei in der Nacht zum Montag.

Zwischen den Eheleuten hatte es nach ersten Ermittlungen Streit in der gemeinsamen Wohnung in Wernberg-Köblitz gegeben. Details zu der Bluttat am Sonntagabend waren zunächst nicht bekannt. Die Leiche der Frau sollte am Montag obduziert werden.

07:32 Uhr: Finanzausgleich auf Rekordniveau - Bayern schultert mehr als die Hälfte

Der Finanzausgleich zwischen "reichen" und "armen" Bundesländern ist auf ein Rekordvolumen gestiegen. Im vergangenen Jahr überwiesen die Geberländer über diesen Umverteilungstopf nach aktuellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums 9,595 Milliarden Euro an die finanzschwachen Nehmer.

Mit Abstand größter Zahler bleibt Bayern. Der Freistaat zahlte nach Angaben aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums mit rund 5,45 Milliarden Euro weit mehr als die Hälfte. Weitere Geberländer sind Baden-Württemberg (gut 2,31 Milliarden Euro), Hessen (1,72 Milliarden) und Hamburg (112 Millionen Euro). Größter Profiteur war erneut Berlin. Die Hauptstadt erhielt gut 3,61 Milliarden Euro Ausgleichszahlungen.

07:24 Uhr: Forscher: Bisher nur wenige Flüchtlinge in der Schwarzarbeit

Die im Vorjahr zugewanderten Flüchtlinge spielen nach Einschätzung des Migrationsforschers Herbert Brücker auf dem Markt für illegale Arbeitskräfte in Deutschland bisher kaum eine Rolle. Zwar sei für alle Migranten, auch für Flüchtlinge, die Versuchung groß, schwarz zu arbeiten. Aber gerade unter Syrern sei anscheinend bekannt, dass sie sich damit strafbar machten.

"Syrer verhalten sich eher gesetzestreu", sagte der Bamberger Universitätsprofessor der Deutschen Presse-Agentur, der auch am Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) arbeitet.

07:18 Uhr: Umfrage: Mehrheit gegen Zeitumstellung wächst

Zu jeder Zeitumstellung zeigen Umfragen, dass eine Mehrheit in Deutschland eigentlich dagegen ist - und diese Ablehnung in der Bevölkerung wächst.

Das zeigt zumindest eine neue repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.

Drei Viertel der Bevölkerung - 74 Prozent - halten die Zeitumstellung demnach für überflüssig. Vor drei Jahren - also 2013 - sagten dies nur 69 Prozent. Frauen sind demzufolge mit 80 Prozent eher gegen die Sommerzeit als Männer mit 68 Prozent.

07:13 Uhr: Damen-Tennis attackiert: Turnierdirektor sorgt für Empörung

Mit abfälligen Kommentaren über das Damen-Tennis hat der Turnierdirektor von Indian Wells für große Empörung gesorgt.

Der 69 Jahre alte Südafrikaner Raymond Moore hatte am Finaltag in Kalifornien in einer Presserunde mit Journalisten unter anderem erklärt: "Wenn ich eine Spielerin wäre, würde ich jeden Abend auf die Knie gehen und Gott dafür danken, dass Roger Federer und Rafael Nadal geboren wurden. Denn die haben diesen Sport getragen."

Die Damen-Profiorganisation WTA befinde sich lediglich "im Schlepptau der Männer" und treffe keine eigenen Entscheidungen.

Serena Williams meinte dazu nach ihrer Finalniederlage gegen die Weißrussin Viktoria Asarenka: "Wir Frauen sind einen langen Weg gegangen und sollten niemals vor irgendjemanden auf die Knie fallen."

07:11 Uhr: Experten loben Weinjahrgang 2015

Gute Nachricht für die Liebhaber deutscher Weine: Der Jahrgang 2015 ist laut Deutschem Weininstitut (DWI) herausragend gut geworden. "Wir hatten eine außergewöhnliche Witterung mit sehr viel Sonne", sagte DWI-Sprecher Ernst Büscher der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Der Präsident des Weinbauverbandes Rheinhessen, Ingo Steitz, meinte: "Bei so viel Sonne konnte sich das Aroma der einzelnen Sorten sehr gut ausprägen, es gibt eine große Geschmacksvielfalt."

07:00 Uhr: Das wird heute wichtig:

  • US-Präsident Obama trifft Raúl Castro in Havanna: Barack Obama kommt heute (11.00 Uhr Ortszeit/16.00 MEZ) zu einer historischen Unterredung mit Kubas Staatschef Raúl Castro in Havanna zusammen. Kuba fordert nach der jüngsten Annäherung der langjährigen Erzfeinde als nächsten Schritt eine vollständige Aufhebung des Handelsembargos und eine Rückgabe des seit 1903 unter US-Kontrolle stehenden Militärstützpunktes Guantanamo.
  • Zuwanderung nach Deutschland: Statistiker legen Zahlen für 2015 vor: Wie viele Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland zugewandert? Diese Frage will das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden beantworten. Die Statistiker erfassen sowohl die Zahl der Zuwanderer aus EU-Mitgliedstaaten als auch aus anderen Ländern.
  • Londoner Gericht entscheidet in Sorgerechtsstreit um Madonnas Sohn: Der Sorgerechtsstreit zwischen Popstar Madonna und ihrem Ex-Mann Guy Ritchie um Sohn Rocco geht in eine neue Etappe. Ein Londoner Gericht entscheidet am Montag (11.00 Uhr), ob die Verhandlungen in der britischen Hauptstadt beendet werden oder ob eine Entscheidung getroffen wird. Der Fall zieht sich bereits seit längerem hin, auch in New York wird verhandelt.

06:51 Uhr: Dirk Nowitzki führt Dallas mit 40-Punkte-Gala zum Sieg

Dank einer Gala von Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks im Kampf um die NBA-Playoffs einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten gefeiert. Der deutsche Basketball-Superstar erzielte am Sonntag beim 132:120 nach Verlängerung über die Portland Trail Blazers 40 Punkte und stellte damit einen persönlichen Rekord für diese Spielzeit auf.

Der Folsom Lake in Kalifornien ist momentan nur bei 17 Prozent seiner Kapazität.

06:48 Uhr: Bisher 134 "Tornado"-Einsätze im Anti-IS-Kampf

Die Bundeswehr hat den Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) im Januar und Februar mit 134 "Tornado"-Aufklärungsflügen unterstützt. Für wie viele Bombardements in Syrien und im Irak die gewonnenen Daten genutzt wurden und wie viele Kämpfer und Zivilisten dabei ums Leben kamen, bleibt aber im Dunkeln.

Der "Tornado"-Einsatz hatte am 8. Januar begonnen. Inzwischen sind sechs der Aufklärungsjets im türkischen Incirlik stationiert. Die Einsätze dauerten zusammen 402 Stunden.

06:42 Uhr: Große Dürresorgen in Kalifornien

Die jüngsten starken Regenfälle in dem dürregeplagten US-Westküstenstaat werden als "März-Wunder" begrüßt. Das Ende der Dürre? Wohl kaum. Nach vier extrem trockenen Jahren geben Wissenschaftler, Planer und Politiker keine Entwarnung.

Forscher bringen die Verschärfung der Dürreprobleme im Westen der USA mit dem menschengemachten Klimawandel und den daraus resultierenden wärmeren Temperaturen in Verbindung. Viele Gegenmaßnahmen gibt es in extremen Dürrejahren nicht: Auf lange Sicht sollen mehr Bäume mit einer höheren Trockenresistenz angepflanzt werden, zum Schutz vor Bränden wird Unterholz ausgedünnt.

06:23 Uhr: Autofahrer verhindern Bahnunglück im Nordschwarzwald

Aufmerksame Autofahrer haben im Nordschwarzwald (Baden-Württemberg) ein Bahnunglück verhindert. Ausgerechnet auf einem Bahnübergang hatte ein Lkw-Fahrer in Horb am Neckar seinen Anhänger verloren, wie die Polizei mitteilte.

Weil sich unmittelbar danach die Schranken senkten, konnte der Anhänger nicht mehr von den Gleisen gezogen werden. Mehrere Autofahrer liefen daraufhin die Schienen entlang, um einen möglicherweise heranfahrenden Zug zu warnen.

Und tatsächlich: Ein mit etwa 20 bis 30 Fahrgästen besetzter Regionalzug fuhr auf den Übergang zu. Der Lokführer erkannte die Warnungen, leitete eine Vollbremsung ein und verhinderte damit am Samstag einen Zusammenstoß mit dem Anhänger.

Menschen wurden nicht verletzt.

06:21 Uhr: Sicherheitskräfte töten sieben mutmaßliche Kriminelle in Mexiko

Sieben mutmaßliche Kriminelle sind in Mexiko bei einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften getötet worden. Eine Patrouille der Marineinfanterie sei am Samstag in der Umgebung der Stadt Nueva Ciudad Guerrero aus mehreren Fahrzeugen heraus angegriffen worden, teilten am Sonntag (Ortszeit) die Sicherheitsbehörden des nordöstlichen Bundesstaats Tamaulipas mit.

Sieben der Angreifer seien von den Soldaten getötet worden, andere seien geflüchtet. In Tamaulipas operieren das Golf-Kartell und das Verbrechersyndikat Los Zetas. Beide Gruppen sind in Menschenhandel und Drogenschmuggel verwickelt und ringen um die Kontrolle der wichtigen Grenzregion zu den USA.

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Mit Material von afp und dpa