Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Özdemir: "Der Fisch stinkt in Sachsen vom Kopf her" (09:52 Uhr) +++

+++ Phil Collins Ex-Frau will ihn ein zweites Mal heiraten (09:15 Uhr) +++

+++ Bautzens OB: "Lassen uns das nicht gefallen" (08:53 Uhr) +++

10:00 Uhr: Hiermit verabschiede ich mich aus unserem Morgenticker. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch morgen wieder mitlesen. Bis dahin wünsche ich Ihnen einen schönen Wochenstart.

09:52 Uhr: Cem Özdemir kritisiert Rechtsextremismus in Sachsen

Nach den fremdenfeindlichen Vorfällen in Sachsen hat Grünen-Chef Cem Özdemir der Dresdner Landesregierung eine Verharmlosung des Rechtsradikalismus vorgeworfen.

Im ARD-"Morgenmagazin" forderte Özdemir am Montag, das Thema zur Chefsache zu machen: "In Sachsen haben Ministerpräsidenten gesagt, Sachsen hat kein rechtes Problem. Jeder weiß es. Die ganze Welt weiß es, dass es in Sachsen ein Problem gibt mit Rechtsradikalismus", sagte er. "Der Fisch stinkt in Sachsen vom Kopf her."

09:15 Uhr: Phil Collins Ex-Frau hält zweite Hochzeit mit dem Musiker für möglich

Nach dem Liebes-Comeback spricht die Ex-Frau von Phil Collins (65) über eine mögliche erneute Hochzeit mit dem britischen Popsänger.

"Wir werden bestimmt eines Tages ein zweites Mal heiraten", sagte sie der Schweizer Zeitung "Blick am Sonntag". Die beiden stehen sich trotz Scheidung weiterhin sehr nahe.

Der ehemalige Genesis-Sänger hatte die mehr als 20 Jahre jüngere Schweizerin 1999 geheiratet und sich neun Jahre später von ihr getrennt.

08:53 Uhr: Bautzens OB kündigt Widerstand gegen Fremdenfeinde an

Nach der Brandstiftung in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Bautzen hat Oberbürgermeister Alexander Ahrens entschiedenen Widerstand gegen Fremdenfeinde angekündigt.

"Wir lassen uns das nicht gefallen. Wir lassen uns von ein paar Hohlköpfen nicht die Stadt kaputt machen", sagte der parteilose Politiker am Montag im ARD-Morgenmagazin.

In der Vergangenheit sei in Sachsen bereits einiges schief gelaufen; zu lange Zeit seien Dinge relativiert worden. Auch geistiger Brandstiftung, wie der von Sachsens AfD-Vorsitzender Frauke Petry, müsse stärker entgegen getreten werden.

08:46 Uhr: Taylor Swift unterstützt Kesha mit 250.000 Dollar

Grammy-Gewinnerin Taylor Swift (26) spendet nach Angaben ihres Sprechers 250.000 Dollar (umgerechnet 225.000 Euro), um ihre Kollegin Kesha in einem Rechtsstreit zu unterstützen. Das berichteten mehrere US-Medien am Sonntag.

Die 28-jährige Kesha will den Plattenvertrag mit ihrem langjährigen Produzenten auflösen, dem sie sexuellen Missbrauch vorwirft. Ein New Yorker Gericht hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung am Freitag allerdings abgewiesen.

08:23 Uhr: Oli P. feiert Comeback

Oliver Petszokat alias Oli P. will nach mehr als zehn Jahren Pause ein Comeback starten. "Eigentlich soll alles wie früher sein", sagt der 37-Jährige im Interview mit der Deutschen Presseagentur

Mit "früher" meint er die Zeit, in der er noch Serienstar war und Nummer-Eins-Hits hatte. Gleichzeitig sei der Titel mit einem Augenzwinkern gemeint, erklärt Petszokat weiter.

Seine neue Single "Wie früher", die er diesmal ohne Plattenfirma herausbringt, erscheint am Freitag, den 26. Februar.

08:16 Uhr: Zyklon Winston fordert zehn Tote

Nach dem gewaltigen Zyklon "Winston" sind auf den Fidschi-Inseln große Aufräum- und Hilfsaktionen angelaufen.

Nach Informationen des Nachrichtenportals "Fijivillage" kamen am Wochenende bei dem stärksten Zyklon, der je in der Region gemessen wurde, mindestens zehn Menschen ums Leben.

Die Behörde haben selbst noch keine Opfer- und Schadenszahlen veröffentlicht.

07:53 Uhr: Maas: AfD Fall für den Verfassungsschutz

Bei der AfD könnte aus Sicht von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz nötig werden.

"Wer an der Grenze auf Flüchtlinge, auf Männer, auf Frauen und auf Kinder schießen lassen will, der vertritt menschenfeindliche Positionen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Der Inlandsgeheimdienst entscheidet über die Beobachtung radikaler Umtriebe in eigener Verantwortung - und sieht dafür bei der AfD bislang keinen Anlass.

07:23 Uhr: Proteste in Clausnitz wohl vom Bruder des Heimleiters mitorganisiert

Die fremdenfeindlichen Proteste vor einer Flüchtlingsunterkunft im Erzgebirgsdorf Clausnitz sind nach MDR-Recherchen vom Bruder des Einrichtungsleiters mitorganisiert worden.

"Wir wollten nur sehen, wer kommt. Es war eine kurzfristige Aktion", sagte er in einem auszugsweise vorab gezeigten Interview des Fernsehmagazins "Exakt".

Er und seine Mitstreiter aus dem Dorf hätten zeigen wollen, dass man nicht mit der Asylpolitik in Deutschland einverstanden sei. Dass die Situation eskaliert sei, habe man nicht gewollt - aber nicht verhindern können.

07:11 Uhr: Nutzer führt Flüchtlingshasser auf Facebook vor

Ein Nutzer hat Flüchtlingsfeinde auf Facebook vorgeführt: Unter dem Namen "Micha Gerlach" veröffentlichte dieser ein Foto von einem angeblichen Handy-Gutschein im Wert von 200 Euro, ausgegeben an Flüchtlinge vom Sozialamt in Chemnitz.

Dazu schrieb er: "Bekommen die jetzt schon alles in den Arsch geschoben?"

Der Post verbreitete sich rasant in dem sozialen Netzwerk weiter – doch statt des angeblichen Hass-Posts teilten die Flüchtlingsfeinde nun den Satz "Ich bin ein strohdummer Nazi" auf ihrer Timeline, denn hinter dem vermeintlichen Hast-Post verbarg sich ein Trojaner.

Die angeblichen Handy-Gutscheine hatte der Verfasser, über dessen Identität nichts bekannt ist, selbst zusammengebastelt. Mit der Aktion wollte er nach den Vorfällen in Clausnitz ein Zeichen setzen und aufzeigen, wie schnell "jeder Dreck" in sozialen Netzwerken blind und ungeprüft geteilt wird.

06:50 Uhr: Londons Bürgermeister will "Brexit"

Boris Johnson, der populäre Bürgermeister von London, verkündete am Sonntag seine Unterstützung für das Lager der EU-Gegner. Er werde vor dem angesetzten Referendum Wahlkampf für einen "Brexit" machen.

Für Premierminister David Cameron ist Johnsons Einsatz für einen Austritt aus der EU ein schwerer Schlag.

Der Moderator und Autor ist tot. Wichtige Momente seiner Karriere.

06:44 Uhr: Roger Willemsen wird in Hamburg beigesetzt

Der Bestsellerautor und frühere Fernsehmoderator Roger Willemsen wird am heutigen Montag um 11.30 Uhr auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg beigesetzt. Er war am vergangenen Montag im Alter von 60 Jahren einer Krebserkrankung erlegen.

Nach einer Trauerfeier in der Fritz-Schumacher-Halle erfolge die Beerdigung im engsten Familienkreis, teilten die Frankfurter S. Fischer Verlage mit.

06:37 Uhr: De Maizière: Zwei Wochen Zeit für Maßnahmen zur Flüchtlingskrise

Für die von Kanzlerin Angela Merkel favorisierten europäischen Maßnahmen zur Eindämmung der Flüchtlingskrise bleiben nach den Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière noch zwei Wochen Zeit.

"In den nächsten zwei Wochen wird sich erweisen, wie wirksam das ist", sagte er in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Österreich drohte er nicht näher definierte Konsequenzen an, falls das Nachbarland Flüchtlinge weiter nach Deutschland durchlässt.

06:25 Uhr: AfD überholt in Umfragen erstmals SPD

Rund drei Wochen vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz in Sachsen-Anhalt rutschen CDU und SPD in der Wählergunst weiter ab. Das berichtet die "Bild"-Zeitung am Montag.

Demnach kommen die Grünen in einer repräsentativen INSA-Umfrage in Baden-Württemberg auf 30,5 Prozent und ziehen damit erstmals an der CDU vorbei. Die Christdemokraten liegen bei 30 Prozent.

In Rheinland-Pfalz schrumpft der Vorsprung der CDU auf die SPD. Wäre am Sonntag Landtagswahl kämen die regierenden Sozialdemokraten auf 33 Prozent, die CDU auf 35 Prozent.

In Sachsen-Anhalt liegt die CDU aktuell mit 30 Prozent deutlich vorn. Die AfD zieht mit 17 Prozent erstmals an der SPD vorbei, die nur noch auf 16 Prozent der Stimmen kommt. Die Linkspartei liegt dort bei 21 Prozent.

6:20 Uhr: Zahl der Opfer durch Anschlag gestiegen

Die Zahl der Opfer bei den heftigen Terroranschlägen in den syrischen Großstädten Damaskus und Homs vom Sonntag ist auf 155 gestiegen. Zu den Attentaten bekannte sich in Online-Botschaften der sogenannte "Islamische Staat".

Am südlichen Stadtrand der Hauptstadt Damaskus starben nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte vom Montag 96 Menschen. In der Stadt Homs gab es den Angaben zufolge 59 Tote.

06:05 Uhr: Guten Morgen! Bis 10:00 Uhr versorge ich Sie an dieser Stelle mit den wichtigsten Nachrichten des Tages. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche.

Mit Material von dpa und AFP
Bildergalerie starten

Karikaturen

Nachrichten aus der Politik sind langweilig und dröge? Unsere aktuellen Karikaturen beweisen das Gegenteil - jeden Tag aufs Neue.