Die Nachrichten heute. Aktuelle Meldungen, Nachrichten und Hintergrundinfos des Tages kompakt auf einen Blick.

+++ Minister Herrmann: Keine konkreten Hinweise auf Terror an Dreikönig (09:34 Uhr) +++

+++ Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft (08:47 Uhr) +++

+++ Glätte in Niedersachsen und Bremen - mehr als 300 Unfälle (07:11 Uhr) +++

10:07 Uhr: Das soll es für heute mit dem Morgenticker gewesen sein. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Montag.

09:57 Uhr: Mehr Tote bei Naturkatastrophen im vergangenen Jahr

Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Hitzewellen haben im vergangenen deutlich mehr Menschenleben gekostet als im Vorjahr. Rund 23.000 Menschen seien bei Naturkatastrophen ums Leben gekommen, alleine 9.000 davon bei dem schweren Erdbeben in Nepal im April vergangenen Jahres, teilte der weltgrößte Rückversicherer Munich Re in München mit.

Im vergleichsweise glimpflichen Vorjahr hatte sich die Zahl der Todesopfer durch Naturkatastrophen auf 7.700 belaufen. Die Gesamtschäden summierten sich 2015 auf 90 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 110 Mrd Dollar), das war der niedrigste Wert seit 2009. Rund 27 Milliarden Dollar der Schadensumme waren versichert.

09:34 Uhr: Minister Herrmann: Keine konkreten Hinweise auf Terror an Dreikönig

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat Berichte über geplante Terroranschläge um den Dreikönigstag relativiert. "Es gibt keine konkreten Hinweise auf den 6. Januar", sagte Herrmann im ZDF-"Morgenmagazin". Es habe lediglich vage Hinweise auf die Zeit um Dreikönig gegeben. Der Terrorgefahr sei gleichwohl abstrakt vorhanden. "Deshalb sind alle Sicherheitsbehörden hellwach", betonte der Minister.

09:20 Uhr: Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf Rekordniveau

In Deutschland gibt es so viele Erwerbstätige wie noch nie. Fast 43 Millionen Menschen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik waren im Jahresdurchschnitt 2015 erwerbstätig, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Nach vorläufigen Angaben der Wiesbadener Behörde lag die Zahl um 324.000 oder 0,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Und Schweiger legt nach und lästert auch gleich über die "Tatort"-Reihe.

Damit setzte sich der seit mehr als zehn Jahren anhaltende Aufwärtstrend fort, obwohl das Plus etwas niedriger ausfiel als 2014 (0,9 Prozent). Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung - auch weil die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte negative demografische Effekte ausglich.

09:06 Uhr: Göring-Eckardt fordert von Seehofer Integrationskonzept

Die Grünen im Bundestag verlangen von CSU-Chef Horst Seehofer, statt einer Obergrenze für die Flüchtlingsaufnahme ein Konzept zu deren Integration vorzulegen. Der bayerische Regierungschef solle sagen, wie die Herausforderungen etwa in den Kindertagesstätten, bei der Bildung und auf dem Wohnungsmarkt bewältigt werden könnten, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".

"Was macht der eigentlich mit dem 200 001.? Will er den zurückschicken? Und wo soll der dann hin?", fragte sie, nachdem Seehofer maximal 200 000 Flüchtlinge pro Jahr als verkraftbar genannt hatte. "Auch Horst Seehofer muss sich ans Grundgesetz und unsere Gesetze halten", sagte sie.

08:47 Uhr: Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft

An einer Flüchtlingsunterkunft in Dreieich (Hessen) sind in der Nacht Schüsse gefallen. Über Hintergründe und Motiv der Tat ist bislang nichts bekannt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung gab der offenbar flüchtige Täter vier bis fünf scharfe Schüsse ab. Dabei sei eine Person, ein Flüchtling, leicht verletzt worden.

08:39 Uhr: Wasserpfeifenkohle verursacht Wohnhausbrand - 700.000 Euro Schaden

Ein Stück Wasserpfeifenkohle soll einen Brand in Rheinland-Pfalz ausgelöst haben, bei dem ein Schaden von rund 700.000 Euro entstand.

Besonders stark ist der Norden des Landes betroffen.

Als Ursache des Feuers in der Innenstadt von Neuwied vermutet die Polizei die Wasserpfeifenkohle, die der 18-jährige Sohn des Hausbesitzers auf dem Balkon unbeaufsichtigt liegen ließ. Daran hätten sich Holzmöbel entzündet.

Die Flammen seien dann sofort auf das Wohnhaus übergegangen. Der Dachstuhl sei völlig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.

08:24: Australischer Minister entschuldigt sich für peinliche SMS

Der australische Einwanderungsminister hat eine abfällige Bemerkung über eine Journalistin gemacht - ihr aber die entsprechende SMS aus Versehen selbst geschickt. Peter Dutton entschuldigte sich dafür. "Ich habe die Entschuldigung angenommen", sagte die Journalistin Samantha Maiden im australischen Rundfunk ABC.

Dutton hatte sie wegen eines kritischen Kommentars über einen Politikerkollegen als "verrückte Hexe" tituliert. Seine SMS war für den Politiker gedacht, doch schickte Dutton sie aus Versehen an Maidens Handynummer. "Ich habe ihm sofort geantwortet und geschrieben: Sie haben Ihre SMS an die 'verrückte Hexe' geschickt." Dutton habe sich umgehend gemeldet und entschuldigt.

08:10 Uhr: Erneut Anschlag in Kabul

Die afghanische Hauptstadt Kabul ist erneut von einem Anschlag erschüttert worden. Der Chef der Kabuler Kriminalpolizei, Ahmad Farid Afsali, sagte, ein Attentäter habe nahe dem Flughafen eine Autobombe gezündet. Bisher habe er keine Berichte über Opfer. Tolo-TV berichtete, ein Attentäter habe sich zu Fuß einem Polizeiposten genähert und dort einen Sprengsatz gezündet.

Es ist der vierte Anschlag in Kabul innerhalb weniger Wochen.

07:58 Uhr: Passkontrollen an dänisch-schwedischer Grenze gestartet

An der dänischen Grenze zu Schweden sind heute Passkontrollen gestartet. Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen überprüfen jeden Passagier in Zügen, Bussen und auf Fähren auf dem Weg aus Dänemark nach Schweden.

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Damit will die schwedische Regierung die hohe Zahl der Asylbewerber eindämmen, die das Land zunehmend überfordert. Bahnreisende werden am Kopenhagener Flughafenbahnhof kontrolliert, der letzten Station vor dem Öresund, der die beiden Länder verbindet. Über die Öresundbrücke pendeln jeden Tag Tausende Menschen.

07:47 Uhr: Neuer Börseneinbruch: China stoppt erstmals Aktienhandel

Nach einem Einbruch von mehr als fünf Prozent an den chinesischen Börsen ist der Aktienhandel vorübergehend für 15 Minuten ausgesetzt worden.

Gleich am ersten Tag seiner Einführung kam damit ein neuer Sicherungsmechanismus zum Zuge, der zu große Schwankungen an Chinas Aktienmärkten verhindern soll.

Der schlechte Start ins neue Jahr folgte auf die Nachricht von einem unerwartet starken Rückgang der Industrieaktivitäten im Dezember, der darauf hindeutet, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt weiter an Schwung verliert.

Auch andere asiatische Börsen fielen. In Japan gab der Nikkei-Index bis zur Handelsmitte um mehr als zwei Prozent nach.

07:39 Uhr: Blitzeis: Hunderte Bahnpassagiere sitzen weiter in Norddeich fest

Nachdem Blitzeis einen IC im ostfriesischen Norddeich gestoppt hat, warten noch immer Hunderte Bahnpassagiere auf ihre Weiterfahrt.

Wie ein Bahnsprecher sagte, musste eine mittlere dreistellige Zahl an Fahrgästen die Nacht im beheizten Zug verbringen oder wechselte in die nahe gelegene Halle einer Fährgesellschaft. Sie wurden von Helfern der Bahn und des Roten Kreuzes mit Getränken und Mahlzeiten versorgt.

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Wann genau der IC seine Fahrt Richtung Köln fortsetzen kann, war auch am Morgen noch unklar. Spezielle Lokomotiven begannen gegen 5:00 Uhr damit, die Oberleitungen vom Eis zu befreien. "Wir gehen davon aus, dass wir bis zum späten Vormittag mit den Enteisungsfahrten fertig sind", sagte der Bahnsprecher.

07:28 Uhr: Familiendrama in Bangladesch: drei Kinder in Haus verbrannt

Drei Kinder sind in Bangladesch in einem Zimmer eingesperrt worden und darin verbrannt. Der Onkel der acht bis zwölf Jahre alten Kinder sei als mutmaßlicher Täter festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Wahrscheinlich sei die Tat die Fortsetzung einer Familienfehde, bei der sich zwei Brüder um Familienbesitz streiten.

Die Nachbarn hätten das Feuer in Jhenaidah im Westen des Landes bemerkt und die Kinder am späten Sonntagabend gerettet, doch seien sie im Krankenhaus wegen der schweren Brandverletzungen gestorben.

07:11 Uhr: Glätte in Niedersachsen und Bremen - mehr als 300 Unfälle

Spiegelglatte Straßen sind am Sonntag vielen Niedersachsen und Bremern zum Verhängnis geworden. In beiden Bundesländern kam es binnen 24 Stunden zu mehr als 300 Unfällen.

Allein die Polizeidirektion Oldenburg meldete heute in einer ersten Bilanz 183 Unfälle. Bei 16 davon wurden Menschen verletzt. "Es hätte noch schlimmer kommen können", sagte ein Sprecher.

Weil der Wintereinbruch auf einen Sonntag fiel, waren deutlich weniger Menschen mit dem Auto unterwegs als an Werktagen.

07:00 Uhr: Das wird heute wichtig

  • Nach Rückkehr aus seinem Hawaii-Urlaub will US-Präsident Barack Obama sein letztes Amtsjahr mit einer Offensive für mehr Waffenkontrollen im Land angehen. Am Montag will sich Obama zunächst mit Justizministerin Loretta Lynch treffen, um seine Pläne mit ihr abzustimmen. Erwartet wird, dass er in den nächsten Tagen Maßnahmen anordnet, die vor allem auf verstärkte Überprüfungen potenzieller Waffenkäufer abzielen.
  • Rund drei Wochen vor dem Rückrundenstart nehmen weitere Fußball-Bundesligisten die Vorbereitung auf. Neben dem FC Bayern München absolvieren unter anderem Pokalsieger VfL Wolfsburg, der Hamburger SV, Werder Bremen, 1899 Hoffenheim und Hannover 96 ihre ersten Einheiten nach der Winterpause. Bei den Hannoveranern wird erstmals der neue Cheftrainer Thomas Schaaf das Training leiten.
  • Das neue Elefantenbaby aus dem Berliner Tierpark hat heute (12:00 Uhr) seinen ersten offiziellen Termin. Der kleine Asiatische Elefant soll den Fotografen präsentiert werden. Das noch namenlose Elefantenmädchen kam überraschend in der Neujahrsnacht ohne die Hilfe von Tierärzten oder Pflegern zur Welt.

06:52 Uhr: Manchester City will offenbar 55 Millionen Euro für Leroy Sané bieten

Der FC Schalke 04 könnte sein größtes Talent verlieren: Manchester City gibt im Werben um Leroy Sané offenbar Vollgas und ist anscheinend bereit, 55 Millionen Euro für den Offensivspieler hinzublättern. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Dieses Mega-Angebot solle kurz bevorstehen.

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Bislang ist Mesut Özil der teuerste deutsche Spieler. Arsenal kaufte den Spielmacher einst für 50 Millionen Euro von Real Madrid.

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06:43 Uhr: Mehrheit hält Bundeswehreinsatz in Syrien für Krieg

Für die Mehrheit der Deutschen ist der Syrien-Einsatz der Bundeswehr Krieg. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Deutsche Presse-Agentur sagten 55 Prozent, sie würden die Unterstützung der Luftangriffe gegen die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) als Krieg bezeichnen. Nur 35 Prozent würden das Wort nicht verwenden.

Die Bundesregierung vermeidet das Wort Krieg im Zusammenhang mit dem Syrien-Einsatz. Begründung: Krieg gebe es völkerrechtlich gesehen nur zwischen zwei Staaten und man wolle den IS nicht als Staat anerkennen.

06:32 Uhr: Mark Zuckerberg will sein Zuhause mit Hilfe künstlicher Intelligenz steuern

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sein Zuhause mit Hilfe künstlicher Intelligenz steuern. Er habe sich für dieses Jahr vorgenommen, einen digitalen Assistenten zu programmieren, schrieb der 31-Jährige in einem Facebook-Eintrag am späten Sonntag. Er denke an etwas ähnliches wie der Computer Jarvis von "Iron Man" Tony Stark, der in den Filmen immer zu Diensten war.

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Er wolle dem System zunächst beibringen, Sprache zu verstehen, um so Musik, Beleuchtung oder Temperatur steuern zu können, erklärte Zuckerberg. "Ich werde ihm beibringen, Freunde nach einem Blick auf ihre Gesichter hereinzulassen, wenn sie an der Tür klingeln." Der Computer solle ihm auch Bescheid geben, wenn er im Zimmer seiner neugeborenen Tochter Max vorbeischauen sollte, schrieb der Facebook-Gründer. Für die Arbeit solle der Assistent Daten dreidimensional in virtueller Realität aufbereiten. Jarvis konnte in den "Iron Man"-Filmen zum Beispiel technische Bauanleitungen als Hologramm in den Raum projizieren.

06:15 Uhr Die wichtigsten News aus der Nacht:

  • Bei einem schweren Erdbeben im Nordosten Indiens sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. In der Landeshauptstadt Imphal habe es bei dem Beben am Montagmorgen außerdem Verletzte gegeben, sagte J. Suresh Babu, ein ranghoher Regierungsbeamte des Bundesstaates Manipur. "Wir können noch nicht sagen, wie viele es (insgesamt) sind, da wir noch auf Berichte aus den ländlichen Gebieten warten", sagte er. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 6,7 an, das Geoforschungsinstitut in Potsdam maß 6,6. Die Erschütterungen waren auch in Myanmar, Bangladesch und Bhutan zu spüren.
  • Europas größter Autobauer Volkswagen verzichtet trotz des Abgas-Skandals auf weitreichende Kaufanreize für Neuwagen. "Die ganz großen Rabattaktionen auf die Krise sind ausgeblieben", schreibt das CAR-Institut an der Universität Duisburg-Essen in einer aktuellen Studie. Vielmehr habe VW im Dezember 2015 eher weniger Nachlässe gewährt als im Vormonat - für die Autoexperten ist das ein gutes Zeichen. "Die Voraussetzungen für die Marke VW, im Jahr 2016 nach den Wirren des Diesel-Skandals im Neuwagenmarkt besseren Boden unter den Füßen zu erreichen, scheinen nicht schlecht", betonen sie mit Blick auf Preisnachlässe und Kaufanreize.
  • Gary Anderson hat seinen Titel bei der Darts-Weltmeisterschaft verteidigt. In einem lange Zeit hart umkämpften Finale setzte sich der Schotte am Sonntagabend in London gegen den Engländer Adrian Lewis mit 7:5 Sätzen durch. Im vergangenen Jahr hatte sich der 45-Jährige durch einen Sieg gegen Phil Taylor erstmals den Titel der Profiorganisation PDC geholt. Anderson erhielt für seinen Erfolg umgerechnet rund 406.000 Euro, Lewis kassierte immerhin noch etwa 216.000 Euro.

06:08 Uhr: Einen wunderschönen guten Morgen und einen erfolgreichen Wochenstart, liebe Leser! Tim Frische begrüßt Sie mit dem ersten Morgen-Ticker des neuen Jahres. Und ab dafür.

(mit Material der dpa und AFP)